Resident Evil Infinite Darkness: Was bedeutet das Logo im Serienfinale?

Kommentare (5)

Seit über einer Woche ist mit "Resident Evil: Infinite Darkness" die erste Serie zur langlebigen Horrorspielreihe verfügbar. Wir erklären euch, was das Logo im Serienfinale des Anime bedeutet.

Resident Evil Infinite Darkness: Was bedeutet das Logo im Serienfinale?
"Resident Evil: Infinite Darkness" ist exklusiv bei Netflix verfügbar.

Achtung, Spoiler: Am 8. Juli startete die CG-Anime-Serie „Resident Evil: Infinite Darkness“ exklusiv bei Netflix. Es ist nicht nur die erste Serie zu Capcoms legendärer Survival-Horrorsaga, sondern auch ein offizieller Teil des Kanons der Reihe. In der vierten und finalen Episode des Anime tauchte ein besonderes Logo auf, das wir uns nun gemeinsam mit euch etwas genauer ansehen möchten.

Resident Evil Infinite Darkness: Finale schlägt Brücke zu RE5

Die Geschichte von „Infinite Darkness“ spielt im Jahr 2006 und ist somit zeitlich zwischen „Resident Evil 4“ und „Resident Evil 5“ angesiedelt. Darin begleiten wir die beiden Serienurgesteine Leon S. Kennedy und Claire Redfield, die einer gewaltigen Verschwörung auf der Spur sind, die die Welt in einen neuen Krieg stürzen könnte.

Später erkennen sie, wer der Drahtzieher hinter den Ereignissen ist: Der Verteidigungsminister der USA, der mit militärisch einsetzbaren Biowaffen ein Vermögen verdienen will, indem er einen Konflikt mit China provoziert. Allerdings scheitert sein Plan und er wird selbst mit dem Virus infiziert.

Am Ende der Serie sehen wir den Ex-Verteidigungsminister in einem kleinen Raum sitzen, wo ihm ein anderer in schwarz gekleideter Mann gegenübersitzt. Vor ihnen auf einem Tisch befindet sich ein kleiner silberner Koffer, auf dem ein kleines Logo zu erkennen ist: „TRICELL“.

Solltet ihr noch nicht allzu sehr mit der „Resident Evil“-Geschichte vertraut sein oder womöglich die Geschehnisse in „RE5“ vergessen haben, erklären wir zunächst, wer oder was Tricell überhaupt ist und welche Rolle es in der Lore des Franchise spielt. Hierbei handelt es sich um ein gewaltiges Konglomerat aus drei Pharmaunternehmen, die aus einer Firma namens Travis Enterprise hervorgingen. Die drei „Zellen“/Firmen bilden die Vorlage für den neuen Namen.

Im Jahr 2003 nahm Tricell Kontekt zu einem gewissen Albert Wesker auf. Er ist eine zentrale Figur innerhalb der Horrorreihe und kam in verschiedenen Spielen als Bösewicht vor. Später traf er sich mit Excella Gionne, der Geschäftsführerin von Tricell Africa, und schloss mit dieser ein Bündnis.

Wesker half dem Unternehmen dabei, die aus „RE4“ bekannten Plaga-Parasiten zu verbessern und so Typ 2- und Typ 3-Plagas zu erschaffen. Am Ende dieser Forschungen stand das bis dahin tödlichste Virus im „Resident Evil“-Kanon, das Uroboros-Virus, das mithilfe eines weiterentwickelten Strang des Progenitor-Virus erzeugt wurde.

Springen wir ins Jahr 2009 und somit direkt in die Story von „Resident Evil 5“: Die BSAA, für die damals Chris Redfield, Jill Valentine, Sheva Alomar und Josh Stone arbeiteten, kamen den Machenschaften von Wesker und Tricell in Afrika auf die Spur. Es gelang ihnen, die von dieser Gruppe geschaffenen Biowaffen zu vernichten. Wesker fiel Excella in den Rücken, wurde jedoch letztendlich von Chris und Sheva aufgehalten.

Einige Zeit darauf wurde Tricell zerschlagen, allerdings verschwanden die Forschungen des Konglomerats daraufhin nicht sofort von der Bildfläche. 2011 stießen die beiden TerraSave-Agenten Claire Redfield und Barry Burton auf einer abgelegenen Insel auf weitere Biowaffen, die mithilfe des Uroboros-Virus geschaffen wurden.

Zum Thema: Resident Evil Infinite Darkness: Netflix präsentiert die Eröffnungsszene

Mit diesem kleinen und auf den ersten Blick eher unscheinbaren Logo schlägt „Resident Evil: Infinite Darkness“ somit also die Brücke zu den Geschehnissen in „Resident Evil 5“, in denen Chris und seine Partner gegen Tricell sowie deren Verbündeten Albert Wesker antreten müssen. Da eine 2. Staffel der CG-Anime-Serie bisher jedoch noch nicht angekündigt wurde, bleibt abzuwarten, ob und, falls ja, wie genau Capcom diesen Cliffhanger auflösen möchte.

„Resident Evil: Infinite Darkness“ ist seit dem 8. Juli 2021 exklusiv bei Netflix verfügbar.

Wie gefiel euch die Einbindung des Tricell-Logos am Ende von „Resident Evil: Infinite Darkness“?

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Kommentare

  1. R123Rob sagt:

    Dios mío!

    Das kuckt doch sowieso keiner mehr.

  2. freedonnaad sagt:

    Dieser Artikel ist wohl nicht ernst gemeint. Jeder, der auch nur ein bisschen Ahnung vom Resident evil Universum hat, weiß was Tricell ist. Dazu muss man keinen idiotiachen Artikel lesen

  3. Hal Emmerich sagt:

    Die serie ist totale zeitverschwendung!

  4. UniqueSchmikl sagt:

    Ich mag die Serie

  5. nec3008 sagt:

    Schlecht ist die Serie nicht. Etwas wenig Biowaffen und ich verstehe auch nicht, warum es ein Serienformat brauchte, hätte genauso gut ein 90-100 Min. Film sein können, da die Geschichte abgeschlossen wird. Ohne Abspann sind die Folgen eh nur ca. 25 Minuten lang und da Netflix eh alle Folgen direkt verfügbar gemacht hat, erschließt sich mir der Fokus auf das Serienformat nicht (dafür hätte eine Folge wenigstens 40 Minuten oder länger gebraucht).