Microsoft: Sony and Nintendo werden "die Größten" bleiben

Auf einer neu eingerichteten Webseite bewirbt Microsoft die geplante Übernahme von Activision Blizzard und betont zugleich, dass Sony und Nintendo beim traditionellen Gaming "die Größten" bleiben werden.

Microsoft: Sony and Nintendo werden „die Größten“ bleiben

Microsoft hat anlässlich der geplanten Übernahme von Activision Blizzard eine neue Webseite eröffnet, auf der das Unternehmen positiv gestimmt auf die Folgen blickt.

So behauptet der Xbox-Anbieter, dass die Übernahme „der Spieleindustrie zugute kommen“ und zu einem größeren Wettbewerb im Bereich des traditionellen Gamings führen wird, bei dem Sony und Nintendo weiterhin als die größten Mitbewerber agieren werden.

Was genau Microsoft in Bezug auf die Größe meint, ist nicht eindeutig. So könnten die Konsolenverkäufe gemeint sein oder einfach die Tatsache, dass das Unternehmen beide Mitbewerber als die größte Konkurrenz ansieht.

Letztendlich sollen alle Spieler von der Übernahme profitieren, wobei Microsoft explizit von „mehr Spielen auf mehr Geräten wie Xbox, PlayStation und Mobile“ spricht.

Nach der Übernahme von Bethesda durch Microsoft wurde allerdings deutlich, dass sich der Konzern bei der Veröffentlichung neuer Spiele nicht allzu sehr um die PlayStation-Plattformen schert und vorrangig auf exklusiven Content setzt, mit dem der Xbox Game Pass gestärkt werden soll.

Alternative zu dominanten App-Stores

Auch speziell an die Mobile-Spieler richtet sich Microsoft auf der Webseite. „Für die 95 Prozent der Spieler, die auf dem Handy spielen“, möchte das Unternehmen „Alternativen zu den Spieleangeboten der dominierenden mobilen Plattformen“ bieten.

„Die Richtlinien und Praktiken der App-Stores für Mobilgeräte schränken ein, was und wie Entwickler Spiele anbieten können und was und wie die Spieler sie spielen können. Unsere große Investition in die Übernahme von Activision-Blizzard stärkt unsere Entschlossenheit, diese Reibung im Namen von Entwicklern und Spielern gleichermaßen zu beseitigen“, so Brad Smith, stellvertretender Vorsitzender und Präsident von Microsoft.

Die Entwickler sollen dabei von „besseren Einnahmen und fairen Marktregeln“ profitieren und eine größere Flexibilität bei der Nutzung von Zahlungssystemen und dem Erlebnis, das sie ihren Fans bieten wollen, genießen.

Während Microsoft mit der Übernahme von Activision Blizzard durchweg Vorteile sieht, häufen sich die Bedenken beim Konkurrenten Sony. Jüngsten Berichten zufolge soll der CEO von Sony Interactive Entertainment am 8. September persönlich das EU-Hauptquartier aufgesucht haben, um die Einwände gegen die geplante 68,7 Milliarden Dollar schwere Übernahme vorzubringen.


Weitere Meldungen zur Übernahme von Activision Blizzard: 


In den Vordergrund rücken vor allem die Veröffentlichungsmodalitäten für die „Call of Duty“-Reihe, deren Spiele auf den PlayStation-Konsolen jährlich zu dem Bestsellern gehören.

Zwar versicherte Microsoft mehrfach, dass die „Call of Duty“-Spiele in den kommenden Jahren nicht exklusiv vertrieben werden sollen, doch zeigten die Ankündigungen nach vorangegangenen Übernahmen, dass Exklusivveröffentlichungen zu den Kernzielen von Xbox gehören.

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