Keystone: Xbox-Streaming-Box scheitert vorerst am Preis

Microsofts Streaming-Box Keystone ist offenbar noch Jahre entfernt. In einem Gespräch mit The Verge sprach der Xbox-Chef Phil Spencer über die Gründe der Verzögerung.

Keystone: Xbox-Streaming-Box scheitert vorerst am Preis

Mit dem Streaming von Videospielen wollten große Unternehmen wie Google Milliarden Kunden erreichen. Dieser Plan scheiterte zunächst. Der Streamingdienst Stadia wird eingestellt und Kunden erhalten ihr Geld zurück.

Auch bei der Konkurrenz geht es nur schleppend voran, zumindest in Bezug auf die Streaming-Hardware. Microsoft arbeitet seit längerer Zeit an einem Gerät namens Keystone, das nicht in absehbarer Zeit veröffentlicht wird.

In einem Gespräch mit dem Wall Street Journal betonte der Xbox-Chef Phil Spencer im vergangenen Monat, dass er zwar noch immer glaubt, dass man das Game-Streaming-Gerät auf den Markt bringen kann, es aber noch „Jahre entfernt“ sein könnte.

Streaming-Box wäre zu kostspielig

Doch woran scheitert die baldige Veröffentlichung? Immerhin wurde Keystone jüngst im Regal von Spencer entdeckt. Darauf ging der Xbox-Chef in einem Podcast von The Verge (via VGC) ein.

„Keystone, die Konsole, die wir gebaut haben und die die Leute jetzt gesehen haben, war mit der Hardware, die wir hatten, teurer als wir es wollten. Und wir haben beschlossen, die Bemühungen des Teams auf die Bereitstellung der Smart-TV-Streaming-App zu konzentrieren“, so Spencer.

Besitzer eines 2022er Samsung TVs können eine Xbox-App starten und laut Microsoft „Hunderte von Cloud-fähigen Spielen“ nutzen, ohne eine Konsole zu besitzen.

Vor allem der niedrige Einstiegspreis, der mit der Xbox Series S erreicht wurde, macht es laut Spencer notwendig, für ein Streaming-Gerät einen sehr niedrigen Preis zu finden: „Wenn die Series S 299 Dollar kostet, und während der Feiertage wird es eine Preisaktion geben, und die Series X wird natürlich teurer sein, denke ich, dass das Preisdelta zur Series S ziemlich groß sein muss, damit eine reine Streaming-Box Sinn macht.“

Spencer möchte in der Lage sein, die Streaming-Box mit einem Controller auszuliefern. Daher ging es um die Frage, ob man das „richtige Produkt zum richtigen Preis bauen“ kann. Da die Redmonder dazu nicht in der Lage waren, konzentrierte sich das Team auf die TV-App.

Laut Spencer müsste eine Streaming-Box zwischen rund 100 und 130 Dollar kosten, damit deren Veröffentlichung einen Sinn ergibt. Gleichzeitig sollte die Box zur Designsprache passen. „Wenn man das Gerät einschaltet, sieht es aus wie eine Xbox, die Benutzeroberfläche, alles funktioniert. Aber einige der Silizium-Entscheidungen, die wir zum Zeitpunkt der Entwicklung getroffen hatten, ermöglichten es uns einfach nicht, den Preispunkt zu erreichen, den wir erreichen wollten.“


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Im gleichen Interview betonte Spencer, dass es Xbox schwer haben wird, als globales Unternehmen zu bestehen, wenn das Unternehmen nicht im mobilen Bereich Fuß fasst. Das sei der ausschlaggebende Grund für die geplante Übernahme von Activision Blizzard gewesen. Denn der „Candy Crush“-Anbieter King ist ein Teil des Publishers.

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