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Premiere: Assassin’s Creed IV – Black Flag – Jungfernfahrt für das Piratenabenteuer!

News vom 4. März 2013 - 11:00 Uhr von OB
Kommentare: (17) | 5,717 Leser

Weltpremiere in Düsseldorf: Ubisoft präsentiert „Assassin’s Creed IV – Black Flag“. Das Action-Game spielt zur Blütezeit der Piraterie im 18. Jahrhundert. Und damit rund 60 Jahre vor „Assassin’s Creed 3“. Hauptfigur des Freibeuterabenteuers ist Edward Kenway. Der Vater von Haythem Kenway.

Edward ist britischer Abstammung und wurde von Assassinen trainiert. Allerdings geht damit keinesfalls ein edles Gemüt einher. Stattdessen beschreibt ihn Creative Designer Jean Guesdon als egoistisch, arrogant und wagemutig. Ein typischer Rebell eben, der uns spontan an eine Mischung aus Heath Ledger und Brad Pitt erinnerte.

Über seine Beweggründe und seine Rolle innerhalb des Universums von „Assassin’s Creed“ ist wenig bekannt. Er stolpert irgendwie in den Konflikt zwischen Assassinen und Templern hinein. Allerdings bezieht er zunächst keine direkte Stellung.

Der Animus glüht!
Mit „Assassin’s Creed 3“ endet der Zyklus rund um Desmond Miles und dessen Abenteuer im Animus. Für den vierten Teil wagte Ubisoft einen Neuanfang ohne echten Protagonisten in der „realen“ Welt.

Ähnlich wie in „Assassin’s Creed: Liberation“ dringt der Spieler selbst in das Unternehmen von Abstergo ein und verschafft sich Zugang zu den Informationen. Dabei hackt er sich in die DNA verschiedenere Charaktere ein und übernimmt so die Rolle von Edward Kenway.

Jean Guesdon dementierte allerdings, dass es – wie in „Assassin’s Creed 3“ -- mehrere Helden geben würde. Stattdessen wolle man sich ganz auf Edward Kenway konzentrieren.

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Piraten der Südsee
Als Pirat navigiert Edward sein Schiff, die Jackdaw (zu deutsch „Dohle“), durch die Gewässer der Karibik. Kuba, Jukatan, Haiti und die Bahamas – insgesamt bietet „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ 50 erkundbare Orte, darunter auch die Piratenhochburg Nassau, Dschungel und versteckte Grotten.

Wer jetzt die großen Städte aus den früheren „Assassin’s Creed“ vermisst, sei beruhigt. Mit Havanna und Kingston gibt es weiterhin riesige Ortschaften, in denen ihr Missionen erledigt. Laut Jean Guesdon seid ihr rund 60 Prozent der Spielzeit an Land unterwegs und 40 Prozent auf See.

Einen echten Level präsentierten Ubisoft allerdings noch nicht, sondern nannten nur einige beispielhafte Aufträge wie etwa den Untergang von Nassau oder auch die Zerstörung einer spanischen Armada.

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Verspielte Geschichte
Immer wieder betonte Jean Guesdon zudem, dass man kein romantisiertes Bild des Piratenlebens kreieren wolle. „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ werde daher düster und auch auch in seiner Darstellung drastisch sein.

In seiner Funktion als Freibeuter baut sich Edward Kenway mit jeder erfolgreichen Kaperfahrt einen (zweifelhaften) Ruf in der Karibik auf. Allianzen mit den Großmächten England und Frankreich sind nicht möglich.

Als Mentor dient ihm der berühmte Blackbeard, zudem trifft er auf bekannte Freibeuter wie Ben Hornigold, Anne Bonny, Charles Vane oder Calico Jack. Wieder einmal jonglieren Ubisoft fröhlich mit der Geschichte.

Eure Mannschaft spielt für euren Erfolg eine entscheidende Rolle: Sobald ihr die Enterhaken ausgeworfen habt, stürmen die Burschen an Bord. Ein echtes Moralsystem gibt es zwar nicht. Aber ihr müsst mit Gold und Verpflegung dafür sorgen, dass eure Jungs fit bleiben. Ansonsten verlieren die Sensibelchen an Kampfkraft. Neue Crew-Mitglieder rekrutiert ihr bei Befreiungsmissionen oder in Nassau.

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Das Leben als Seebär
Ein zentrales Spielelement von „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ ist logischerweise die Jackdaw selbst. Mit dem erbeuteten Geld rüstet ihr das Schiff auf, verpasst ihm einen ganz eigenen Touch. Hier soll es viele Individualisierungsmöglichkeiten geben.

Außerdem bekommt ihr neben den Erkundungstouren an Land auch weitere maritime Aufgaben spendiert: Edward Kenway kann nun Walfische harpunieren oder unter Wasser nach verborgenen Schätzen suchen.

Der Übergang zwischen Land und See ist fließend. Edward springt also an Bord und auf Tastendruck lichtet die Crew den Anker. Auf diese Weise sollen die Seeschlachten und die Landmissionen dynamischer werden. „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ verzichtet über weite Strecke auf Ladebildschirme.

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Waffen und Next-Generation?
Edward Kenway ist ein ausgebildeter Assassine und besitzt daher auch die übliche Ausrüstung der Weißröcke. Er schwingt zwei Säbel und greift alternativ zu den versteckten Klingen. Außerdem trägt er zwei Pistolen direkt am Mann. Diese besitzen allerdings jeweils nur einen Schuss und müssen danach mühsam nachgeladen werden.

Bomb-Crafting wie in früheren Ausgaben von „Assassin’s Creed“ wird es nicht geben. Über weitere Details zum Kampfsystem schweigt sich Jean Guesdon bislang noch aus.

Ähnlich ergeht es uns auch, als wir ihn auf die Playstation 4 ansprechen. Natürlich nutzt „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ die zusätzliche Hardware-Power für erweiterte Physik-Effekte und hübschere Grafik. Aber auf Details wie etwa die Unterstützung des neuen Dualshock-Controllers geht Jean leider nicht ein. Stattdessen vertröstet er uns auf zukünftige Veranstaltungen.

System: PlayStation 3, Playstation 4
Vertrieb: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft
Releasedatum: Herbst 2013
USK: noch nicht bekannt

Einschätzung: keine Bewertung
Eigentlich ist das Piraten-Setting eine logische Weiterentwicklung aus den Seeschlachten von „Assassin's Creed 3“. Und glücklicherweise verwandelt Ubisoft „Assassin's Creed IV – Black Flag“ nicht ein zweites „Fluch der Karibik“, sondern in ein erwachsenes Freibeuter-Abenteuer. Die wenigen gezeigten Gameplay-Passagen sahen sehr gut, wenn auch nicht weltbewegend anders aus als der direkte Vorgänger. Natürlich ist das Szenario frisch und angenehm anders. Aber wir sind noch skeptisch, ob wir wirklich 40 Prozent der Spielzeit auf hoher See verbringen möchten. „Assassin's Creed IV – Black Flag“ jedenfalls ist eine faustdicke Überraschung und wendet sich mit rauen Ideen wie Kaperfahrten, Schatzsuchen und dem Ausbau des eigenen Schiffs ein wenig von dem Saubermann-Image früherer Tage ab. Der technische Quantensprung bleibt allerdings auf der aktuellen Konsolengeneration aus. Da werden wir wohl auf Material der PS4-Version warten müssen.
  1. Wird auf jeden Fall für die 4er geholt. Ab jetzt werden alle Titel die auch auf der 4er erscheinen. Von mir verschoben u erst auf der next gen geholt.

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  2. Wird wenn dann sowieso für PS4 geholt! ;)

    Wie bei Watch Dogs wird die PS4 Version sicher auch bessere Physik, KI und Grafik bieten.

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  3. @samonuske

    Genau so werde ich das auch handhaben! ;)

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  4. Immerhin ist das Szenario interesant – wenn das Gameplay wieder auf der Stelle tritt, verzichte ich erneut.

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  5. Auch wenn ich am Anfang skeptisch war, jetzt gefällt mir das Setting sogar noch viel besser, als das aus AC3. Trinkt aus, Piraten, yoho!

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  6. kann Maria nur zustimmen…
    solange sie am kampfsystem nix ändern war das 3er der letzte AC teil für mich.
    setting klingt aber echt gut

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  7. Oh nice nice nice nice nice. Und ps4, aaaarrrrr geil.

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  8. Stattdessen beschreibt ihn Creative Designer Jean Guesdon als egoistisch, arrogant und wagemutig. Ein typischer Rebell eben, der uns spontan an eine Mischung aus Heath Ledger und Brad Pitt erinnerte.

    Könnte wie Altair werden ;-)

    Ein breites aggressives Gesicht hat er ja! Also ein richtiger badass
    hammer freu mich schon gewaltig

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  9. Wozu braucht er den eine Mannschaft? Das Kampfsystem wird doch wieder eine große unterforderung werden, dass wir bestimmt ein schiff alleine carpern können…

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  10. Die engine soll außerdem angeblich die Far Cry engine sein.

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  11. Das hört sich alles sehr geil an. Ich bitte Ubisoft inständig um alternative Schwierigkeitsgrade!

    Ich will endlich zittern müssen, wenn ich in einen Kampf verwickelt werden, so dass ich manchmal zur Flucht greifen muss oder oft die Variante des Schleichens wählen muss, weil die Gegner in der Überzahl sind. :(

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  12. “Edward Kenway kann nun Walfische harpunieren”

    Naja zum einen sind Wale keine Fische und zum anderen…..musste sowas unbedingt ins Spiel Ubisoft?

    “harpunieren”
    Auch immer wieder interessant wie Menschen Wörter erfinden die das eigentliche töten umschreiben.

    Solange das optional bleibt ist es ja ok. Sonnst gefällt mir alles:-)

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  13. Ich war zwar anfangs sehr skeptisch, aber das hört sich alles super an!

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  14. Der Schwierigkeitsgrad ist mir egal bei AC. Mir kommt es da auf andere Dinge an.
    AC3 hat mir soweit sehr gut gefallen, bis auf das Ende mit Desmond und Connor als neuen Charakter fand ich auch nicht so gut.
    Am meisten hat mich aber gestört das dieses Assassinen Gefühl nicht mehr da war in AC3, hoffentlich wird das wieder besser mit diesem Teil.
    Connor war für mich kein Assassine mehr wie noch Ezio oder Altair, viel mehr ein Schlächter. Da fand ich selbst sein (SPOILER —- Vater—- SPOILER) interessanter als man den gespielt hat.

    Das Setting find ich eine sehr gute Wahl, bin schon gespannt auf erste Gameplays.

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  15. @ManmanSion
    da stimme ich dir zu in AC3 es hattte einfach kein Assassinen Gefühl mehr.

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  16. wird wieder geil werden!!!!! wenns sie wirklich nen skill-grad einschieben und das assassinen-credo, was connor nur in homöopatischen dosen hatte, wieder zu einem hsuptthema machen wirds perfekt. naja, man kann connor ja eigentlich nicht die schuld geben, dass er als indianer nur von einem alten sack ausgebildet wurde, aber die entwickler hätten die ausbildung und den charakterentwicklung von connor echt viel besser machen können

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  17. Auf zum fröhlichen Kapern !

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