Special: Das müsst ihr noch über Horizon: Zero Dawn wissen!

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Nebenaufgaben, Reittiere und das Erfahrungssystem: PLAY3.DE beantwortet die wichtigsten Fragen des Kriegerlebens in „Horizon: Zero Dawn“.

In unseren ersten beiden Artikeln (http://www.play3.de/2017/01/30/horizon-zero-dawn-so-entsteht-eine-neue-sciencefiction-welt/) und (http://www.play3.de/2017/02/12/horizon-zero-dawn-so-spielt-sich-guerillas-open-world-abenteuer/) brachten wir euch die Spielwelt und unsere Eindrücke vom Gameplay näher.

Nun widmen wir uns allem, was nicht unmittelbar in den Hauptmissionen vorzufinden ist. Denn während unserer knapp vierstündigen Hands-On-Runde spielten wir nicht nur vier Story-Missionen, sondern durften uns auch abseits der Route ein wenig umschauen. Wenig überraschend tummeln sich in der Welt von „Horizon: Zero Dawn“ tonnenweise interessante Nebenaufgaben, motivierende Fähigkeiten und versteckte Optionen.

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Auf der Suche nach Arana

In der Anfangsphase des Spiels ist Aloy noch eine Ausgestoßene. Die Dorfbewohner der Nora reagieren alles andere als freundlich auf sie. Ihr könnt in „Horizon: Zero Dawn“ mit beinahe jedem Computer-Menschen ein paar Worte wechseln. Zugegeben, zu Beginn erntet Aloy viel Ablehnung, aber dennoch beeindruckt diese Detailverliebtheit.

Trotzdem gibt es bereits in den ersten Stunden einige Nebenmissionen, die zeigen, wohin die Reise für das Action-Rollenspiel gehen könnte. Etwas außerhalb der Hauptstadt „Mutterherz“ treffen wir beispielsweise auf den verletzten Thok. Seine Tochter Arana ist weg gelaufen. In diesem Moment erinnert „Horizon“ an „The Witcher 3: Wild Hunt“. Mit dem Fokus verfolgen wir die Spuren des Mädchens und treffen es schließlich auf einer Lichtung an – umringt von Wächtern.

„Horizon“ könnte der Spagat zwischen riesiger Spielwelt und Story-Telling gelingen

Wir halten uns zunächst zurück und schalten einen Robo-Dino nach dem anderen aus der sicheren Deckung aus. Mit Steinen locken wir die Biester in unsere Richtung und fertigen sie aus dem hohen Gras lautlos ab. Wie sich aber herausstellt, ist Arana nicht weggelaufen.

Sie verfolgte Banditen. Erneut gehen wir auf Spurensuche und erleben auf dem Weg einen Wetterwechsel. Wir erreichen eine Bergregion und plötzlich beginnt es zu regnen. Die dort lebenden Kreaturen zermahlen Felsen und sind gar nicht gut auf Aloy zu sprechen. Wir gehen also leise vor, spähen Schwachstellen mit dem Fokus aus% und verletzt die Monster zunächst mit Pfeilen, ehe wir ihnen mit dem Speer den Rest geben.

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Talentbäume – alles wie immer

Als wir den Speer schließlich zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückbringen, gibt es eine schöne Überraschung: Ein Upgrade für unsere Lanze. Diese Extras spielen im Verlauf eine gewaltige Rolle. Mit ihnen wertet ihr die Eigenschaften eurer Waffen auf. Bei dem uns zur Verfügung stehendem Kriegsgerät hatten wir maximale zwei Slots für Spulen. Jedoch vermuten wir, dass fortgeschrittene Systeme über zusätzliche Sockelplätze verfügen könnten.

Das Erfahrungssystem wirkt recht konventionell. Wir sammeln mit erledigten Aufgaben und im Kampf XP und steigen somit im Level auf. Die daraus gewonnenen Skill-Punkte verteilen wir über die drei Fähigkeitenbäume Jäger, Sammler und Krieger. Wir verbessern dort beispielsweise Aloys Gesundheit oder buffen bestimmte Attacken. Interessant: Per Upgrade sorgen wir für einen schönen Zeitlupeneffekt, wenn wir mit Pfeil und Bogen zielen. Das sorgt für coole Momente und erlaubt auch im Nahkampf den Einsatz der Schusswaffen.

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Reiten statt laufen

Die Spielwelt von „Horizon: Zero Dawn“ ist riesig. Daher implementiert Guerilla Games Reittiere und ein Schnellreisesystem. Wer keine Lust auf die Erkundung bereits bekannter Gebiete hat und lieber schnell zum nächsten Zielort springen möchte, der benutzt einfach die Lagerfeuer zur Schnellreise. Nachdem Aloy eine Feuerstätte entzündet hat, könnt ihr euch im Kartenmenü dorthin beamen lassen.

Deutlich unterhaltsamer sind natürlich Ausflüge auf dem Rücken von Robo-Sauriern. In der Anspielrunde konnten wir lediglich einige der friedfertigeren Kreaturen zähmen, nicht aber Raubtiere. Um das Überbrückungswerkzeug zum Einsatz zu bringen, müsst ihr euch unbemerkt an euer Opfer anschleichen.

Mit gehaltener Aktionstaste schließt ihr dann die Biester kurz und könnt anschließend aufsteigen. Ähnlich wie in „The Witcher 3: Wild Hunt“ gebt ihr eurem Reittier die Sporen, eine Funktion wie der Autopiloten existiert aber nicht. Im Kampf setzt ihr auf eine Standard-Attacke. Sonderlich eigenständig agierte unser Kompagnon nicht. Als uns Wächter umringten, machte sich das Reittier aus dem Staub. Immerhin konnten wir es per Pfiff schnell wieder herbei rufen.

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Basen belagern, Nahrung bringen

Beim weiteren Herumstreunen fällt vor allem auf, dass die Nebenaufgaben stets kleine Geschichten erzählen. Klassische „Geh dort hin und sammle Gegenstände“-Aufgaben unterfüttert Guerilla Games mit Emotionen und interessanten Charakteren. Beispielsweise müssen wir zu einem späteren Zeitpunkt ein Lager eines anderen Stammes ausheben. Zunächst einmal legen wir fest, wie aggressiv von Beginn an vorgegangen werden soll, dann ärgern wir uns mit einem aufmüpfigen Söldner herum.

An anderer Stelle treffen wir auf eine alte Schamanin, die zu verhungern droht. Aloy gibt sich ihr gegenüber sehr einfühlsam und geht auf die offensichtlich verwirrte Frau behutsam ein. Als sich die Heldin nach getaner Arbeit dann von ihr verabschiedet, fühlt man fast ein bisschen mit den beiden Charakteren. Natürlich ist ein hektischer Anspiel-Event kein idealer Ort für große Gefühle, trotzdem hatten wir den Eindruck, als gelänge „Horizon“ der Spagat zwischen gigantischer Spielwelt und Story-Telling.

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Was sind die Unterschiede auf der Playstation 4 Pro?

Zu guter Letzt die Gretchenfrage: Wie sieht „Horizon: Zero Dawn“ auf der Playstation 4 Pro aus? In Amsterdam zeigte Guerilla Games das Spiel u.a. auf einem gewaltigen 4K-Display mit HDR. Läuft „Horizon“ auf der Playstation 4 noch auf 1080p gibt die Playstation 4 Pro mit einer Checkerboard-Auflösung von 2160p aus. Das Resultat: Insgesamt wirkt das Bild ein wenig ruhiger, die Farbtiefe ist satter und stimmungsvoller. Aber ändert das auch was am Spiel? Eigentlich nicht. Nach dem anfänglichen Aha-Moment gewöhnt man sich sehr schnell daran und es ja nun auch nicht so, als wäre „Horizon“ auf einer normalen PS4 hässlich.

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Kommentare

  1. Possi87 sagt:

    Must have für jeden, das ist klar.

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  2. >>SPACE<< sagt:

    Kämpft man da nur gegen diese Robo Dinos oder auch gegen Menschen?

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  3. xlaws sagt:

    @ >>SPACE<<

    Ich meine in einigen Trailern oder den Gameplayvideos gesehen zuhaben, das man auch gegen andere Menschen kämpfen muss

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  4. President Evil sagt:

    Klingt schon alles sehr geil.
    Ich hoffe ich finde die Zeit dafür...

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  5. skywalker1980 sagt:

    Possi: wer sagt das...?

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  6. Nathan Drake sagt:

    >>SPACE<<

    Ja, auch häufig gegen Menschen (steht unter Anderem auch im Text). Gibt unzählige verschiedenen Stämme.

    @Possi87 sicher ein Must Have dür jeden Gamer (Trolle aussen vor gelassen), der dieses Genre nicht abgrundtief hasst.
    Ich mag RPGs nicht, aber Horizon Zero Dawn ist Vorbestellt und ich kanns kaum erwarten!

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  7. Frauenarzt sagt:

    Ich habe mich bereits entschieden es nicht zu kaufen.
    Von einem Must Have war das game für mich schon von Beginn an meilenweit entfernt.^^

    Ich reduziere meine gaming Zeit ohnehin immer mehr und mehr.
    Nebenbei kann man sich auf die Art viel intensiver mit dem einen oder anderen game beschäftigen.
    Soll heißen, ich lege auf diese Weise nicht ständig ein anderes game beiseite, nur um ein neues zu spielen.

    Vielleicht kaufe ich auch das eine oder andere von mir schon genannte Must Have gar nicht, mal sehen.

    Day One Kauf ohnehin nur noch in den seltensten Fällen.

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  8. >>SPACE<< sagt:

    Danke Leute für die Antworten, jetzt wird es für mich interessanter

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  9. Zockerfreak sagt:

    @Frauenarzt

    Genauso siehts bei mir auch aus, Gaming Zeit wird immer weniger,da sortiert man aus und kauft nicht mehr alles blind.Hab auch nicht mehr den Drang alles gleich zu Release zu kaufen so wie früher, wo man noch jünger war.

    Mein nächstes Spiel zum Release wird wohl erst im April gekauft.

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  10. samonuske sagt:

    Na dann hoffe ich mal das es das gewesen ist. Ist ja schlimmer hier als eine Talkshow auf RTL .

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  11. Zockerfreak sagt:

    Jemand muss ja immer negativ antworten.

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  12. President Evil sagt:

    @zockerfreak & frauenarzt

    Geht mir auch so. Deshalb zock ich meistens racegames, oder sowas wie EVE Valkyrie, wo man einfach mal ne runde zocken kann und dann gut.

    Solche Spiele wie Horizon sind verdammte Zeitfresser. Aber ich überlege mir, mir die Zeit für dieses Spiel zu nehmen.

    Mehrere solcher Mammut games nebeneinander zu spielen ist eh nichts.
    Dann spielt man nichts so richtig, und ist dennoch die ganze Zeit am zocken

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  13. Nnoo1987 sagt:

    Finde solche Überschriften immer sehr fragwürdig..

    Das Game wird super aber ich lasst euch doch nicht wegen jedem Scheiss spoilern

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  14. Michael Knight sagt:

    hört sich immer noch wie ein 0-8-15 spiel an. elemente übernommen aus anderen spielen und zu etwas neuem zusammengebaut, muss ja auch gar nicht schlecht sein.

    grundsätzlich werd ich aber warten denn singleplayer kann man auch später noch zocken und für 30€ oder so kann man sich da mal ne woche oder zwei dranhängen im sommer oder herbst.

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