Electronic Arts: Reaktionen auf angedrohte Regulierungen von Lootboxen – FIFA Ultimate Team ist kein Glücksspiel

Kommentare (24)

Auch wenn die Behörden beispielsweise von Belgien und den Niederlanden "FIFA Ultimate Team" als Glücksspiel bezeichnen, so handelt es sich bei dem Feature keineswegs um Glücksspiel wie EA im Rahmen des jüngsten Geschäftsberichtes deutlich macht. Man arbeitet mit den Behörden zusammen, um entsprechende Verbesserungen zu schaffen, was bedeutet, dass man versucht, die illegalen Handelsplattformen zu schließen.

Electronic Arts: Reaktionen auf angedrohte Regulierungen von Lootboxen – FIFA Ultimate Team ist kein Glücksspiel

In manchen Regionen wie Belgien und den Niederlanden haben die Behörden manche Formen von Lootboxen als Glücksspiel eingestuft und sind mit den Herstellern in Kontakt getreten, um Änderungen herbeizuführen.  Im Rahmen des jüngsten Geschäftsberichtes hat der Electronic Arts CEO Andrew Wilson mit den Anlegern und Analysten darüber gesprochen, was in dieser Hinsicht als nächstes geschehen soll, nachdem die Börden einiger Länder beispielsweise „FIFA 18 Ultimate Team“ als Glücksspiel klassifiziert haben.

Wie Wilson betonte, arbeitet man bereits seit längerer Zeit mit den Behörden und Branchenverbänden weltweit und in den entsprechenden Regionen zusammen. Im Rahmen der Zusammenarbeit hat man nun auch deutlich machen können, dass beispielsweise „FIFA Ultimate Team“ kein Glücksspiel sei. Der CEO bekräftigte zudem, dass seiner Ansicht nach weder „FUT“ noch Lootboxen im Allgemeinen als Glücksspiel bezeichnet werden können.

Zum Thema: EA Play 2018: Die Pressekonferenz von Electronic Arts zur E3 2018 hat einen Termin

Er erklärte, dass die Anzahl der Inhalte in den jeweiligen Packs immer gleich ist und Electronic Arts bietet auch keine autorisierte Möglichkeit an, die Inhalte in echtes Geld umzutauschen. Dementsprechend sind die Inhalte nicht mit einem realen Gegenwert verknüpft. Da sie aber dennoch auf gewissen Plattformen illegal angeboten und mit echtem Geld gehandelt werden, versucht EA nun in Zusammenarbeit mit den Behörden gegen diese Handelsplattformen vorzugehen.

Im Ergebnis lässt sich zusammenfassen, dass EA weiter „nach vorne schaut und immer an die Spieler denkt“, die man auf eine „transparente, unterhaltsame, faire und ausgeglichene Weise“ mit entsprechenden Features versorgen wolle.

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Kommentare

  1. BVBCHRIS sagt:

    ne, nur reine abzocke!!!

  2. newG84 sagt:

    Ist das in diesem ultimate team nicht so das man packs kauft und ein zufälligem spieler erhält? Wenn ja isses glücksspiel. EA benimmt sich nur wie ein angeschossenes Reh. Bis die FTC in den usa mal ordentlich auf den Tisch haut und dann gehts ab.

  3. shivas77 sagt:

    Was für ein dünpfiff EA wieder von sich gibt. Die haben Angst dass sie die Kiddies nicht mehr ausnehmen können. Die sollen lieber verrecken und aus dem Markt verschwinden.

  4. big ron sagt:

    EA denkt immer an die Spieler. Wenn ich solche Worte aus dem Mund eines dieser Arschkriecher-Vertreter höre, kommt mir das Kotzen.

  5. THE_REAL_KRATOS sagt:

    Wir als Spieler haben es in der Hand, solchen Konzernen die Grenzen aufzuzeigen. Leider geben noch zu viele Menschen Geld für diesen Mist aus, also lohnt es sich für EA. EA steht übrigens für ekelhaft und asozial. Danke für die Aufmerksamkeit.

  6. Arkani sagt:

    Doch, tun sie, indem sie denen schön das Geld aus der Tasche ziehen mit so nem bullshit. Wer da Jahr für Jahr auf's neue Geld reinballert, hat se sowieso nich mehr alle. Aber EA begrüsst solche Leute natürlich sehr gerne! lol

  7. StevenB82 sagt:

    Wenn ich geld für eine box bezahlen soll und der Zufall/EA entscheidet was da drin ist, dann ist das Glücksspiel. Und das gilt es auch als solches einzustufen wenn das bisher nicht der Fall ist! Ende der Diskusion

  8. Caprisun sagt:

    Gehört verboten und fertig!
    Hoffe das es auf alle länder übergreift!!!
    Das wäre zu geil xD

  9. proevoirer sagt:

    Ich spiele erst vor kurzem Fut und bin sehr zufrieden.
    Soweit ich gesehen habe, kann man jeden beliebigen Spieler kaufen den man haben will.
    Wenn man die Boxen aufmacht, warum auch immer, könnte man schon von Glücksspiel sprechen.

    Die Anzahl dieser Leute die ihr Geld in Spiele investieren, werden nicht sinken wenn es hier und da verboten wird.
    Das sollte man erstmal begreifen.

  10. Valks sagt:

    Wenn man lootboxen wirklich verbieten will muss man auch konsequent sein und z.b. Stickeralben oder wundertüten ebenso abschaffen. Dort greift das gleiche Prinzip (Zielgruppe, Zufall und unterschiedlich seltenheit bei dem Inhalt). Ob es nun digital ist oder nicht spielt dabei keine Rolle. Am Ende ändert sich eh nichts. Dann wird ein einzelner Spieler wie Ronaldo halt für 80-100 Euro direkt angeboten um das Team vollständig zu haben geben die Leute dann trotzdem wieder tausende Euros aus....

  11. -TOMEK- sagt:

    Habt ihr damals als ihr fußballkarten für euer panini sticker album auch gemeckert das es abzocke und glücksspiel ist?!

  12. Illuminati6.6.6 sagt:

    Seine Sticker konnte man halt unter Freunden noch tauschen. So eine funktion sollten sie eventuell mal in betracht ziehen. Bin mir sicher sowas in der Art werden wir in Zukunft sehen. Oder es wird komplett abgeschafft und man schaltet sich Ingame-Content
    wahlweise wieder, wie früher, rein durchs zocken oder durch Betrugssoftware frei. (AR-Codes/Cheats)
    Wo sind nur die guten alten Gamertage hin 😀

  13. StevenB82 sagt:

    @Tomek, ja und boykottiert

  14. Spastika sagt:

    TOMEK

    Nicht dass es Glücksspiel ist aber mich mit meckern unbeliebt gamacht , ja.
    Diese sammelkarten spiele wie dann auch pokemon und später yu gi oh waren mir nie geheuer und sind nix als pay2win.
    Aber wenigstens basiert dort das spiel rein auf dem Aspekt .man weis also von vorne auf was man sich einlässt. Und man zahlte mit übersichtlichen Realen Währungen. ZB. bei fifa kommt man in erster linie für ein Fußballspiel das dann aber so umgestaltet wurde dass man dem freundlichen Hinweis folgen kann seine spielerfahrung zu verbessern und für Echtgeld Ingame Währung zu kaufen um damit nicht mal selbst ausgewählte Gegenstände zu kaufen.

    Mal von deiner Nostalgie für Pannini Bilschen abgesehen grenzt das schon an Betrug...

  15. StevenB82 sagt:

    ÜEier auch nicht gekauft, dann lieber normale Kinderschokolade, da war eh mehr dran

  16. ShawnTr sagt:

    Dementsprechend sind die Inhalte nicht mit einem realen Gegenwert verknüpft.

    und warum muss ich dann Euros bezahlen für die Inhalte in den Päkchen wenn das was darin ist keinen realen Gegenwert hat? die machen den 2. Schritt vor dem ersten Schritt und wollen einen für blöd verkaufen.großes Kino.

  17. Spastika sagt:

    Ok der letzte Teil war jetzt holprig. War gerade beschäftigt und nicht recht geachtet was isch schreibe oder nochmal durchgelesen. Ich hoffe man kann es trotzdem entziffern

  18. Spastika sagt:

    StevenB82
    Aber aufpassen: Schokolade macht süchtig 😉

  19. Shaft sagt:

    "Er erklärte, dass die Anzahl der Inhalte in den jeweiligen Packs immer gleich ist und ..."

    oh mein gott, ja, jetzt verstehe ich es. das ist wie beim lotto. man macht immer die gleiche anzahl kreutzchen. ergo: kein glücksspiel.

  20. Nathan_90 sagt:

    Alter Falter. Da kannste dir nur an den Kopf fassen.

    Auf Zufall basierendes Inhalte, die ich gegen Echtgeld erhalte, zählen zu Glücksspiel.
    Ist genauso wie in der Spielo. 2€ rein und mit etwas Glück erhält man etwas, das man haben will. Ob das mehr Geld oder CR7 ist, ist sowas von scheiß egal.

    Hoffentlich geht EA bald bankrott mit dem Scheiß.

  21. StevenB82 sagt:

    @Spastika, viele allgemeingültige Sachen treffen auf mich nicht zu. Mein essverhalten gleicht dem einer Schlange: z.B. 2 Superdöner in 15min36sek aber wiege auf 178cm 70 kg. Essen ohne kauen, abbeißen und runterschlucken. Auf eine Mahlzeit folgen 3 tage fasten. 30cm Pizza auch immer mindestens 2. Mit einer 20kg hantel verbrenn ich auch mehr fett als mit ausdauersport.

  22. Dante_95 sagt:

    Ach, ist es nicht, EA? Dann kauft man also in FIFA Ultimate Team keine Packs in der Hoffnung, dass man auf gut Glück ausnahmsweise keinen Schrott zieht, was zu 95% der Fall ist. Wahrscheinlich leide ich unter Halluzinationen oder verstehe den Begriff "Glücksspiel" nicht. EA muss uns doch für die allerletzten Schwachköpfe halten. Das schlimmste ist ja, dass manche diese Abzocke tatkräftig unterstützen und auch noch glauben.

    In den 90er und Anfang der 2000er stand EA noch für Qualität, Spaß und Innovation. Was davon ist übrig geblieben? Heute steht EA für Lootboxen, Mikrotransaktionen, dreiste Ausreden und die Ausschlachtung von einst guten Reihen.
    "Singleplayer sterben aus und verkaufen sich nicht gut"
    "Wir wollten aus Battelfront kein Glückspiel machen"
    Ich könnte gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte.

    God of War ist ein reines Singleplayer Spiel und ziemlich erfolgreich. Eines der wenigen Beispiele, dass man einen Spieler nicht wie eine Weihnachtsgans ausnehmen muss, um Erfolg zu haben.

    Eines muss ich EA aber lassen. Die schaffen es jedesmal aufs erneute, meine ohnehin geringe Erwartung auf bspw. Mass Effect, Mirrors Edge, Need for Speed noch weiter nach unten zu drücken.

    Ich hoffe das dieser Saftladen eines Tages aus der Gamingbranche verschwindet oder denen zumindest die Star Wars Lizenz entzogen wird. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe, wie EA die Star Wars Marke vergewaltigt und bis auf den letzten Tropfen aussaugt.

  23. Riddler sagt:

    Gehört verboten, ist klar. Aber es muss sich GENERELL was verändern.
    Es hört sich alles so an, als ob wieder aus den falschen Gründen gehandelt wird.
    Aber wenigstens wird etwas getan.
    Die meisten Zocker denken dabei doch eh nur an sich ... wie ich das sehe geht es vielen nur darum kein echtes Geld ausgeben müssen. Der erste Gedanke ist dann nur "cool, dann kann ich in Zukunft endlich wieder schneller und kostenlos an die Items ran kommen".
    Aber das geht doch völlig am Thema vorbei. Es sollte doch denen helfen, die dadurch gefährdet sind ... gut, das weiß man vorher eh nie so genau. Aber genau deswegen muss da auch was getan werden. Es herrscht einfach viel zu viel Unklarheiten.
    Und auf dieser Ebene nützen solche Verbote absolut gar nichts.
    Denn dann wird das Lootbox-System eben so an die Gesetze angepasst, dass sich im Endeffekt nicht ändert wird, Stichwort "Gesetzeslücken".
    Erst, wenn man im ganzen Glückspielthema Klarheit reinbringt, kann man etwas bewirken. So ist zumindest meine Meinung.
    Lootboxen in Spielen mit Panini-Stickern und Ü-Eiern zu vergleichen ist komplett ... naja, sagen wir, nicht richtig. Ich hoffe das muss man keinen erklären.

    Und zu sagen, dass man, wenn man mit ECHTGELD solche Packs kauft, sich NICHTS mit ECHTGELD verknüpft, also ja, dazu gehört scho was.

  24. Riddler sagt:

    "Da sie aber dennoch auf gewissen Plattformen illegal angeboten und mit echtem Geld gehandelt werden, versucht EA nun in Zusammenarbeit mit den Behörden gegen diese Handelsplattformen vorzugehen."
    Moment mal, verstehe ich das jetzt richtig?
    Damit helfen die Behörden doch sogar dabei, dass EA mehr Einnahmen generieren kann.
    Und EA vergisst wieder mal, dass man die Packs auch mit ECHTEM GELD einkauft.

    Denen sind doch scho lange diese "Drittanbieter-Märkte" ein Dorn im Auge, weil die ja dadurch erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.
    Damit meinen die ja nicht nur die Auktionen, sondern auch die Webseiten, bei denen man sich, erheblich günstiger, diese Packs kaufen kann, bzw Coins etc ...
    Und jetzt kommt EA an, macht einen auf "wir tuen was gegen die Glücksspielsucht" und lacht sich hintenrum ins Fäustchen, weil die jetzt auch noch Rückendeckung von den Behörden bekommen um gegen solche Märkte vorzugehen.
    Klasse Richtung!
    Aber da sieht man mal, was für abgewi**ste Genies da sitzen :D.

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