Phil Spencer: Konsolenkriege der Fans sind nicht produktiv

Kommentare (102)

Der Xbox-Chef Phil Spencer ist nicht der Meinung, dass der Konsolenkrieg der Fans die Gaming-Industrie vorantreibt. Nützlich seien eher großartige Spiele, über die sich alle Spieler freuen können.

Phil Spencer: Konsolenkriege der Fans sind nicht produktiv
Mit der PS5 und Xbox Series X kommen Ende des Jahres zwei neue Konsolen auf den Markt.

Kriege sind in der Regel destruktiv. Das gilt auch für Konsolenkriege, was Microsofts Phil Spencer einmal mehr zum Anlass nahm, um sich mit einem Statement an die Spieler zu richten. Denn seit Jahren sind einige Zeitgenossen damit beschäftigt, ein Stück Hardware mit bedenklichen Ausmaßen in die eigene Lebensphilosophie zu integrieren.

Aggressionen sind nicht konstruktiv

In einem Interview mit der Washington Post äußerte Phil Spencer den Wunsch, dass die Mentalität dieser Konsolenkriege aufhören muss. Er ist der Meinung, dass die Aggression der Fans eines Unternehmens gegen andere Unternehmen am Ende nicht wirklich etwas nützt. Besser wäre es, wenn die Leute den Spielen, die für sie erschaffen werden, positiv gegenüberstehen würden – unabhängig davon, auf welcher Plattform sie erscheinen.

„Diese Vorstellung, dass zugunsten des Wachstums der Branche einige Unternehmen erfolgreich sein und andere scheitern müssen, hilft nicht dabei, dass Spiele das Potenzial erreichen, das sie haben sollten“, so Spencer. „Wir sollten uns dafür einsetzen, dass die Spieleindustrie wächst, damit die Entwickler das größtmögliche Risiko eingehen können. Wenn ein großartiges Spiel auf den Markt kommt, sollten wir ihm applaudieren – egal, ob es für PC, PlayStation oder Switch ist.“

„Wir sollten uns auf diese Branche, die wir lieben, konzentrieren und ihr weiteres Wachstum beobachten. Und wir sollten sie vor den Problemen schützen, die sie mit sich bringt. Wenn wir Energie einsetzen möchten, dann sollten wir sie in diese Dinge investieren, nicht für ‚mein Stück Plastik ist besser als dein Stück Plastik‘. Ich glaube nicht, dass das ein produktives Gespräch ist“, so seine weiteren Worte.

Zum Thema

Ohnehin konzentriert sich Microsoft schon länger nicht mehr nur auf die Xbox-Konsolen. Das Geschäft mit PC-Spielen wurde ausgebaut. Und mit dem Streamingdienst xCloud nimmt das Unternehmen Mobilgeräte und weitere Systeme ins Visier. Davon abgesehen machen sich viele Spieler die Vorteile mehrerer Systeme zunutze und stehen einem Konsolenkrieg daher nicht sehr aufgeschlossen gegenüber.

Was meint ihr? Seid ihr von Konsolenkriegen eher genervt oder gehören sie zu einem gewissen Maß einfach dazu?

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Kommentare

  1. KoA sagt:

    @ BluEsnAk3:

    „Ich weiß wo ich mich anmelde.“

    Wenn Du ja angeblich weißt, dass Du Dich hier bei „Deutschlands größtem PlayStation-Magazin“ angemeldet hast, dann ist Deine Frage, woran zu erkennen sei, dass das hier eher eine PlayStation-Seite ist, schon äußerst deppert. 🙂

  2. Lavarina sagt:

    Hier schreiben genau die Fanatiker, die Phil meint. Greifen ihn an, weil er der Xbox Chef ist und drehen sich seine Aussagen so hin, dass sie ins eigene Weltbild passen!!!
    Wenn ihr MS, die Xbox oder Phil nicht mögt, dann lest es doch einfach nicht,

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