Bethesda Softworks: Sollte ursprünglich an diesen Publisher verkauft werden

Kommentare (18)

In der vergangenen Woche gab Microsoft die Übernahme von Bethesda Softworks bekannt. Wie Robert A. Altman, der CEO von ZeniMax Media, in einem Interview bestätigte, stand das Unternehmen schon einmal kurz vor dem Verkauf und sollte von einem bekannten US-Publisher übernommen werden.

Bethesda Softworks: Sollte ursprünglich an diesen Publisher verkauft werden
Bethesda Softworks: Gehört ab sofort zu den Xbox Game Studios.

Anfang der vergangenen Woche erreichte uns eine Meldung, die bis heute für Gesprächsstoff und rege Diskussionen in den internationalen Gaming-Foren sorgt.

Die Rede ist von der Tatsache, dass Microsoft mit ZeniMax Media den Mutterkonzern von Bethesda Softworks übernahm. Im Rahmen der rund 7,5 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme wechselten nicht nur bekannte Marken wie „Fallout“, „Doom“, „The Elder Scrolls“ oder „Wolfenstein“ den Besitzer. Darüber hinaus wurden namhafte Studios wie id Software, die Bethesda Game Studios, MachineGames oder die Arkane Studios in die Xbox Game Studios integriert.

Bethesda Softworks sollte schon früher verkauft werden

Wie Robert A. Altman, der CEO von ZeniMax Media, in einem aktuellen Interview anmerkte, wäre der Deal mit Microsoft fast nicht zustande gekommen. Laut Altman sollte Bethesda Softworks nämlich schon zu einem früheren Zeitpunkt verkauft werden. Seinerzeit befand sich das Unternehmen in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem US-Konkurrenten Electronic Arts und wäre fast von diesem übernommen worden.

Zum Thema: Xbox: Microsoft übernimmt Bethesdas Mutterkonzern Zenimax Media – Doom, The Elder Scrolls und mehr

Woran die Übernahme im Endeffekt scheiterte, verriet Altman allerdings nicht. Laut Experten ist der Verkauf an Microsoft auf die Tatsache zurückzuführen, dass Bethesda Softworks zuletzt in eine finanzielle Schieflage geriet, da die Verkaufszahlen der hauseigenen Titel in den letzten Jahren rückläufig waren. Im vergangenen Jahr gelang es Bethesda Softworks beispielsweise nicht, einen Titel unter den zwanzig meistverkauften Spielen in den USA zu platzieren.

Erschwerend kam hinzu, dass sich das Unternehmen mit „Fallout 76“ im Jahr 2018 einen schwerwiegenden qualitativen und kommerziellen Flop leistete.

Quelle: Bloomberg

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Kommentare

  1. PixelNerd sagt:

    Dann lieber Microsoft. 😀

  2. DrSchmerzinator sagt:

    Ok da ist mir Microsoft lieber als EA^^

  3. RoyceRoyal sagt:

    Ich denke wir haben jetzt genug über Bethesda gelesen und gesprochen. Die Firma ist durch, kümmern wir uns wieder um wichtige Themen.

  4. Brok sagt:

    Ja, bisher war EA nicht gerade ein Aushängeschild für Weiterentwicklung nach Übernahmen.

    Wobei sich das bei MS auch noch herausstellen wird, ob sich da was verbessert.

  5. Banane sagt:

    @RoyceRoyal

    Sehe ich ganz genauso.

    Da wird ein Theater gemacht, unfassbar.^^

  6. spider2000 sagt:

    einglück haben sie es nicht an EA verkauft.

  7. TemerischerWolf sagt:

    EA bestes Beispiel dafür, dass es mit Käufen alleine längst nicht getan ist. Bioware lag bei mir früher immer klar vor Bethesda....und scheinbar war das sogar bei EA so, schließlich haben sie verzichtet auf Bethesda.^^

  8. Horst sagt:

    Also, erstens ists egal ob EA oder MS Bethesda übernommen hat, die Firma wird zugrunde gehen, befürchte ich. Wobei MS noch eher die Mittel hätte, mehr daraus zu machen. Aber meine Prognose ist dass die Franchises den Bach runtergehen, die fähigen Köpfe die Firma verlassen werden, und wir ein zweites Bioware erleben werden... (wobei ich Hoffnung habe für das nächste Dragon Age).
    Zweitens: Es wird so getan als würd die Welt untergehen wegen dieser Übernahme. Irgendwann ists auch gut XD

  9. Elessar sagt:

    Kann mir auch gut vorstellen, dass die Geschichte floppt. Microsoft denkt es reicht, ein etabliertes Studio zu kaufen und danach gehen die Erfolge automatisch weiter. Das hat man schon bei Rare bewiesen. Die haben früher Klassiker wie Donkey Kong Country, Golden Eye oder Banjo veröffentlicht, nach der MS Übernahme gab es dann nur noch Müll.

  10. PS3süchtiger sagt:

    Schade... bei EA hätten wir doch jedes Jahr ein Fallout 22,23,24 oder Doom 22,23,24... erhalten.. schade ^^

  11. ps3hero sagt:

    Mal gucken, aus Halo ist ja damals was geworden.

  12. xjohndoex86 sagt:

    Na... da sind sie bei M$ doch wesentlich besser aufgehoben. Man weiß ja was passiert, wenn EA was übernimmt. ^^

  13. big ed@w sagt:

    Der Grund warum MS den Zuschlag bekommen hat
    und EA nicht.
    EA wollte handeln,
    MS hat nur gefragt:Wieviel?

  14. South-Italy-boy sagt:

    bei ea würde es multi rauskommen bei microsoft bezweifle ich das die spiele auf der ps5 rauskommen also was lieber microsoft?

  15. Nudelz sagt:

    habt ihr schon mal daran gedacht das die ganzen Games jetzt alle XBox exklusiv werden könnten.

  16. samonuske sagt:

    finde ich nicht,es gibt so viele gute West Rollenspiele auf dem PC warum soll da Bethesda untergehen !? Jetzt mit der Geld spritze von Microsoft oben drauf ! Naja man sieht die Fanatiker,die würden die Firmen lieber Pleite sehen,statt bei Microsoft. Naja die Zocker von morgen halt !!!

    und wenn Mircosoft Exclusiv,ist doch nicht schlimm,ihr redet doch Bethesda ohnehin schlecht,dann kann es euch ,x mal egal sein.

  17. Galahad sagt:

    Hätte hätte Fahrradkette ...... Nun ist es MS und als PS'ler wird man Skyrim, Fallout und Konsorten sicher nicht bei Launch mehr auf einer PS bekommen - Vielleicht zeitversetzt, wenn Sony ordentlich blecht oder was zum Tausch anbietet. Zweites wird sicher nicht passieren also Money for Phil und vielleicht kriegt man auch noch was für die PS.

  18. clunkymcgee sagt:

    Wenn EA schon gepasst hat, dann kann das nichts gutes bedeuten XD

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