Xbox: Bethesda-Übernahme ist "ein brillanter Konter gegen Sony"

Mit einem Erdbeben eröffnete Microsoft die letzte Woche, schließlich war die Übernahme von Publisher Bethesda einer der größten Deals der Firmenhistorie. Aus Sicht des Bethesda-Gründers ein überaus schlauer Schachzug des Xbox-Unternehmens.

Xbox: Bethesda-Übernahme ist „ein brillanter Konter gegen Sony“

Die Marken des Bethesda-Katalogs könnten zukünftig nur noch für Xbox & PC erscheinen.

Es war die Nachricht der letzten Woche: Microsoft übernimmt Zenimax Media und somit gleichzeitig Bethesda Softworks. Die Akquisition war eine der größten in der Unterhaltungsindustriegeschichte und dürfte die Videospielbranche verändern, sind die Auswirkungen dieses Deals doch noch nicht absehbar. Geht es nach Christopher Weaver, dem Bethesda-Gründer, war die Übernahme jedoch vor allem eines, nämlich ein genialer Schachzug des US-Unternehmens im Wettstreit mit Konkurrent Sony.

„Was Microsoft besitzt, kann Sony nicht bekommen“

Die Kollegen von Inverse hatten kürzlich die Gelegenheit, sich etwas genauer mit Weaver über den Deal zu unterhalten. Seiner Ansicht nach würden sowohl Microsoft als auch Bethesda von der Übernahme profitieren:

„Ich denke, dies ist eine äußerst interessante Akquisition von Seiten beider Gruppen. Microsoft vertieft seine Beziehungen zu einem der erfahrensten Unternehmen im Bereich der Unterhaltungssoftware (in einer Zeit, in der die Verkäufe von Videospielen ein Allzeithoch erreichen), und Bethesda hat den Vorteil, dass sie ihre kreative Feuerkraft auf Software konzentrieren können, die die Microsoft-Pipelines speist. Eine gute aussichtsreiche Interessenheirat mit einem großen inländischen öffentlichen Partner.“

Des Weiteren gäbe es lediglich „eine begrenzte Anzahl von bewährten Schöpfern von AAA[-Games]. Was Microsoft besitzt, kann Sony nicht bekommen. Es gibt viele Größenvorteile, die durch die Konsolidierung zwischen den richtigen Partnern erzielt werden können, aber der ultimative Test wird durch die Qualität der im Laufe der Zeit hergestellten Produkte belegt werden.“

Bethesda-Übernahme erinnere an Microsofts Bungie-Akquisition

Darüber hinaus erkennt Weaver durchaus Parallelen zwischen Microsofts Bethesda-Übernahme und dem Kauf des einstigen „Halo“-Entwicklerstudios Bungie zum Start der allerersten Xbox. Genauer führt er hierzu aus:

„Die Übernahme von Bungie war ein wichtiger Auslöser für den Erfolg der frühen Xbox. Je nachdem, wie schnell Bethesda die Microsoft-Pipeline vorbereiten kann, vermute ich, dass Microsoft auf ihr Spielbuch schaut und einen seiner ‚besten Züge‘ wiederholen will. Wenn die Strategie funktioniert, wird es ein brillanter Konter gegen Sony sein. Kunden aus der ganzen Welt werden die letztendlichen Nutznießer dieser Vereinbarung sein. Ich wünsche ihnen alles Gute.“

Nutznießer eines vor der Übernahme abgeschlossenen Exklusivdeals werden definitiv PlayStation 5-Besitzer sein, da die zwei kommenden Bethesda-Titel „Deathloop“ und „GhostWire: Tokyo“ kommendes Jahr zunächst ausschließlich für die Sony-Konsole erscheinen werden. Microsoft bestätigte bereits, diese Verträge ehren zu wollen. Ob darüber hinaus auch weitere Spiele des einstmals unabhängigen Publishers noch für andere Systeme als Xbox und PC erscheinen werden, solle laut Phil Spencer „von Fall zu Fall“ entschieden werden.

Was ist eure Meinung zu Christopher Weavers Aussagen?

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