Resident Evil Village: Maiden-Demo punktet mit schauriger Atmosphäre

Kommentare (35)

Vorgestern veröffentlichte Capcom hierzulande die PS5-exklusive "Maiden"-Demo zum kommenden Survival-Horrorspiel "Resident Evil Village". Wir verraten euch, weshalb auch ihr einen genaueren Blick riskieren solltet.

Resident Evil Village: Maiden-Demo punktet mit schauriger Atmosphäre
Die "Maiden"-Demo ist exklusiv für PlayStation 5 erhältlich.

Im Rahmen eines kürzlich veranstalteten Showcase kündigte Capcom überraschend eine PS5-exklusive Demo für das kommende Survival-Horrorspiel „Resident Evil Village“ an. Wir haben uns in der circa 20 Minuten umfassenden Anspielversion des Titels im Schloss Dimitrescu umgesehen und verraten euch nachfolgend, warum dieser kurze Abschnitt Lust auf das fertige Spiel macht.

Hilflos im dunklen Keller

In der Demo schlüpfen wir in die Haut eines namenlosen Dienstmädchens, das im Kerker des unheilvollen Gemäuers gefangen gehalten wird. Sie beschließt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und von dort zu fliehen. Glücklicherweise entdeckt sie in einer Spalte im Mauerwerk einen vergilbten Zettel, auf dem ein anderer Gefangener eine Nachricht hinterlassen hat. Diese enthält Anweisungen, wie wir entkommen können, doch dabei müssen wir stets auf der Hut vor den Herrinnen des Hauses sein.

Unser Ziel ist also klar: Einen Weg aus der Zelle hinauf in den oberen Teil des Gebäudes finden und um jeden Preis von diesem Ort entkommen! „Resident Evil“-typisch warten diverse Rätsel auf uns, die wir auf unserem Weg in die Freiheit lösen müssen. Räume wollen untersucht, Gegenstände gefunden und kleinere Kopfnüsse geknackt werden. Langjährige Fans der Serie dürften sich sofort heimisch fühlen. Da wir in der Rolle der jungen Frau allerdings, anders als Ethan Winters im fertigen Spiel, Angriffen hilflos ausgeliefert sind, müssen wir stets wachsam bleiben, denn um uns herum scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen.

Von der ersten Sekunde an überkommt den Spieler dabei ein ungutes Gefühl, denn Capcom versteht es in dieser Visual-Demo gekonnt, mit unseren Sinnen und unserer Angst vor dem Unbekannten zu spielen. Seien es die schaurigen Folterinstrumente im Keller, das Blut an den Wänden oder auch die Leiche einer Frau, die jedes Mal, wenn ihr an dieser vorbeigeht, in einer anderen Position auf dem Boden liegt und langsam aus ihrer Zelle herauszukriechen scheint. Dabei nutzen die Macher auch auf einige klassische Horror-Kniffe.

Grausige Resident Evil-Atmosphäre in Reinkultur

Vor allem verstehen es die Entwickler, jeden Winkel der in der Demo begehbaren Bereiche gruselig in Szene zu setzen. Bei jedem Schritt und dem Betreten jedes neuen Raumes überkommt den Spieler unweigerlich ein unbehagliches Gefühl. Hinzukommen einige Jump Scares, deren Einsatz stets gut abgestimmt ist und somit nie billig wirkt, sowie der immerwährende Gedanke, ständig unter Beobachtung durch etwas zu stehen. Einer Person oder einem Wesen, das euch ständig im Auge hat, was den wahren Horror somit in eurem Kopf Gestalt annehmen lässt.

Auf diese Weise entwickelt die „Maiden“-Demo schnell eine zum Schneiden dichte Atmosphäre, die euch unweigerlich ins Spiel hineinzieht. Dies ist in erster Linie dem grandiosen Sounddesign zu verdanken, das maßgeblich zur gruseligen Stimmung beiträgt. Mal ist es ein Flüstern, das von den Wänden widerhallt, mal ein Lachen oder ein unangenehmes Kratzen – oder auch die eigenen Schritte, die unsere Spielfigur tut. Der Sound ist hervorragend gelungen, weshalb wir euch dringend empfehlen, die Demo mit einem Headset zu erleben.

Doch nicht nur der Sound ist Capcom in dieser eigenständigen Anspielversion wunderbar gelungen, sondern ebenfalls die Grafik. Die hauseigene RE-Engine des japanischen Entwicklers, die in den letzten Jahren bereits bei „Resident Evil 2“ oder auch „Devil May Cry 5“ zum Einsatz kam, lässt erneut ihre Muskeln spielen und beweist, dass sie noch immer zu den leistungsstärksten Grafikengines auf dem Markt gehört. Sie ist es, die maßgeblichen Anteil daran hat, uns die von der „Resident Evil“-Serien gewohnten wohligen Schauer über den Rücken zu jagen.

Die einzelnen Abschnitte der Demo bestechen dabei mit einer immensen Detailfülle, in der man sich verlieren kann. Im Keller sind es vor allem die grausigen Details, das Blut an den Wänden, die Leichenreste an der Decke oder auch die Notizen, die einem eine ungefähre Vorstellung davon vermitteln, wofür in Ungnade gefallene Diener am Ende nur noch gut sind. Wirklich grafisch glänzen kann die Demo schließlich im Hauptteil des Schlosses. Dank einer äußerst stimmigen Beleuchtung sieht hier alles sehr plastisch aus, was die Horroratmosphäre noch verstärkt. Es ist spürbar, dass „Resident Evil Village“ in erster Linie für die neue Konsolengeneration entwickelt wurde.

Ein vielversprechender Grusel-Appetithappen

Wie eingangs bereits erwähnt, ist die „Maiden“-Demo nicht sonderlich umfangreich. Abhängig davon, wie genau ihr die Winkel des Schlosses Dimitrescu erkundet, dürftet ihr für den Abschluss dieses Abschnittes voraussichtlich zwischen 15 und 30 Minuten benötigen. Diese Zeit ist es jedoch absolut wert, in diese nicht im Hauptspiel enthaltene Anspielfassung zu investieren, insbesondere für Fans der „Resident Evil“-Reihe, die bereits eine PlayStation 5 ihr Eigen nennen dürfen.

Die Demo entfaltet in der kurzen Zeit, die ihr mit ihr verbringt, eine ungemein packende Atmosphäre, die zwischenzeitlich Erinnerungen an „Resident Evil 2“ aufkommen lässt, vermischt diese jedoch mit der in „Resident Evil 7“ neu eingeführten Ego-Perspektive. Eine Kombination, die hervorragend aufgeht, was insbesondere an der umwerfenden Optik und dem famosen Sounddesign liegt

Zum Thema

Kurzum ist die „Maiden“-Demo ein Muss für alle begeisterten Anhänger von Capcoms legendärer Survival-Horrorreihe. Bleibt zu hoffen, dass das fertige Spiel, wenn es am 7. Mai 2021 für PS4 und PS5 erscheint, einen ähnlich starken Eindruck hinterlassen kann. Wenn wir Glück haben, gelingt es den Entwicklern, diese eindringliche Stimmung ins sicherlich etwas Action-lastigere Endprodukt zu übertragen. Sollten sie dies schaffen, könnte uns einer der besten Titel des Jahres erwarten, der mit seiner starken audiovisuellen Präsentation für ordentlich Gänsehaut sorgen dürfte.

Habt ihr die „Maiden“-Demo bereits gespielt und falls ja, wie gefiel sie euch?

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Kommentare

  1. AloytheHunter sagt:

    Hab mich nur 3 mal erschreckt! xDDD

    Bin voll krass pvp

  2. Rushfanatic sagt:

    Hat mich null mitgerissen. Dieser Vampirella Verschnitt hat mich mega genervt

  3. Cult_Society sagt:

    Dynamisch war an der Demo gar nichts da war ich schon echt enttäuscht. Sich wegen Vampiren aufzuregen da hat man wohl zu oft Twilight geguckt und sich gewünscht das man selber so schön funkelt .

  4. AloytheHunter sagt:

    Ich denke immer noch nicht dass das Vampire, Hexen, Werwölfe oder sonst was sind. ^^;

  5. DUALSHOCK93 sagt:

    Rule 34 lässt grüßen... ^^

  6. VincentV sagt:

    @Aloy

    Wirds auch nicht sein. Nur wirds eben so dargestellt. Wie auch das Mädel in Teil 7 auf The Ring etwas aufbaut :p

  7. Bukowski sagt:

    Sound war top, Grafik hab ich zwar nicht mehr erwartet aber zu behaupten das man sieht das es auf NextGen ausgelegt ist halte ich für übertrieben. Eher sieht man das es auch auf der den alten Kisten laufen muss.

  8. AloytheHunter sagt:

    @ Bukowski

    Was es ja auch tut ;3

  9. questmaster sagt:

    Langweilig öde und sinnfrei die Demo vor der Hausherrin aufpassen der Tante kann man hinterher laufen wenn Die,die Treppe hoch geht oder auch schwebt mit Ihrem schwarzen Schleier langweilig meine Meinung

  10. VincentV sagt:

    War ja auch nur für den Visuellen Eindruck. Die zweite Demo und das Hauptgame werden spannender und haben Fights.

  11. vangus sagt:

    Schlecht inszeniert, sinnloses Leveldesign, super Sound, erotische statt gruselige Bösewichte (Horrorwirkung völlig verfehlt), und für so ein kleines Level überzeugt es auch nicht als Grafikdemo.

    Das Gameplay- und Story-Material vom Livestream letztens scheint keineswegs besser zu sein und zeigte auch nichts Gruseliges, eher veraltet animiertes Geballer. Alles was sich eingebrannt hat war das Charakterdesign der Vampire Ladies. Die sind bereits Stars im Internet, vor allem diese Dimitrescu oder wir die geschrieben wird.

    Ich glaube nicht, dass die zweite Demo Bäume ausreißen wird. Eine Demo ist immer repräsentativ fürs Spiel, und in der ersten Demo ging es um Horroratmosphäre genauso wie um Grafik. In der zweiten Demo werden wir paar Viecher wegballern, da wird das Niveau der Inszenierung nicht plötzlich ansteigen... Aber ich werde das mal offen angehen.

  12. GamingFürst sagt:

    Ich würde auf Auflösung und FPS verzichten und auf dynamischere Lichteffekte setzen. Dieses statische vorberechnete Licht sieht, gerade in einem Setting das gruselig sein soll, nicht gut aus. Ich finde es würde gerade der Atmosphäre sehr gut tun wenn zb das ausgetrahlte Kerzenlicht schön auf Wänden, Objekten flackern würde.
    Ansonsten wird es wie RE7 wohl ein gutes Spiel; ist nur die Frage wieviel Resident Evil ist das alles noch.

  13. Nathan_90 sagt:

    Fand die Demo recht gut. Kein Highlight aber die Stimmung passt.

  14. newG84 sagt:

    Von der Stimmung war das schon sehr gut gerade mit einem Playstation Headset. Grafik war auch in Ordnung war jetzt keine Hammer. Gerade die pixelige grafik teilweise an den Wänden fiel mir auf.

  15. branch sagt:

    Erschrocken wurde ich zwar nicht, aber Spannung war vorhanden und visuell gefällt mir die Demo. Auf einem oled sehr dunkel. Gefällt mir ebenfalls.

  16. bausi sagt:

    Also ich fand es grafisch absolut next gen würdig.

  17. Jerzy Dragon sagt:

    Also 0.0 erschreckt kommt es als VR auch??

  18. Maldoror sagt:

    Ich fand die Demo leider ultra lahm.

  19. Cult_Society sagt:

    Bausi dann Spiel sie nochmal und Leuchte mal die Gegenstände an da wirft keiner irgendwelche Schatten. Das ist doch nicht next Gen .

  20. Blaakuss sagt:

    Bei mir hat die Demo eher daür, gesorgt mir zu überlegen ob ich es Vllt doch mit der Vollversion lasse...

  21. Blaakuss sagt:

    Leider war die demo nicht besonders spannend und die Texturen bei näherer Betrachtung hinter den Erwartungen.

  22. Ifosil sagt:

    Also das Spiel punktet bei mir wegen der 3 Meter "Death by Snu-Snu" Vampirin. Wird direkt gekauft.

  23. usp0nly sagt:

    Ich fande die demo auch nice, nur was soll das noch mit dem t-virus zu tun haben? In den ersten Teilen passte das noch mit den Zombies und Mutanten aber nach und nach wurden daraus immer mehr Wesen die unmöglich durch einen Virus entstanden sein können. Aber egal ich glaube ich hole es mir^^

  24. Diddi89 sagt:

    Werde das ganze mal unter Village beobachten. Der Name Resident Evil hat hier für mich aber nichts mehr zu suchen. Ist die Frage wie sie es schaffen die Parallelen zu Teil sieben und zu Ethan herzustellen. Atmosphärisch hat es mir sehr gut gefallen. Auch das nörgeln hier wieder über die Grafik, kann ich nicht nachvollziehen. Nachdem ich Cyberpunk gespielt habe kann mich wohl auch kaum noch was schocken.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Spiel vernünftig auf PS4 umgesetzt werden kann. Die Detaildichte im Schloss ist schon sehr hoch. Plus die Lichteffekte, kaum für die deutlich schwächere Konsole umsetzbar. Wird vermutlich auf der Pro noch mäßig gut laufen.

  25. Yago sagt:

    Demo war ein guter Einstieg und macht Lust auf mehr.

    An alle die sagen das es kein Resident Evil ist, sage ich nur, ist es aber :D.

    Das ist Capcoms Lieblings Spieleserie und sie entwickeln es immer weiter und gehen auch mal andere Wege, nur weil es euch nicht gefällt, bleibt es trotzdem Resi.

    Der Virus entwickelt sich seit Teil 1 immer weiter, Umbrella und Co wollten ihn von Anfang an so entwickeln, das sie ihn kontrollieren können, was in den ersten Teilen noch schief ging, wurde in den anderen Teilen aber sichtbar, das es möglich ist, besonders in 7 und 8.

    Bin sehr gespannt auf Hintergrund Informationen von Teil 8 und freue mich schon das es in paar Monaten kommt.

    Jetzt wird abends erstmal Teil 7 gezockt 🙂

  26. Baron_Mick sagt:

    Klar, Demo war nur eine kleine Reise, aber Grafik auf der Ps5 hat mich vom hocker gehauen! Hab locker 10 oder 20 min nur die schönen Details bestaunt 🙂
    Setting gefällt mir seit langem mal wieder richtig gut und bin gespannt was da bei rum kommt

  27. ps3hero sagt:

    "Hab locker 10 oder 20 min nur die schönen Details bestaunt"

    Ich auch, sieht echt Hammer aus.

  28. Mursik sagt:

    Schmutz

  29. Yago sagt:

    @Mursik

    Nein, aber dein Kommentar.

    Vll mal vernünftig Kritik äußern.

  30. AgentJamie sagt:

    @VincentV
    Das Mädel ist das bessere Pendant zu The Ring und gruseliger.

  31. Herr Arbeit sagt:

    Gezockt
    Als gut befunden
    Einzig was mich stört ist, dass bei den Animationen zum Papier greifen oder den Dietrich aus dem Botich holen keine Handanimation verwendet werden.

    Ich freu mich auf das Setting. Immer die gleiche alte Leier wird halt auch langweilig. Bin gespannt wie die Story aussieht und freu mich auf die Rätsel.

  32. Yago sagt:

    @Herr Arbeit

    Ich denke das es beim Hauptspiel anders ist mit der Animation 🙂

  33. AloytheHunter sagt:

    @Yago

    Aber es gab doch noch nie Handanimationen wenn man mit Gegenständen interagiert hat in Resident Evil. ^^;

    Gab es auch in Resident Evil 2&3 Remake nicht O:

  34. Yago sagt:

    @Aloy

    Stimmt 😀

    Zocke gerade Teil 7 wieder und war kurz verwirrt.

  35. AloytheHunter sagt:

    xD