Final Fantasy X: Tidus ursprünglich ein Klempner und weitere Details aus der Entwicklung

Kommentare (13)

In einem aktuellen Interview blickten Square Enix' kreative Köpfe noch einmal an die Arbeiten an "Final Fantasy X" zurück und enthüllten das eine oder andere interessante Detail. Ursprünglich war unter anderem geplant, dass Tidus seinen Lebensunterhalt als Klempner bestreitet.

Final Fantasy X: Tidus ursprünglich ein Klempner und weitere Details aus der Entwicklung
"Final Fantasy X" erschien ursprünglich im Jahr 2001.

Im vergangenen Monat wies Square Enix‘ Tetsuya Nomura darauf hin, dass er einem möglichen „Final Fantasy X-3“ definitiv offen gegenüberstehen würde, sofern sich die Gelegenheit ergibt, an einem Nachfolger zu arbeiten.

Ergänzend dazu blickten verschiedene kreative Köpfe des Publishers im Interview mit der japanischen Famitsu noch einmal auf die Arbeiten an „Final Fantasy X“ zurück. Während der Entwicklung las Scenario-Writer Kazushige Nojima beispielsweise verschiedene Kryptographie-Bücher, die zur Inspiration der Al Bhed-Sprache beigetragen haben. Bei der im Spiel zu findenden kryptischen Sprache handelt es sich laut Nojima übrigens um eine einfachere Version der ursprünglich geplanten Fassung.

Tidus als Klempner?

Wie Nojima ausführte, wurde auch Tidus, der Hauptcharakter von „Final Fantasy X“, im Laufe der Entwicklung überarbeitet. Seinen Anfang nahm Tidus nämlich als Klempner. Diese Rolle diente als Grund, dass sich die Charaktere in und unter Wasser bewegten. Erst mit fortschreitender Entwicklung entwickelte sich Tidus zu dem Blitzball-Athleten, den wir kennen. Selbiges gilt für sein Outfit, das in der Entwicklung von „Final Fantasy X“ mehrfach über den Haufen geworfen und neu gestaltet wurde.

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Doch nicht nur Tidus wurde im Laufe der Entwicklung überarbeitet. Selbiges gilt für seinen Begleiter Auron, der laut Charakter-Designer Tetsuya Nomura ursprünglich gar nicht sprechen sollte. Da Auron jedoch die Rolle eines Guardians übernahm und sowohl Yuna als auch Tidus mit Rat und Tat zur Seite stand, bekam er schlussendlich doch einige Dialogzeilen spendiert. Auch sein Alter wurde später noch einmal angepasst. Ein in der Entwicklung nicht ungewöhnlicher Schritt, wie Nomura ergänzte.

Das Setting: Inspiration aus dem modernen Japan

Auch zu den Arbeiten an Spira, der Welt, in der die Geschichte von „Final Fantasy X“ spielt, verlor Scenario-Writer Kazushige Nojima ein paar Worte. Wie er ausführte, wurde er hier vor allem von einer Reise nach Okinawa inspiriert und ließ eine Vielzahl seiner damaligen Eindrücke in die Gestaltung der Welt von „Final Fantasy X“ und ihrer Geschichte beziehungsweise Kultur einfließen.

Zum ThemaScenario Writer Kazushige Nojima an einem Nachfolger der „Final Fantasy X“-Reihe interessiert

„Final Fantasy X“ erschien ursprünglich im Jahr 2001 für die PlayStation 2. In den vergangenen Jahren folgten zudem technisch aufgepeppte High-Definition-Neuauflagen zu „Final Fantasy X“ und „Final Fantasy X-2“ für die aktuellen Konsolen und den PC.

Quelle: Siliconera

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Kommentare

  1. Squall Leonhart sagt:

    Muss gerade an Super Mario denken.
    Super Tidus Odyssey xD

  2. RoyceRoyal sagt:

    Also ist sein Beruf Blitzball-Profi? So genau habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Ein Handwerker wäre schon interessant. Seine Starallüren, nicht unsymaptisch, aber vorhanden, sind ja doch recht prägend.

    Was hätte er den so für Specials drauf wenn sein Vater z.B. Klempnermeister anstatt Blitzballprofi gewesen wäre?

  3. AlgeraZF sagt:

    Stellt euch mal FF10 ohne Blitzball vor. Ich habe Blitzball wohl locker 200 Stunden gespielt, wenn man alle Spieldurchgänge zusammen rechnet. Alleine das war schon besser und zeitintensiver als die meisten anderen AAA Spiele. Und Nida mit 99 Geschwindigkeit ist unschlagbar im Sturm. 😉

  4. RoyceRoyal sagt:

    Oh krass. Habe damals auf der PS2 paar Siege geholt, spiele es gerade auf der 4er...aber der Rest vom Spiel ist einfach zu gut, damit möchte ich mich nicht zu sehr aufhalten.
    Die Trophy für die 0:00s werde ich mir auch nicht geben 😉

  5. naughtydog sagt:

    Man stelle sich Tidus mal in den Zwischensequenzen vor mit den Armen schmierig braun bis zum Ellbogen.

  6. RoyceRoyal sagt:

    Deswegen war die Kussszene von Anfang an vermutlich im Wasser geplant 🙂
    Ob Yuna jetzt mit einem Handwerker...man weiß es nicht.

  7. xjohndoex86 sagt:

    Ohne Blitzball würde FFX ein ganzes Stück Charme fehlen. Was mich nach wie vor aufregt, sind die unterschiedlichen Augenfarben von Yuna. Dasselbe zuletzt bei Kagero in Scarlet Nexus. Was finden die Japaner nur daran? ^^

  8. logan1509 sagt:

    Ich spiele FFX-HD seit 2 Wochen wieder und finde Blitzball genauso bescheuert wie vor 20 Jahren.

  9. RoyceRoyal sagt:

    An Yuna ist alles perfekt. Mit Augen, ohne Augen, Sie setzt stets den Maßstab. Und wenn wir nur eine Augenfarbe haben, dann stehen wir unter Ihr. Ganz einfach.

    🙂

    Muss dringend weitermachen. Habe vor 2 Monaten aufgehört als die Open World losgeht...also die Karte. Spielzeit irgendwas zwischen 40-60h.

  10. giu_1992 sagt:

    Wurde mit Blitzball auch nie warm, genau so wie mit einigen der Kartenspiele aus den Vorgängern, das empfand ich doch oft als unnötig kompliziert 😀

  11. flikflak sagt:

    @xjohndoex86

    Kagero hat aber ein künstliches Auge.

  12. Brokenhead sagt:

    Hm blitzball hat sich immer so falsch gespielt, als ob die engine nicht so richtig dafür gemacht war… hatte paar runden gespielt. Aber so wirklich gut fand ich es nicht. Tetra master oder wie das hiess von FF9 fand ich allerdings klasse. Simpel zum spielen, hard zu meistern

  13. Grinder1979 sagt:

    remake mit ue5 engine. danke!