Stellar Blade angespielt: Fetzige PS5-Action mit großem Potential

Wir durften uns bereits vorab in der kommenden "Stellar Blade"-Demo auf der PS5 austoben. Wie uns die ersten Schritte mit Protagonistin Eve im Kampf gegen die Naytiba-Monster gefallen haben, erfahrt ihr in unserer Preview.

Stellar Blade angespielt: Fetzige PS5-Action mit großem Potential
Die "Stellar Blade"-Demo erscheint am 29. März 2024 für PlayStation 5.

Seit seiner Ankündigung fiebern viele PlayStation 5-Spieler dem Release des Actionspiels „Stellar Blade“ entgegen, in dem wir die Kontrolle über die knallharte wie gleichermaßen anmutige Kriegerin Eve übernehmen. Kürzlich hatten wir die Gelegenheit, die kommende Demo des Titels bereits vor der offiziellen Veröffentlichung ausgiebig anspielen zu dürfen.

Das sei bereits jetzt verraten: Die Anspielversion hat uns definitiv neugierig auf mehr gemacht, auch wenn für uns noch das eine oder andere Fragezeichen bleibt. Was wir damit genau meinen, verraten wir euch in den nachfolgenden Zeilen unserer Vorschau zum PlayStation 5-Game.

Für die Menschheit

In der fernen Zukunft von „Stellar Blade“ wurde die Erde von mächtigen Kreaturen, den sogenannten Naytiba, stark verwüstet. Aus diesem Grund mussten sich die letzten Überbleibsel der Menschheit in den Weltraum zurückziehen, wo sie eine Kolonie gegründet haben. Von diesem Ort aus begibt sich die Kämpferin Eve als Teil eines Einsatztrupps zurück auf die Erdoberfläche, um die Naytiba auszulöschen und den einstmals blauen Planeten zurückzuerobern.

Wie wir im ersten Abschnitt der zweiteiligen Demo-Version merken, verläuft der Flug zur Erde allerdings nicht gerade reibungslos. Oder genauer gesagt: Eve und einige ihrer Teammitglieder legen eine ziemlich unsanfte Landung hin. Zeit um sich zu sammeln, haben sie jedoch nicht, denn die Monster sind schon da! Hier übernehmen wir die Kontrolle über Eve und lernen die grundlegenden Mechaniken des Kampfsystems kennen.

Mit der Quadrat-Taste führen wir einen leichten Angriff aus, während ein Druck auf die Dreieck-Taste einen schweren Angriff entfesselt. Mit der Kreis-Taste können wir gegnerischen Attacken ausweichen und sie mit der L1-Taste blocken oder ablenken. Letzteres erfordert präzises Timing, das außerdem einen praktischen Nebeneffekt hat: Hiermit können wir die Gegner aus der Balance und sie ins taumeln bringen. Zudem ladet ihr so Eves Beta-Energie auf, die sie benötigt, um starke Spezialangriffe auszuführen. Ist ein Gegner groggy gibt uns das somit die Chance, ordentlich Schaden auszuteilen.

Am Ende des ersten Abschnitts, der wohl den Prolog von „Stellar Blade“ darstellt, müssen wir unsere neu gewonnenen Kenntnisse in einem Bosskampf erproben. Der Gegner ist ziemlich massig und deshalb etwas behäbig. Dafür kann er mit seinen Treffern, dank der dicken rot leuchtenden Kugeln anstelle der Hände, ordentlich Schaden anrichten. Es ist ein schöner erster Gradmesser im Actionspiel, der zwar fordernd ist jedoch nicht überfordert.

Neue Gegner und etwas Abwechslung im Monsterbekämpfer-Alltag

Nach einem kleinen Zeitsprung finden wir uns im zweiten Abschnitt der Demo wieder. Eve landet in einer verfallenen Stadt und soll sich dort ein bisschen umschauen. Im Gegensatz zum Prolog dürfen wir uns diesmal freier bewegen, auch wenn das Level insgesamt ziemlich gradlinig ist. Unterwegs treffen wir nicht nur auf einige neue Gegner, sondern müssen uns auch mithilfe von Eves akrobatischen Fähigkeiten einen Weg durch die Postapokalypse bahnen.

Einige der neuen Feinde verlangen dabei auch nach anderen Vorgehensweisen im Kampf. Ein Feind, der an einen großen schwebenden Seestern erinnert, kann zum Beispiel unsichtbar werden. Glücklicherweise können wir mit einem Druck auf das Touchpad die Umgebung scannen und so das Monster ausfindig machen. An dieser Stelle möchten wir das Gegnerdesign positiv hervorheben, das richtig ekelig und gleichzeitig schaurig schön aussieht.

Wenn wir mit Eve in der „Stellar Blade“-Demo nicht gerade Monster in allen möglichen Größen und Formen auseinandernehmen, können wir mit ihr unter anderem kleine Rätsel lösen. Wir kommen zu Beginn des zweiten Abschnitts etwa an ein verschlossenes Tor und müssen den entsprechenden Code eingeben. Das ist zwar nicht sonderlich innovativ, doch dafür ist es eine ganz nette Abwechslung von der krachenden und fordernden Action.

Ebenfalls eine nette Abwechslung sind die gelegentlichen Plattformer-Einlagen, in denen wir über die maroden Dächer der Stadt hüpfen oder uns in bester „Prince of Persia“-Manier von einer Stange zur nächsten schwingen. Das Entwicklerteam von SHIFT UP erfindet das Rad hier nicht neu, doch alles funktioniert schon ziemlich gut und lockert das Spielgeschehen angenehm auf.

Kleine Ruhepausen sind uns auch in Lagern vergönnt, an denen wir Eves Lebensenergie regenerieren, neue Verbrauchsgegenstände wie Medipacks kaufen oder unsere Fähigkeiten verbessern können. Für besiegte Gegner sammeln wir nach und nach Skillpunkte, die wir in neue/bessere Fertigkeiten investieren dürfen. Das ist auch bitter nötig, denn am Ende des zweiten Demo-Abschnitts wartet noch eine richtige Herausforderung auf uns.

Eine richtige Herausforderung

Gewissermaßen als letzte Prüfung müssen wir uns einem weiteren Bossgegner entgegenstellen, der einiges auf dem Kasten hat. Es ist ein riesiger Naytiba, der nicht nur zwei gewaltige Schwerter einsetzt, sondern auch Blitze auf uns herabsausen lassen kann! Natürlich darf der Boss seine Waffen auch noch mit Blitzen verstärken, um so mehr Schaden auszuteilen. Was folgt ist ein spannender Tanz auf der Rasierklinge und ein Hin und Her aus Angriffen, Blocks und Kontern.

Hier deutet das Kampfsystem von „Stellar Blade“ erstmals sein Potential an, denn wenn alle Facetten richtig ineinandergreifen, machen die Scharmützel großen Spaß. Wenn ihr den Bosskampf für euch entscheiden könnt, erhaltet ihr als Belohnung Zugriff auf einen speziellen Herausforderungsmodus, den ihr anschließend über das Hauptmenü auswählen dürft.

Hier stehen euch nicht nur mehr Outfits für Eve zur Verfügung, sondern auch mehr Angriffsfähigkeiten. Mit diesen stellt ihr euch einem weiteren Bossgegner entgegen, der euch mit seinem Mix aus Nah- und Fernkampfattacken einiges abverlangt. Das Kampfsystem fühlt sich zwar noch nicht so geschmeidig wie in „Bayonetta“ oder „Devil May Cry“ an, doch es lässt sich erahnen, wo die Reise hingehen könnte und das macht zumindest uns Lust auf viel mehr.

Generell wirken die Mechaniken in der „Stellar Blade“-Demo teilweise noch sehr simpel. SHIFT UP wollen interessierte Spieler und Spielerinnen hier spürbar nicht überfordern, sondern sie eher behutsam an die grundlegenden Mechaniken heranführen. Das möchten wir der Anspielversion auch nicht negativ auslegen, immerhin ist das ein nachvollziehbarer Schritt. Wir hätten uns jedoch gewünscht, etwas mehr von Story zu sehen, denn auch hier gibt es eher eine Sneak Peek.

Einen positiven ersten Eindruck hat darüber hinaus die Optik des Spiels bei uns hinterlassen. Insbesondere die Charaktermodelle, sowohl das von Eve als auch jene der Naytiba, sehen toll aus und glänzen mit vielen kleinen Details. Wie uns die Macher im Interview bereits verraten haben, bietet das Spiel zudem drei unterschiedliche Darstellungsmodi (Leistung, Ausgeglichen, Auflösung), wobei uns der Ausgeglichen-Modus am besten gefallen hat.

Hier gibt es ein angenehmes Spielerlebnis, das wirklich schick aussieht und stabil über den Bildschirm flimmert. Eine deutsche Synchronisation ist übrigens ebenfalls enthalten. Diese hat in den wenigen Story-Cutscenes einen ordentlichen ersten Eindruck bei uns hinterlassen.

Einschätzung: sehr gut

Seit der Ankündigung von „Stellar Blade“ hatte ich das Spiel als Fan von fetzigen und fordernden Actionspielen ganz genau im Blick und die Demo hat mir jede Menge Spaß gemacht. Das Kampfsystem fühlt sich angenehm wuchtig an, auch wenn jede Aktion von Eve im starken Kontrast dazu sehr anmutig wirkt. Die Scharmützel mit den Naytiba, vor allem die Bosskämpfe, waren klar das große Highlight und deuten auf eine später angenehme Komplexität hin.

Zugegeben, die Dinge abseits der brachialen Action, genauer die kleinen Rätsel und Plattformer-Einlagen, fallen ein kleines bisschen ab, doch sie sind kurzweilige Auflockerungen und Ablenkungen von der Naytiba-Bekämpfung. Zudem weckt die Spielwelt mit ihren kleinen Nebenwegen abseits des Hauptpfades den Entdeckerdrang. Hier gibt es auch in der Demo schon einiges zu entdecken, vor allem, wenn ihr mehr über die Spielwelt erfahren möchtet.

Schade ist, dass die Demo nur einen sehr kleinen Einblick in die Story gibt, denn hier hätte ich gerne noch ein kleines bisschen mehr gesehen. Wie spannend die Handlung und wie abwechslungsreich die Kämpfe sowie Nebenbeschäftigungen in „Stellar Blade“ am Ende tatsächlich werden, bleibt natürlich noch offen. Doch wir sind schon jetzt guter Dinge, dass Actionspiel-Fans hier auf ein echtes Highlight hoffen dürfen.

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