Schleimige Plattformsachen: Ehemaliger PlayStation-Studios-Chef reagiert auf Spencers Kommentar

Der ehemalige PlayStation-Studios-Chef Shawn Layden hat auf eine Aussage von Microsofts Phil Spencer reagiert. Dieser sprach zuvor von "schleimigen Plattformsachen".

Schleimige Plattformsachen: Ehemaliger PlayStation-Studios-Chef reagiert auf Spencers Kommentar

Die “Call of Duty”-Reihe gehört mittlerweile Microsoft, nachdem der Publisher Activision Blizzard für nahezu 70 Milliarden US-Dollar übernommen wurde. Damit endete eine Marketing-Partnerschaft mit PlayStation, die den PS4- und PS5-Spielern unter anderem einen früheren Zugang zu den Beta-Phasen bescherte.

In einem Interview, das im Rahmen des Xbox Games Showcase geführt wurde, äußerte sich Microsofts Gaming-Chef Phil Spencer über bestimmte Plattformstrategien. Das Gespräch drehte sich zunächst um das Ziel, neue Spieler zu gewinnen. Später ging es um die Aufnahme von “Call of Duty: Black Ops 6” in den Xbox Game Pass.

Kein Zwang mit schleimigen Plattformsachen

Während des Interviews fiel dabei eine Aussage, die für Schlagzeilen sorgte. “Ich möchte euch die Wahl lassen, wie ihr eure Spiele spielt und mit wem ihr spielt, und nicht versuchen, euch mit schleimigen Plattform-Dingen zu zwingen, das zu tun, was ich von euch will.“

Es ist eine Aussage, die kritisch hinterfragt werden kann. Auch der ehemalige PlayStation-Studios-Chef Shawn Layden widmete dem Thema einen Tweet, ohne jedoch die Aussage zu kommentieren.

Während Spencer nicht explizit über PlayStation sprach, mutmaßten viele, worauf sich das „schleimig“ in diesem Kontext bezog. Sony und Activision Blizzard gingen die anfangs erwähnte Partnerschaft im Jahr 2015 ein. Hier lohnt allerdings ein Blick in die weitere Vergangenheit.

Denn bevor Activision Blizzard und PlayStation diese Partnerschaft beschlossen, gab es eine vergleichbare Kooperation mit Microsoft. Mehrere Jahre lang erschienen die DLC-Packs von „Call of Duty“ zeitexklusiv für Xbox-Konsolen.

Zwar war Phil Spencer damals noch nicht für die Xbox-Sparte verantwortlich. Exklusivdeals gehen die Redmonder allerdings bis heute ein. Mit “Stalker 2” wurde eines der Beispiele auf dem Xbox Games Showcase vorgestellt. Die Kernaussage ist allerdings korrekt: Microsoft zwingt niemanden, für „Call of Duty“ auf eine Xbox-Konsole zu wechseln oder den Xbox Game Pass zu abonnieren, um bestimmte Vorteile zu erhalten.

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„Call of Duty: Black Ops 6“ erscheint am 25. Oktober 2024 für Konsolen und PC. Zuvor findet ein Beta-Test statt. Vorbesteller erhalten einen frühen Zugang. Doch wie steht es um Online-Pflicht und Splitscreen? Eine FAQ lieferte jüngst Informationen.

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