Wut auf Mikrotransaktionen könnte negative Auswirkungen auf große Publisher wie EA und Activision haben

Kommentare (29)

Der Analyst Doug Creutz hat in einer aktuellen Mitteilung davor gewarnt, dass die Kontroverse um Mikrotransaktionen Auswirkungen auf viele große Unternehmen der Gaming-Branche hat. Entsprechend sei es erforderlich, das Feedback der Community zu beherzigen.

Wut auf Mikrotransaktionen könnte negative Auswirkungen auf große Publisher wie EA und Activision haben

In den vergangen Monaten spitzte sich die Wut der Community auf Mikrotransaktionen zu, nachdem DICE und Electronic Arts in „Star Wars Battlefront 2“ einen ungünstigen Mix aus Lootboxen und Mikrotransaktionen mit einem Pay-to-Win-Ansatz verfolgten. Dieser Ansatz hat sogar die Politik auf den Plan gerufen, die prüft, ob derartige Methoden reguliert werden können, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Aber allein die negativ belastete Diskussion und die Wut der Spieler über die Mikrotransaktionen wird bereits Auswirkungen für Unternehmen wie Activision und Electronic Arts haben, gab der Analyst Doug Creutz  von Cowen and Company in einer aktuellen Mitteilung zu verstehen.

Während Analysten zuvor davon ausgingen, dass die Kontroverse praktisch keine Auswirkungen auf die Verkaufszahlen haben wird, ist der Analyst Doug Creutz inzwischen anderer Meinung. Seinen Klienten teilte er mit, dass sowohl „Star Wars Battlefront 2“ als auch „Destiny 2“ unter der Kontroverse zu leiden haben. Außerdem erwartet er, dass sich die Gaming-Branche in diesem Jahr von Mikrotransaktionen zurückziehen wird.

„Die Entwicklungszeiten von Spielen werden immer länger und die Forschungs- und Entwicklungskosten nehmen schneller zu als zuvor. Das ist kein Monopol-Geschäft. Die Kunden mit schlechten Mikrotransaktionen wütend zu machen, hat Auswirkungen“, betonte der Analyst. „Es ist nicht nur so, dass die Spieler wütend sind und sich beschweren; es hat auch deutliche Konsequenzen für die Verkaufszahlen der betroffenen Spiele. Und in einer Branche, in der jedes Unternehmen von einer relativ kleinen Anzahl von Franchises abhängig ist, spielt das eine Rolle.“

Creutz merkte zuvor bereits an, dass die Probleme von „Destiny 2“ aber nicht nur die Mikrotransaktionen betreffen. Er hat bereits Probleme aufgezählt, die er für die schwächere Leistung des Spiels verantwortlich macht. Unter anderem ist ein Problem, dass man das Feedback und die Wünsche der Spieler ignoriert hat. „Wir glauben, dass es ein Fehler ist, die wütenden Spieler als zum größten Teil irrelevant abzuschreiben“, ergänzte er dazu.

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Kommentare

  1. UschiMcGregor sagt:

    Manchmal frage ich mich, was Analysten überhaupt machen? Jetzt mal ganz im Ernst, die kommen mir mittlerweile vor wie diese ganzen Twitter und Instagram Stars die mit ihrem Hauptschulabschluss Tausende am Tag scheffeln indem sie nur blödes Zeug daher quatschen.

    Natürlich wirkt sich das negativ auf die Unternehmen aus, muss man dafür irgendein Star- Analyst sein?

    Ich bin auch Analyst, ich glaube, dass Monster Hunter sich weiterhin gut verkaufen wird, super.

  2. Nathan_90 sagt:

    Es tut gut, einen Hauch von Demokratie zu sehen. Wir sind in großer Zahl dagegen, es bringt die Unternehmen zum Umdenken.

    ... tut wirklich gut, wenn man die Tatsache ausklammert, dass denen nur der geringere Gewinn Schmerzen bereitet und Destiny 3 quasi gestorben ist, was nach dem gelungenen ersten Teil schade ist.

  3. big ron sagt:

    @UschiMcGregor
    Falls du es die letzten 15 Jahre nicht mitbekommen hast: Publisher, Analysten und Investoren hat diese Erkenntnis nen feuchten Furz interessiert. Eigentlich war es für sie gar keine Erkenntnis. Weil sie auch noch nie so offensichtlich erkennbar war wie jetzt. Von daher ist es nicht schlecht, dass einer der Analysten mal die Augen auf macht und seinen Klienten erzählt, dass die Tatsachen anscheinend doch ganz andere sind.

  4. UschiMcGregor sagt:

    @big ron: und du meinst dafür braucht es Analysten?

  5. James T. Kirk sagt:

    "könnte"

  6. Frauenarzt sagt:

    @UschiMcGregor

    Ganz einfache Erklärung:

    ANALysten sind für den Arsch. 🙂

  7. StevenB82 sagt:

    Genauso wenig wie die den Markt verstehen, verstehen die es allesamt auch nicht vernünftige Spielmechaniken zu kreieren. Es gibt in so vielen Spielen mechaniken die keiner braucht und so vieles was fehlt und dem gameplay gut tun würde. Dazu muss man die Community auch nicht befragen, das merkt man wenn man selber spielt. Also für mich sind ganz viele Entwickler überhaupt nicht in der Materie und klatschen einfach irgendwas hin um damit reich zu werden. Und dann stelln die sich noch als Visionäre hin wenn die ihren Murks präsentieren.

  8. CBandicoot sagt:

    Würden die Spiele mehr nach den Ideen der Entwickler gestaltet wäre das sicher auch kein Thema, die Publisher reden zu viel drein bzw wollen explizit etwas anders/geändert/entfernt/dazu (was meist negativ ist) weil es ja SOO sehr geliebt wird von der Community bzw geld bringt. 😉
    Klar sind nicht alle Publisher und Entwickler gleich, aber bei gewissen erkennt man dieses Muster, das selbe wird mit Star Wars (Visceral Games) geschehen, ein gutes wäre es sicher geworden nun wird ein SP/MP Loot Box game 😀 (ich hoffe es nicht aber naja)

  9. olymp91 sagt:

    Wenn wir einem aktuellen Bericht des Magazins Polygon Glauben schenken, könnte uns ein regelrechtes Erdbeben in der Spielebranche bevorstehen. Demnach ist der Hersteller Microsoft auf der Suche nach Firmen für eine mögliche Übernahme, um vor allem das eigene Software-Angebot deutlich zu vergrößern. Einer der kursierenden Namen: Electronic Arts.

    Die entsprechende Information dazu stammt laut Polygon von einer nicht genauer genannten Quelle, die Microsoft angeblich sehr nahe steht. Die Übernahme von Electronic Arts wäre in der Tat ein echter Hammer und hätte wohl große Auswirkungen auf den Spielemarkt. Immerhin hat der Publisher-Riese zahlreiche große Marken wie Battlefield, FIFA, Star Wars Battlefront und Need for Speed in seinem Portfolio. All das und noch einiges mehr würde bei einer Übernahme in den Besitz von Microsoft übergehen. Allerdings müssten für einen solchen Deal wohl Beträge in Milliardenhöhe fließen.

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    Weitere Firmen, die sich dem Bericht zufolge im Visier von Microsoft befinden, sind die Entwicklerstudios Valve (Half-Life) sowie PUBG Corp. Mit Letzterem hatte Microsoft bereits im vergangenen Jahr erste Kontakte geknüpft, um den Battle-Royale-Shooter Playerunknown's Battlegrounds für die Xbox One auf den Markt zu bringen. Eine Übernahme wäre demzufolge nicht vollends unwahrscheinlich.

    Bisher handelt es sich hierbei jedoch lediglich um Gerüchte, zu denen Microsoft noch keine Stellung genommen hat. Sollte sich diesbezüglich etwas ändern, erfahrt ihr es natürlich u

  10. Duffy1984 sagt:

    Das Problem der großen Publisher ist, dass sie mittlerweile denken, wie sie das meiste Geld verdienen können. Sie verlieren den Fokus vom Produkt, mit dem sie das Geld verdienen.

    Es wird dann ein Produkt entwickelt, dass die Spieler zum Geld ausgeben verleitet. So auf die Art: willst du gut aussehen musst du zahlen. Willst du stärker als die anderen sein, musst du auch zahlen.

    MH zeigt dass es anderst auch geht.

  11. Euer_Liebling sagt:

    @StevenB82

    Weil es genügend Dumme in der Welt gibt, die das akzeptieren. Kein Wunder, wenn die dann auf der gleichen Schiene bleiben.

  12. Arcadiuz sagt:

    Ich glaube hier liegt das Problem, das viele gar nicht wissen was ein Analyst ist und was seine Tätigkeit ist.
    Aber Hauptsache sinnlos rumhaten. Ist immer schlau etwas nieder zu machen von dem man keinen Plan hat.

  13. Euer_Liebling sagt:

    @Arcadiuz
    Und du bist der Obermacker Experte oder was, das di über uns richten kannst? Geht's noch?

  14. Frauenarzt sagt:

    @Arcadiuz

    Na dann kläre uns mal auf.

    Machs wie vangus und poste einen peinlichen Link mit einer Definition davon. 😉

    Jeder Vollhonk kann bei google ANALYST eingeben und weiß sofort Bescheid.
    Herzlich willkommen im Internet du Genie.

  15. MrDynamite187 sagt:

    Nein sei bitte kein Vagina 2 🙁

  16. Michael Knight sagt:

    mit shaft haben wir unseren hauseigenen kommentaranalysten hier auf play3. immer mit den neusten gerüchten und behauptungen aus den internetforen. er behauptet zb bis heute das star wars: battlefront 2 ein sehr gutes spiel ist, diese mikrotransaktionen ja nur optional sind und das spiel überhaupt nicht beeinflussen. das er falsch liegt zeigen jetzt anscheinend einige seiner analysten-kollegen mit ihren aussagen und wohl auch die zukünftige entwicklung was absätze der nächsten großen titel angehen wird.

  17. skywalker1980 sagt:

    Duffy84: so gut wie jede Firma, jeder Angestellte, jeder Arbeiter, Freiberufler will natürlich schauen, dass er wie du sagst "das meiste Geld verdient", ist ja auch logisch in einer völlig durchkapitalisierten Welt. Die Frage ist natürlich ob den Entwicklern zusätzlich noch andere Werte wichtig sind, ausser dem Cashflow... 😉

  18. EyMalla sagt:

    Deswegne sag ich oich zockt mordan warfar 3 und projekt 2 was wia natürlich auch für oich im livescream spilen alder letz play alder

  19. Analyst Pachter sagt:

    Anal ist super!

  20. Shaft sagt:

    @Michael Knight

    ehrlich, du mußt deine fixierung auf mich mal von einem psychiater untersuchen lassen. obwohl ich kanns verstehen, ich bin einfach toll!

    "mit shaft haben wir unseren hauseigenen kommentaranalysten hier auf play3. immer mit den neusten gerüchten und behauptungen aus den internetforen. er behauptet zb bis heute das star wars: battlefront 2 ein sehr gutes spiel ist,"

    wo?

    "diese mikrotransaktionen ja nur optional sind"

    wo? das wäre sowieso unsinn, denn es gibt keine microtransaktionen in battlefront2 die sind vor dem start ausgeschaltet worden.
    aber trotzdem, wo behaupte ich das?

    "und das spiel überhaupt nicht beeinflussen. "

    wo?

    "das er falsch liegt zeigen jetzt anscheinend einige seiner analysten-kollegen mit ihren aussagen und wohl auch die zukünftige entwicklung was absätze der nächsten großen titel angehen wird."

    in wie fern steht das in relation zu den aussagen, die ich gemacht haben soll? und in wie fern steht das im zusammenhang mit diesem artikel?

    in dem artikel wird über die qualität des spiels gar nichts geschrieben. in so fern kann also die aussage des analysten gar nicht eine angeblich von mir über die qualität des spiel gemachte aussage widerlegen. ich schätze, einer von uns beiden ist blöder als ich.

    in dem artikel wird auch keine aussage gemacht darüber, wie groß der einfluß von microtransaktionen auf battlefront2 ist.

    es wird lediglich ein "ungünstigen Mix aus Lootboxen und Mikrotransaktionen mit einem Pay-to-Win-Ansatz" erwähnt. also selbst wenn ich eine aussage über die stärke des einflusses auf battlefront2 gemacht hätte, ließe sich diese durch den artikel nicht widerlegen.
    ich schätze, einer von uns beiden ist blöder als ich.

    trotzdem muß ich sagen, daß ich dich ziemlich bewundere für die fähigkeit, dich selbst tagtäglich zu ertragen.

  21. EyMalla sagt:

    Bidde ferlass uns

  22. Arcadiuz sagt:

    @euer_liebling

    Keine Ahnung wie du zu sowas kommst. Anscheinend hast du nicht mal richtig gelesen was ich geschrieben habe. Oder du bist einer von denen die keinen Plan haben und fühlst dich durch meine Aussage angegriffen, weil du einfach dumm bist. xD

    @Frauenarzt

    Frauenarzt 30. Januar 2018 um 12:48
    @UschiMcGregor

    Ganz einfache Erklärung:

    ANALysten sind für den Arsch.

    Anscheinend weist du nicht wie man Google bedient, sonst hättest du nicht son Müll geschrieben. Wobei dein oberflächlicher Witz mit "ANALysten" sagt schon alles über deinen IQ aus xD

  23. Euer_Liebling sagt:

    @Arcadiuz
    Dummheit findet man nur in Menschen, die andere beleidigen können. Und jetzt finde in deinem Post den Fehler und dann wirst du zur Selbsterkenntnis kommen^^

  24. Michael Knight sagt:

    @shaft

    wow bist du ätzend. ich mag mir gar nicht mal deinen textblock ganz durchlesen weil das geseiere unerträglich ist. komm einfach mal auf den punkt.

  25. Frauenarzt sagt:

    Dumm ist der, der Dummes tut.

  26. UschiMcGregor sagt:

    Wieso gibt es bei der PS4 Gemeinde immer solch einen Ärger und Beleidigungen? Warum halten Gamer nicht irgendwie zusammen sondern sind immer gegeneinander? Es gibt nur eine Antwort, es ist eben das Alter, ganz einfach.

    Erwachsene gehen anders miteinander um, Kids jedoch müssen sich ständig messen mit allem, man Leute. Und auch noch Online, damals hat man sich auf dem Schulhof gemessen, jetzt wird das in Form von fiesen Beleidigungen ausgemacht. Man, manche hier würd ich zu gern übers Knie legen und den Hintern versohlen. Mit Arcadiuz würd ich gleich anfangen. Herumklugscheißern und nicht mal brauchbare Argumente liefern können, die schlimmste/ peinlichste Art des Pöbelns. Alles damit abzutun das man sagt "Ihr versteht es eh nicht" Zum fremdschämen.

    @Frauenarzt: Forest Gump? Haha.

  27. Duffy1984 sagt:

    @Skywalker
    Wenn man seine Arbeit gut macht, kommt das Geld von alleine. Man muss nicht unbedingt mit dem Gedanken, etwas anfangen "wie nehme ich meine Kunden am Besten aus, für den geringsten Aufwand wie möglich???". Sowas kann schnell in die Hose gehen, vorallem wenn die Kunden das merken.

    Zurzeit geben mir die großen Publisher das Gefühl, dass Sie so handeln.
    Bestes Beispiel: Destiny 2.

  28. edel sagt:

    Gier = Mikrotransaktionen in Pay2Play-Games = negativ

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