Review

Anthem im Test: Bioware im Sturzflug!

von OB | 26.02.2019 - 09:04 Uhr
Platform
Playstation 4
Developer
Bioware
Publisher
Electronic Arts
Release
22. Februar 2019
7.0

Bioware erarbeitete sich über Jahrzehnte einen guten Rufe – besonders für das Erzählen spannender und emotionaler Geschichten. Doch mit dem 2017 veröffentlichten „Mass Effect: Andromeda“ erhielt diese Legende Risse.

Und auch das bereits 2014 angekündigte „Anthem“ traf bei der treuen, aber kritischen Fangemeinde über die vergangenen Jahre nicht auf Gegenliebe.

Spätestens nach dem holprigen Beta-Test sind alle Augen auf Anthem gerichtet. Ganz so schlimm wie befürchtet, ist das Ergebnis zwar nicht, trotzdem bleibt „Anthem“ hinter den Möglichkeiten zurück.

Was wir gut finden

Der „Iron-Man“-Simulator

„Anthem“ entführt euch in die durch die Dominion bedrohte Spielwelt Bastion. Und so generisch der Science-Fiction-Plot auch sein mag, so erschafft Bioware dennoch ein stimmungsvolles Setting und eine durchaus lebendige, offene Spielwelt. Fort Tarsis und die Startrampe dienen als Ausgangspunkt für künftige Abenteuer. Springt ihr – nach einer längeren Ladepause – schließlich ins Spiel hinein, entfaltet „Anthem“ zunächst seine ganze Stärke. Denn die Javelins steuern sich herausragend gut und kommen wohl am dichtesten an den „Iron-Man“-Simulator heran. Ihr saust also per Düsenantrieb durch Canyons, kühlt euch im Wasser ab oder wechselt in den Schwebezustand, um Gegner aufs Korn zu nehmen.

Schöne Action, aber mit zu vielen Fehlern

Dank des gelungenen Tutorials findet man sich extrem schnell zurecht und erfreut sich an der handlichen Steuerung und den toll inszenierten Schlachten. Dass die Javelin bei längeren Flügen überhitzen und eine kurze Pause benötigen, ist an dieser Stelle verschmerzbar.

Insgesamt bietet „Anthem“ vier Javelins, die ihr im Verlauf durch Level-Aufstiege freischaltet. Sie alle besitzen ihre Eigenheiten und einen angenehm differenzierten Spielansatz. Der Ranger ist die typische „Mittelklasse“, während der Colossus als Tank und der Storm als „Elementar-Magier“ fungiert. Die Zusammenarbeit der vier Klassen funktioniert tadellos und die gefälligen Gefechte bieten mehr als genug Zugänglichkeit und Varianz, um über die ersten Stunden – trotz aller Schwächen – zu motivieren. „Anthem“ spielt sich toll. Die Probleme liegen leider woanders.

Die Freuden des Mehrspielerbetriebs

„Anthem“ ist ein reiner Online-Shooter. Einen Offline-Modus gibt es nicht. So richtig Freude bereitet das Spiel auch erst im Team. Wer keine Freunde parat hat, dem stellt das Programm per Spielersuche schnell einige Gleichgesinnte zur Seite. Zwar verzichtet Bioware – im Gegensatz zu „Apex Legends“ – auf ein Markersystem, trotzdem funktioniert das Spiel auch mit Fremden ausgezeichnet.

Die Missionsanweisungen sind derart eindeutig, dass jeder weiß, was er zu tun hat. Friendly-Fire gibt es nicht. Stellt sich einer eurer Kameraden in den Weg, blockt er lediglich den Angriff. Wer es nicht rechtzeitig ins Zielgebiet schafft, den beamt „Anthem“ kurzerhand in die Schlacht. Quertreibereien sind also kaum möglich.

„Anthem“ unterstreicht seine Koop-Ambition mit dem Kombo-System. Elementarangriffe ergänzen sich im Kampf. Das bedeutet: Werft ihr etwa eine Frost-Granate auf einen Gegner und beschießt ihn danach mit einem Blitz, richtet das mehr Schaden an. Gerade für eingefleischte Teams ist diese Erweiterung sehr sinnvoll. Auch schön: Der Colossus kann beispielsweise seinen Schild beim Wiederbeleben eines Kameraden heben und sich so schützen. Wir hätten uns noch mehr ausdrückliche Koop-Aktionen gewünscht.

Das sieht gut aus!

„Anthem“ schreckt einen – etwa im Gegensatz zu „Fallout 76“ – trotz vieler Schwächen nicht sofort ab. Biowares Online-Shooter besitzt nämlich technisch alle Stärken, die ein modernes Videospiel mitbringen muss. Die Zwischensequenzen sehen klasse aus und überzeugen nicht nur mit der gelungenen Sprachausgabe, sondern auch mit den starken Gesichtsanimationen.

Auch die offene Spielwelt Bastion punktet: Dynamische Wetterwechsel, umher fliegende Vögel und Partikeleffekte beleben das Szenario. Immer wieder fliegen feine Partikel durch die Luft und selbst in Höllen glänzt und glimmert es an jeder Ecke. Kurzum: „Anthem“ sieht klasse aus und in Verbindung mit der unkomplizierten Steuerung des Javelins wächst speziell in der Anfangsphase die Lust am Entdecken.

Bioware wiederum lockert Bastion mit versteckten Kisten, Ressourcen und dynamischen Events auf. Tägliche, wöchentliche und monatliche Herausforderungen sowie ein rudimentäres Fraktionssystem für die Dialoge bescheren euch immer mehr Extras für kosmetische Umbauten eures Javelins. Sehr schön: Die integrierten Mikrotransaktionen beziehen sich ausschließlich auf Cosmetics.

Bei Weltereignissen handelt es sich um dynamische Missionen, in denen ihr Banditenlager ausräuchert, Arkanisten rettet oder andere Aufgaben erfüllt. Das System ist nicht atemberaubend neu, dafür aber bewährt. Festungen wiederum beschreiben Dungeons, die mit großen Brocken wir der Schwarmtyrannin enden. „Anthem“ besitzt ein Level-Cap von 30. Danach schaltet ihr zusätzliche Schwierigkeitsgrade frei und verbessert noch weiter eure Ausrüstung.

Was wir schlecht finden

Langatmig, umständlich, kompliziert

In Sachen Benutzerführung herrscht bei „Anthem“ noch großer Nachholbedarf. Gerade die Hub-Welt Fort Tarsis wirkt wie eine Kulisse bevölkert von Statisten. Zwar überzeugt das Spiel mit seiner – gerade im Vergleich zu „Mass Effect: Andromeda“ – stimmigen Präsentation, etwas mehr Dynamik wäre wünschenswert gewesen.

Doch das größte Problem sind die langen Wege. Immer wieder schickt euch „Anthem“ von einem Auftraggeber zum nächsten. Und das kostet Zeit. Bevor ihr eine Expedition mit dem Javelin startet, müsst ihr zunächst zur Schmiede zurück. Zwar gibt es für zwischendurch auch die Startrampe – eine Art komprimierte Version der Tarsis. Jedoch fehlen hier die Story-relevanten NPCs.

Zum Thema: Anthem – Weitere Details zu UK-Verkaufszahlen – Nur 10 Prozent der Destiny-Launch-Woche

Lange Ladezeiten behindern immer wieder den Spielfluss. Und wagt ihr schließlich in der offenen Spielwelt den Absprung, müsst ihr mit dem mangelhaften Schnellreisesystem auskommen. Auf der Karte fehlen einfach ausreichend viele Anlaufstellen, um das freie Spiel zu erleichtern. Ebenfalls störend: Ihr könnt trotz Javelin-Anzug nicht über die Felsen hinweg fliegen, sondern müsst euch euren Weg durch die Canyons bahnen.

Ein typischer Loot-Shooter

Dummerweise bringt „Anthem“ auch einige Schwächen anderer Genre-Vertreter mit sich. Das Missionsdesgin nutzt sich bei einer Spielzeit jenseits der 30 Stunden sehr schnell ab. Zwar probiert Bioware mit dem Suchen von Artefakten und Runen oder dem Befreien von Arkanisten immer wieder Abwechslung ins Spiel zu bringen, angesichts der Masse an Aufträgen, die ihr aber im Verlauf erledigt, kommt es schnell zu Wiederholungen. Wellenangriffe gehören somit zum Alltag und irgendwann gibt es einfach keine Überraschungen mehr. Die Gegnertypen fallen zwar gerade in den ersten Stunden recht abwechslungsreich aus, später aber variiert „Anthem“ lediglich deren Stärke.

Passend dazu eignet sich „Anthem“ vor allem für Multiplayer. Zwar könnt ihr die Missionen und auch das freie Spiel alleine angehen, doch angesichts der Gegnerhorden und der eintönigen Missionen vergeht einem alleine schnell die Lust. Wer im Team spielt, levelt schneller auf und hat zudem bessere Chancen beim Kombosystem. Für Solisten eignet sich „Anthem“ somit nur sehr begrenzt.

Zu wenig Fleisch auf den Rippen

Die Geschichte bleibt – gerade für ein Bioware-Spiel – ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Zwar besitzt der Kampf gegen die Dominion seine Momente, wirkt aber in sich nicht kompakt und emotional genug erzählt. Die wenigen Twists gehen im Einerlei der Missionen und des Lootens unter. Schade: Das Dialogsystem hat – abseits von ein paar zusätzlichen Belohnungen der Fraktionen – keinen Einfluss auf die Geschichte.

Im Verlauf fallen schließlich die oberflächlichen Charakterfunktionen störend auf. Nachdem Bioware im Zuge des misslungenen Beta-Tests das Skill-Systems aus dem Spiel warf, dominiert das Aufwerten des eigenen Profils und das Verstärken der eigenen Bewaffnung und der Ausrüstung das Endgame. Vier Javelins sind zwar ausreichend, aber im Vergleich zu anderen Spielen längst nicht die Welt.

Darüber hinaus mangelt es dem Ausrüstungssystem noch an Tiefe. Waffen verfügen zwar über Modifikatoren und Javelins über individuelle Objekte, trotzdem bleibt „Anthem“ hinter den Möglichkeiten zurück. Wir vermissten etwa Erweiterungen wie Visiere und Griffe zum Verbessern der Waffen schmerzlich. Gleiches gilt für erweiterte Crafting-Funktionen zum weiteren Aufbessern lieb gewonnener Objekte. „Anthem“ kratzt an der Rollenspieloberfläche.

7.0
Pro
  • schöne Spielwelt und gelungene Grafik
  • tolle Steuerung mit gelungenem Shooter-Gameplay
  • vier Javelins mit unterschiedlichen Ansätzen
Contra
  • viele Programmfehler
  • wirkt vielerorts im Umfang beschnitten, durchwachsene Kampagne
  • teils sehr unkomfortabel und langatmig in der Bedienung

Wertung und Fazit

Anthem im Test: Bioware im Sturzflug!

Machen wir es kurz: „Anthem“ besitzt gute Anlagen, wirkt aber an vielen Stellen noch nicht fertig. Das beginnt bei den vielen Programmfehlern und endet schließlich in dem halbgaren Ausrüstungssystem und der verkopften Menüführung. Bioware muss jetzt viel Zeit und Arbeit investieren und Wiedergutmachung bei den Fans betreiben.

In dem Zustand nach dem Launch jedenfalls ist „Anthem“ gegenüber starken Titeln wie „Destiny 2“ oder auch dem sehr ähnlichen „Warframe“ kaum gewachsen. Dem Spiel mangelt es an Feintuning und Content. Deshalb: Solltet ihr mit dem Kauf liebäugeln und skeptisch sein, dann wartet lieber noch einige Monate. Bioware wird nachrüsten und vermutlich sehen wir in einem halben Jahr ein ganz anderes Spiel.

Für den Augenblick jedenfalls zeigt „Anthem“ gerade bei der Präsentation, dem Handling und dem puren Shooter-Gameplay seine Stärken. Es macht zweifellos Spaß, sich mit den Javelins durch eine Horde Soldaten und Insekten zu metzeln. Wenn Bioware darauf aufbaut, kann aus „Anthem“ noch was werden. Aktuell erhält es aber von uns keine Kaufempfehlung.

Reviews

Kommentare

  1. Red Hawk sagt:

    Lol, nach Andromeda gehts weiter bergab. Sehr gut. Außerdem hat das Spiel einen derben Grafik Downgrade bekommen. Guckt euch mal auf Youtube den Vergleich zur E3 Präsi an, lol.

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  2. bmxmitch sagt:

    7.0?
    Ganzschön großzügig für so ein Bockmist. Frag mich was passieren muss damit play3 mal unter 5 Bewertungen abgibt!?

    Das Spiel ist für mich maximal ne 4.0

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  3. bmxmitch sagt:

    @Steven: Kannst ma aufhören unter jeden Beitrag den link zu klatschen? Ohne Kommentar, nix!? Was soll der Quatsch?

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  4. Bulllit sagt:

    ich warte paar Monate! Lohnt sich jetzt nicht so!

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  5. Analyst Pachter sagt:

    9 von 10 stinkende Socken

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  6. Knippser sagt:

    Wann lernt es Bioware/EA endlich, dass nicht jedes Spiel unbedingt ein Ooen-World-Multiplayer-Titel sein muss. Vorallem dieser Online-Zwang nervt mich bei Spielen heutzutage total!!!
    Mass Effect 1-3 waren total geniale und dadurch auch erfolgreiche Spiele, ohne den ganzen Open-World-Multiplayer-Müll.
    Ok, bei ME 3 gab‘s einen Multiplayer-Teil, aber der war ja nicht zwingend erforderlich.
    Mich nervt dieses unnötige rumgelaufe durch eine riesige Open-World einfach total.
    Allein schon, was für Missionen dabei dann herausgekommen sind:
    Da läuft/fährt/reitet man ewig durch die Gegend und sucht nach einer Kiste in einem Haus oder sonstwo in einer Höhle, öffnet diesie, und macht sich dann wieder auf den ewig langen Rückweg... boah wie nervig!!!
    Bei ME Andromeda war das der Gipfel der Langeweile!!! Und dann waren die Welten auch noch nichtmal irgendwie großartig bevölkert, sondern man ist minutenlang durch eine Eis- oder Sandwüste gebrettert. Das war absolut einschläfernd. Auch bei ME 1 hat mich das schon genervt.
    Die sollten sich besser wieder auf Spiele in der Art von ME 2-3 konzentrieren, welche die Spieler noch gefesselt haben, anstatt sie zu langweilen.

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  7. edel sagt:

    Metascore liegt bei der sogenannten "Fachpresse" derzeit bei 60% (PC) und den Gamern (usern) bei ca. 43%. Es wird höchstwahrscheinlich auf den Konsolen nicht anders sein/aussehen. 0815 lässt mal wieder grüßen ...

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  8. JustSebi4U sagt:

    Das Spiel bekommt ne 7, aber gleichzeitig keine Kaufempfehlung?

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  9. Bulllit sagt:

    @JustSebi4U

    Dachte ich mir auch! 😀

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  10. Maiki183 sagt:

    grafik downgrade. wer glaubte das spiel sieht so aus wie auf der e3, hat wohl die komplette konsolen generation verschlafen.
    wie soll der klapperkasten solche grafik auf den bildschirm zaubern?

    genau wie bei the division 1, wurde den leuten der mund wässrig gemacht. damit sie erstmal anbeissen.

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  11. AlgeraZF sagt:

    Ich finde Anthem ist ein sehr guter Loot-Shooter.
    In fast allen Bereichen besser als Destiny damals zum Release. Wenn BioWare über die Zeit mehr Endgame content in‘s Spiel bringt bin ich voll und ganz zufrieden.
    Grafisch auf der pro in HDR mit das beste was es aktuell auf Konsole gibt.
    Für Anthem lasse ich The Division 2 sausen. 😉

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  12. Red Hawk sagt:

    Hast Du Lack gesoffen? Selbst Division 1 ist um Welten besser als Anthem. Und was Division 2 angeht da war die Beta schon besser als Anthem und wenn dann noch die Raids kommen sage ich zu Anthem nur ZEHAHAHAHAHAHA

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  13. kornelPolska sagt:

    Wir müssen uns wohl Damit abfinden !!! Das früher Spiele von zocken für Zocker gemacht haben und heute es nur um Profit geht ich vermisse die Zeit wo die Grafik scheise war aber die Story umso besser !!! Heute hast du geile Grafik Scheiss Story

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  14. ps3hero sagt:

    Erst mit Andromeda einen politisch korrekten SJW-Müll rausbringen und und nun einen seelenlosen Loot-Shooter. Geil.

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  15. olli3d sagt:

    Bei den Cons hätte es höchstens eine 5 gegeben...Shooter der schlecht programmiert ist (viele Programmierfehler) und sehr unkomfortabel und langatmig in der Bedienung ist ist halt höchstens Mittelmaß.

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  16. Weichmacher sagt:

    Maiki: richtig, allerdings sieht es auf dem PC nicht viel besser aus, was ich noch viel weniger verstehen kann. Auch die NPCs tritt noch eine zugekommen und haben einen angesprochen, in der finalen Version stehen sie nur rum wie Statisten

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  17. ADay2Silence sagt:

    Lustigerweise bin ich immernoch an Anthem interessiert die Demo war ja kein Wunder aber Spaß hatte ich aufjedenfall gehabt das Fliegen die Action erste Sahne werde aber beim Kauf dennoch warten wenn wieder für kleinen Preis gibt wird es geholt 🙂 bis dahin zuerst The Division II

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  18. humantarget86 sagt:

    Man kann über Anthem sagen was man will...aber die Spielmechanik, die lootmechanik und das Schießen bockt. Wer daran keinen Spaß findet, für den ist das Genre des looter shooters wohl einfach nicht das richtige. Wer sich hier darüber beschwert das Anthem kein Mass effect ist, oder darüber daß man bei einem ONLINE Shooter always on ist, der sollte echt nochmal nachdenken.

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  19. boddy sagt:

    An alle die es als Loot Shooter feiern, da frage ich mich was macht ein Loot Shooter aus, ja das Loot. Hier sieht alles gleich aus gefühlt gibt es 3 Waffen die sich nur an Hand der Farbe Unterscheiden lassen, nicht mal andere Modelle !?!?
    Der König der Loot Shooter ist und bleibt die Borderlands Reihe.

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  20. Khadgar1 sagt:

    @Red Hawk

    Hast du dir mal The Division zum Release angeschaut?
    Ziemlich schwachsinnig current Division mit Anthem zu vergleichen.
    Es mit The Division 2 zu vergleichen ist noch schwachsinniger.

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  21. VincentV sagt:

    Wie gut das hier Bioware für die Entscheidungen von EA verantwortlich machen. :p

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  22. Neutrino sagt:

    Was ist bloss aus Bioware geworden.
    Zusammen mit EA der absolute Albtraum.
    Hatte mich auf das Game gefreut.
    Wenn man mal drin ist, ist es recht gut, zumindest der Storymodus.
    Aber viel zu viele Bugs und viele Serverabstürze, so dass man immer rausfliegt und auch Spielefortschritte verloren gehen.
    Peinlich @ Bioware!
    Zu EA brauch ich nichts mehr sagen.

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  23. AlgeraZF sagt:

    @boddy

    Ja Borderlands ist in dem Bereich natürlich unschlagbar!
    Mal hoffen das die Entwicklung von Teil 3 gut voran geht.

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  24. Rushfanatic sagt:

    War wie erwartet PR Geblubber, dass man hier den angeblich emotionalsten Shooter des letzten Jahrzehnts sehen wird

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  25. raphurius sagt:

    Mir macht Anthem richtig spass, zumal es im Koop richtig zur Sache geht. Das Gameplay, die Mechanik und die Optik sind meiner Ansicht nach sehr gelungen.

    Kann nicht verstehen weshalb sich ein Teil der Leute hier ständig über das Grafikdowngrade aufregen. Klar sieht das Spiel nicht mehr wie im ersten Trailer aus, trotzdem ist es für einen Onlineshooter immer noch absolut top. Das gleiche gehate war schon beim ersten Division der Fall und dieses ist nach wie vor optisch immer noch echt beeindruckend!

    Natürlich besitzt Anthem diverse Schwächen wie z.B. die ständigen Ladezeiten und der mangelnde Content, doch das Grundgerüst hat Bioware richtig gut hinbekommen. Zudem handelt es sich hier ja um ein GaaS, da wird sich das Spiel ja ständig weiterentwickeln, genauso wie es bei The Division, Destiny und Warframe usw. war. Wenn ich mich nicht irre sollten die Erweiterungen doch kostenlos sein?!

    Klar hätte Anthem ein Jahr mehr Entwicklungszeit nicht geschadet, doch so schlecht wie es die grosse Masse redet ist es dann meiner Meinung nach auch wieder nicht.

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  26. Duffy1984 sagt:

    Langeweile ist auch eine Emotion oder nicht?

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  27. dieselstorm sagt:

    @raphurius

    Wenn du schon sagst, dass ein Jahr zusätzliche Entwicklungszeit nicht geschadet hätte, dann muss schon einiges im aktuellen Zustand nicht stimmen. Ein Jahr Entwicklungszeit ist eine Menge.
    Denke mit dem Spiel kann man auch jetzt seinen spaß haben, aber dass die Gamer es schon mit Destiny 2 Vanilla vergleichen heißt schon einiges. Als Loot Shooter mehr Inhalt als Destiny2 zu Release zu bieten ist nicht schwer und sollte nicht gelobt werden.
    Die Frage ist nur, ob Bioware es schafft möglichst zeitnah guten Content zu liefern und da dieser Content noch nicht existiert ist es richtig, dass die Magazine dementsprechend schlecht bewerten.

    Finde es im übrigen auch lustig, dass viele Anthem Verteidiger es als "normal" empfinden, wenn ein Loot Shooter zu Release wenig Content hat. So einen Blödsinn muss man sich auch erstmal einreden.

    Wie gesagt, denke das Spiel macht einigen Gamern spaß, ganz besonders den harten Genre Fans, aber die Macken lassen sich nicht so einfach wegdiskutieren.

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  28. Konsolenheini sagt:

    ich hoffe nur Aufn' neues mass effect... 🙂

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  29. Nathan_90 sagt:

    Schlechtes Spiel hin oder her, aber die reine Online Funktion bei einem Onlinespiel zu kritisieren, halte ich für übertrieben.

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  30. raphurius sagt:

    @ dieselstorm

    Es ist der erste Teil einer komplett neuen Marke, da gibt es meist gewisse Einbussen was den Umfang betrifft. Solche Spiele wachsen ja meist auch mit ihrer Community, da die Entwickler versuchen auf Feedback usw. einzugehen.

    Verstehe mich nicht falsch ich hätte mir durchaus mehr Content zum Release gewünscht. Für mich stimmt jedoch das Grundgerüst und zudem konnten diverse Marken ihr volles Potenzial meist auch erst mit Erweiterungen oder einem 2.Teil unter Beweis stellen.

    Es hat wie gesagt seine Macken, die ich an dieser Stelle ja gar nicht bestreiten will, doch das ganze gebashe verstehe ich dann doch nicht wirklich. Spiele sind heut zu Tage so komplex geworden von ihren Ansprüchen, da ist es mittlerweile eine echte Mammutaufgabe geworden den Wünschen und Vorstellungen der Gamer gerecht zu werden. Gewisse Dinge brauchen einfach ihre Zeit.

    Ich hoffe zumindest Bioware wird nicht das selbe Schicksal erleiden wie Visceral.

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  31. Cosmo.de sagt:

    Ich weiss gar nicht was ihr habt, ich find es Klasse.
    Bin aber auch Destiny 1 Veteran und da lief auch nicht alles rund.
    Bis jetzt hat es mich gut unterhalten und bei der Stange gehalten.
    Jetzt geht das Loot gefarme los - aber das war klar.
    Ich würde dem Spiel ne 80 geben mit Potential nach oben.

    Ich frage mich immer wer das hier überhaupt gespielt hat oder einfach labert und ne negative Einstellung zum Spiel hat. Dann würde aber auch reichen ich kauf es nicht da ich es schlecht finde oder es mich nicht anspricht....

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  32. King Azrael sagt:

    Freu mich schon auf Anthem 2..,wird sicher besser. Bis dahin haben sie aus ihren Fehlern gelernt

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  33. dieselstorm sagt:

    @Raphurius

    Das sehe ich ähnlich. Spiele wie Anthem wachsen mit der Zeit, aber es lässt sich halt nur bewerten, was zum Bewertungszeitraum zur Verfügung steht.

    Habe dich zu Beginn etwas falsch verstanden und was übertrieben.

    Eine gewisse Kritik ist berechtigt, aber das Spiel wird aktuell ziemlich zerrissen.
    Das erscheint mir auch unfair. Denke dann sind wir eig. einer Meinung

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  34. L0sty sagt:

    Wenn man nach einem Wochenende fertig ist und das sind viele meiner Freunde ist das kein 70 Euro Titel. Punkt. D2 hatte wenigstens PVP was hier auch völlig weg fällt. Wenn Anthem eine 7.0 erhält müsste ja RDR2 eine 15.0 kriegen. Aber schlimm find ich das man das hin nimmt.

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  35. redquen88 sagt:

    "Pro: vier Javelins mit unterschiedlichen Ansätzen
    tolle Steuerung mit gelungenem Shooter-Gameplay"
    Solche belanglosen Sachen sind schon Pro Gründe? Oh, man ey.
    Keine Kaufempfehlung und durchweg ist das Spiel schlecht. Alleine dies Contra:
    "viele Programmfehler
    wirkt vielerorts im Umfang beschnitten, durchwachsene Kampagne"
    Und dann dennoch 7/10? Warum angst dem Spiel eine 6 oder gar zu recht ne 5 zu geben?

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  36. Nnoo1987 sagt:

    stellt euch vor das Spiel gekauft zu haben XD

    selber schuld haha

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  37. bmxmitch sagt:

    @Cosmo
    Wir würden es ja spielen, wenn es nicht ständig abstürzt, in Ladescreens hängt oder uns in die langweilige Base zurück zwingt.

    das Spiel is ein haufen Mist, da muss man nicht 20-50 Std für spielen. Jeder mit normalem Verstand sieht das direkt.
    Aber ich drück dir die Daumen dass das Spiel deine PS4 nicht komplett zerf**** 😉

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