Take-Two: Rekordquartal und Zahlen zu GTA 5, RDR2 und Co

Kommentare (3)

Die COVID-19-Pandemie hat offenbar keine negativen Auswirkungen auf die Geschäfte von Take-Two. Vielmehr sorgten die höheren Spieleraktivitäten für steigende Einnahmen. Vor allem "GTA 5" erwies sich einmal mehr als Goldesel.

Take-Two: Rekordquartal und Zahlen zu GTA 5, RDR2 und Co
Auch viele Jahre nach dem Launch spült "GTA 5" reichlich Geld in die Kassen von Take-Two.

Take-Two hat die neusten Geschäftszahlen veröffentlicht und dabei die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie untermauert. Aufgrund des Lockdowns und der damit verbundenen höheren Spieleraktivitäten konnte der Publisher ein Rekordquartal abschließen.

Letztendlich nahm Take-Two im vergangenen Quartal ganze 831,3 Millionen US-Dollar ein. Es ist der höchste jemals in einem ersten Quartal in der 26-jährigen Geschichte des Unternehmens erzielte Betrag.

Mehr Geld mit Mikrotransaktionen

Take-Two zählt zu den Unternehmen, die viel Geld mit Mikrotransaktionen erwirtschaften. Sie werden vom Unternehmen als „wiederkehrende Verbraucherausgaben“ bezeichnet und kletterten im vergangenen Geschäftsquartal um 52 Prozent auf 482,2 Millionen US-Dollar.  Behilflich waren dabei Spiele wie „GTA Online“, „NBA 2K20“, „Red Dead Online“ und „Borderlands 3“. Allein in „GTA Online“ stiegen die Mikrotransaktionen um 155 Prozent.

„Da immer mehr Menschen zu Hause bleiben, haben wir ein verstärktes Engagement und einen Anstieg der Netto-Buchungen erlebt. Und werden dies auch weiterhin tun“, so Take-Two. „Das volle Ausmaß der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf unser Geschäft, unseren Betrieb und unsere Finanzergebnisse wird von zahlreichen sich entwickelnden Faktoren abhängen, die wir nicht vorhersagen können.“

Neue Verkaufszahlen

Im Zuge der Bekanntgabe der neusten Geschäftszahlen wurden von Take-Two auch aktuelle Verkaufsdaten enthüllt. Der Dauerseller „Grand Theft Auto 5“ fand bisher 135 Millionen Abnehmer. Im Februar 2020 war noch von 120 Millionen verkauften Exemplaren die Rede.

Tatsächlich verkaufte sich das Spiel im ersten Quartal häufiger als in jedem anderen ersten Quartal seit dem Launch des Spiels im Jahr 2013. Und in den sechs Wochen nach der Gratis-Woche im Epic Games Store wurden mehr Einheiten verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Erwähnt wurden im neusten Geschäftsbericht außerdem „Red Dead Redemption 2“ (32 Millionen Verkäufe), „NBA 2K20“ (14 Millionen Verkäufe), „Borderlands 3“ (10,5 Millionen Verkäufe) und „The Outer Worlds“ (2,8 Millionen Verkäufe).

Eine Enttäuschung war hingegen „Disintegration“, bei dem laut Take-Two eine unterdurchschnittliche Performance beobachtet wurde. Eine konkrete Verkaufszahl wurde nicht genannt.

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Kommentare

  1. _Hellrider_ sagt:

    Und genau deswegen wird es noch Jahre dauern, bis GTA6 kommt.

  2. Crysis sagt:

    Der Epic Games Store ist ja seinerzeit sogar zusammengebrochen wegen der hohen Nachfrage ich checks einfach nicht, gibts echt noch soviele die das unbedingt spielen wollen und dann auch noch wie die Irren Geld in Microtransaktionen kloppen. Natürlich wird Take Two bei solchen Zahlen Größenwahnsinnig die Leute wollen ja Ingame nochmal richtig zur Kasse gebeten werden. Eine sehr bedenkliche Entwicklung. Wenn man sieht das Free to Play Spiele und Mobile Games manchmal das 100 Fache wie Retail Spiele einnehmen zu einem fast schon lächerlichen Entwicklungspreis dann ist dies aber noch bedenklicher. Gerade auch EA wird ja Aktuell richtig beflügelt ihren Kurs mit den Mikrotransaktionen bei zuhalten da man ja in der covid 19 Zeit Rekordumsatz damit machen könnte. Wenn die Leute so darauf anfahren dann sollte MS einfach Mikrotransaktionen in den Gamepass einbauen Haha dann gibt’s auch wieder Rekordumsätze bei MS.

  3. Steven sagt:

    Kein Wunder, dass GTA 6 erst 2059 rauskommt.... Unglaublich, fällt mir nichts mehr zu ein.