Xbox Series S: 4 Teraflops, Verzicht auf ein Laufwerk und mehr – Unbestätigte Spezifikationen aufgetaucht

Kommentare (108)

Während Microsoft zur Xbox Series S weiter schweigt, erreichte uns heute eine unbestätigte Übersicht der Hardware-Spezifikationen. Diesen lässt sich unter anderem entnehmen, dass es die kleine Schwester der Xbox Series X auf eine Hardware-Leistung von vier Teraflops bringt und ohne ein optisches Laufwerk ausgeliefert wird.

Xbox Series S: 4 Teraflops, Verzicht auf ein Laufwerk und mehr – Unbestätigte Spezifikationen aufgetaucht
Die Xbox Series X erscheint im November 2020.

Nach wie vor lässt die offizielle Ankündigung der Xbox Series S, die in den vergangenen Monaten auch unter dem Codenamen „Lockhart“ durch die Gerüchteküche geisterte, auf sich warten.

Während Microsoft zu diesem Thema weiter schweigt, erreichte uns heute eine unbestätigte Übersicht über die Hardware-Spezifikationen der Xbox Series S. Dieser lässt sich unter anderem entnehmen, dass Microsoft bei der kleinen Schwester der Xbox Series S in der Tat eine Darstellung der Spiele in der 1440p-Auflösung anpeilt.

Xbox Series S ein rein digitales Vergnügen?

Darüber hinaus ist von vier Teraflops an Leistung, einem zehn Gigabyte großen DDR6-Arbeitsspeicher, einer SSD sowie einer Navi RDNA 2.0-GPU die Rede. Weiter heißt es, dass bei der Xbox Series S auf ein optisches Laufwerk verzichtet wird. Da gleichzeitig eine Abwärtskompatibilität zu allen Xbox One-Titeln sowie zahlreichen Xbox 360- und Xbox-Klassikern versprochen wird, dürfte sich natürlich die Frage stellen, ob es Käufern der Xbox Series S möglicherweise ermöglicht wird, ihre Disc-Spiele gegen die entsprechenden digitalen Pendants einzutauschen.

Zum Thema: Xbox Series S: Geleakte Verpackung des Controllers bestätigt das kleinere Modell

Sollte dies nicht der Fall sind, könnten sich potenzielle Käufer der Xbox Series S mit der Tatsache konfrontiert sehen, dass sie lediglich in einer digitalen Fassung erworbene Spiele über die Abwärtskompatibilität der Xbox Series S spielen können. Unter dem Strich soll den Spielern mit dem System ein günstiger Einstieg in die neue Konsolen-Generation ermöglicht werden – inklusive der Unterstützung von Ray-tracing, wie Insider meinen.

Offizielle Enthüllung der Konsole noch in diesem Monat?

So lange Microsoft die Xbox Series S nicht offiziell ankündigt, sollten die Angaben zur Hardware der Konsole vorerst natürlich mit der nötigen Vorsicht genossen werden. Aktuellen Berichten zufolge könnte die finale Enthüllung der Xbox Series S im Laufe der nächsten Woche über die Bühne gehen. Über den Preis des Systems kann aktuell ebenfalls nur spekuliert werden.

Zum Thema: Xbox Series S: Erste Details zu den Features des Lockhart-Modells durchgesickert?

Analysten gehen davon aus, dass der Preis der Xbox Series X zwischen 499 und 599 US-Dollar beziehungsweise Euro liegen könnte, während sich der Preis der Xbox Series S irgendwo zwischen 249 und 349 US-Dollar oder Euro einpendelt. Offiziell bestätigt wurde bisher nur, dass die Xbox Series X im November 2020 den Weg auf den Markt findet.

Sollte Microsoft endlich Nägel mit Köpfen machen und handfeste Details zur Xbox Series S nennen, erfahrt ihr es bei uns natürlich sofort.

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Kommentare

  1. Waltero_PES sagt:

    Spinnenbein:
    Dann erfreue Dich doch an Deiner schönen Grafik 🙂

  2. Waltero_PES sagt:

    Spinnenbein:
    Ich weiß - die Wahrheit ist hart. Ganz klar!

  3. consoleplayer sagt:

    Das ist immer so ein hin und her mit den Entwickleraussagen. Die einen sehen es so, die anderen so und jede Menge von den revidiert auch ihre Aussagen im Nachhinein.

    Bin auf erste Vergleiche von DF der Spiele gespannt. Ich denke, dass wir erst dann Gewissheit haben werden.

    Unabhängig davon werden es aber 2 Topkonsolen, das steht jetzt schon fest 😉

  4. Waltero_PES sagt:

    consoleplayer:
    Wenn Du eine Entwickler-Aussage außerhalb des Microsoft-Dunstkreises findest, die die Zitate relativieren oder infrage stellen, poste das gerne. Es sind doch sehr klare Aussagen und eine klare Bewertung. Und dass ein Custom-Betriebssystem gegenüber einem aufgebohrten Windows Performance-Vorteile aufweist, ist doch nachvollziehbar. Zumal der Arbeitsspeicher der Series X für das Betriebssystem eine deutlich niedrigere Bandbreite hat als der der PS5.

  5. consoleplayer sagt:

    Ich habe jetzt wirklich keine Lust Entwickler-Aussagen zu googeln. Wie gesagt, die einen interpretieren die Daten so, die anderen so.

    Warten wir einfach auf November, ich habe noch Geduld 😉

  6. Waltero_PES sagt:

    Das ist ja nicht meine Meinung, sondern die Meinung eines Programmierers von Crytec. Natürlich hat Spinnenbein mehr Ahnung von der Materie - hat ja schließlich seinen PC selbst zusammen gebaut und übertaktet 😉

  7. Waltero_PES sagt:

    Wir sollten das dabei belassen - kein Grund, persönlich zu werden.

  8. KoA sagt:

    Ob MS seine Series „S“ jetzt auch als „Leistungsschwächste Next-Gen-Konsole der Welt“ bewirbt? 😀

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