Resident Evil Village angespielt: Schloss-Demo überzeugt mit Horroratmosphäre

Kommentare (66)

Vergangenes Wochenende war der zweite Abschnitt der Gameplay Demo des kommenden Survival-Horrorspiels "Resident Evil Village" verfügbar. Wir verraten euch, was wir auf der PlayStation 5 in Schloss Dimitrescu erlebt haben.

Resident Evil Village angespielt: Schloss-Demo überzeugt mit Horroratmosphäre
Der zweite Teil der "Resident Evil Village"-Gameplay Demo entführt uns ins Schloss Dimitrescu.

Nachdem wir uns vorletzte Woche bereits erfolgreich durch die Dorf-Sektion von „Resident Evil Village“ kämpften, statteten wir nun dem Schloss Dimitrescu einen Besuch ab. Obwohl wir Teile dieses Abschnitts bereits aus der PS5-exklusiven Maiden-Demo kannten, fühlte es sich diesmal doch anders an. Dies liegt natürlich auch daran, dass wir als Ethan nicht mehr so wehrlos sind wie noch in der Rolle der jungen Frau. Ähnlich wie die erste Anspielfassung zum Survival-Horrorspiel, überzeugt ebenfalls die zweite Gameplay Demo vor allem mit ihrer Atmosphäre.

Schlossspaziergang: Mehr Überlebenskampf, weniger Erkundung

Die Demo setzt nicht genau dort an, wo der Dorf-Abschnitt zuvor endete, sondern wirft uns mitten hinein ins Geschehen. In der Rolle von Ethan Winters kommen wir in einem prächtig verzierten Schlafzimmer wieder zu uns. Hier kann Capcoms hauseigene RE-Engine erneut kräftig ihre Muskeln spielen lassen. Das Feuer im Kamin knistert und hüllt den Raum in ein wohlig warmes Licht. Eine trügerische, da nur scheinbar friedliche Stimmung. Nachdem wir das Zimmer verlassen haben, laufen wir die prunkvollen Flure entlang, bis wir hinter einer Tür auf den Duke treffen.

Bei ihm handelt es sich um einen Händler, ähnlich jenem aus „Resident Evil 4“, auf den der Charakter in der englischen Synchronisation übrigens mit einem „What’re ya buying?“ („Was möchtest du kaufen?“) anspielt. Wir haben direkt Zugriff auf alle Funktionen des Shops und können somit neue Items, Waffen und Munition kaufen, unsere Werkzeuge verbessern oder Items verkaufen. Da wir allerdings nur 5000 Lei in den virtuellen Taschen haben, müssen wir sorgfältig wählen. Wir entscheiden uns für die Schrotflinte, Munition und eine Erste-Hilfe-Arznei.

So ausgerüstet schreiten wir wieder hinaus und durchkämmen weiter das Schloss. Mit einem zuvor gefundenen Ring können wir eine Tür öffnen, hinter der uns jedoch bereits eine von Lady Dimitrescus Töchtern erwartet – und sie will Ethans Blut! Während der erste Abschnitt der Gameplay-Demo noch einen großen Fokus auf Erkundung legte, stehen nun der (Überlebens)Kampf und das Lösen kleinerer Rätsel im Vordergrund. Zunächst sind lediglich mehrere Käfer zu sehen, doch kurz darauf vereint sich der Schwarm zu einer jungen Frau, die ihre Zähne ins Fleisch unseres Hauptcharakters rammt.

Da wir sie mit unseren Waffen nicht töten, sondern bestenfalls verlangsamen können, müssen wir die Beine in die Hand nehmen. Während ihr Lachen von den Wänden widerhallt und die Insekten ihre baldige Rückkehr ankündigen, finden wir einen Ausweg in Form einer Lücke in der Wand. Sonderlich weit kommen wir jedoch nicht, denn nur wenige Schritte später bricht der Boden unter uns ein und wir landen im Keller des Schlosses. Mit dem spärlichen Licht unserer Taschenlampe reißen wir ein Loch in die pechschwarze Finsternis, doch ein ungutes Gefühl bleibt.

Schloss Dimitrescu: Wunderschön und angsteinflößend zugleich

Verstärkt wird es von der einmal mehr wunderbar dichten Soundkulisse, die uns noch mehr ins Geschehen hineinzieht. Während wir noch immer das Lachen der Vampir-Dame in den Ohren haben, vernehmen wir kurz darauf neue Geräusche: Ein Stöhnen und das Kratzen von Metall über den steinernen Fußboden des Gemäuers. In der Dunkelheit können wir dann vor uns schemenhaft mehrere Gestalten erkennen, die langsam auf uns zukommen.

Bei diesen Gegnern handelt es sich um jene an Ghule erinnernde Wesen, die wir bereits in einigen der bisher veröffentlichten Trailer gesehen haben. In einer kleinen Gruppe kommen sie Ethan langsam immer näher, mit verschiedenen Nahkampfwaffen wie Schwertern in den Händen. Mit gezielten Kopfschüssen aus unserer Pistole können wir sie etwas ins Taumeln bringen, doch zwei platzierte Ladungen Schrot beseitigen das Problem.

Wir wagen uns tiefer hinein ins dunkle Gewölbe und stoßen „Resident Evil“-typisch immer wieder auf alte Dokumente, aus denen hervorzugehen scheint, dass hier unten irgendwelche Experimente durchgeführt worden sein könnten. Womöglich mit einigen ungehorsamen Bediensteten oder Dorfbewohnern, die sich offen gegen Mutter Miranda und ihre Anhänger gestellt haben? Als wir ein Licht am Ende des Tunnels erblicken, überrascht uns erneut eine von Lady Dimitrescus Töchtern.

Wie zuvor bereits ihre Schwester, können wir auch sie lediglich mit Schüssen ausbremsen. Da wir sie jedoch nicht töten können, bleibt uns nichts anderes übrig, als einmal mehr die Flucht zu ergreifen. Sonderlich erfolgreich verläuft diese allerdings nicht, denn die Dame kann uns letztendlich einholen, womit wir auch das Ende der zweiten Gameplay Demo erreicht haben.

Mehr zu Resident Evil Village: 

Nach insgesamt gut einer Stunde mit „Resident Evil Village“ hinterließ das Spiel einen überaus positiven Eindruck. Capcom beschreitet den mit „RE7“ eingeschlagenen Weg konsequent weiter und setzt erneut verstärkt auf eine dichte Atmosphäre in Kombination mit einigen hitzigen Actionmomenten sowie klassischen Tugenden der Survival-Horrorreihe. Am 7. Mai 2021 könnte uns deshalb ein richtigen Highlight erwarten.

Wie gefiel euch der Schloss-Abschnitt der „Resident Evil Village“-Gameplay Demo?

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Kommentare

  1. Mr.x1987 sagt:

    Trefferfeedback war beim 2er Remake mit Abstand am besten von allen Resis..allein der Gore war schon ziemlich authentisch.Finde Village auch nicht überragend was die Grafik betrifft.Aber dennoch gut.Fand die Schloßdemo auch sehr atmosphärisch.

  2. Saleen sagt:

    Hab die Steam Demo hinter mir.
    Denke zu der Optischen Qualität muss man kaum was sagen ausser, dass es wahrlich kein Next Gen Titel ist sondern ein Last Gen ^^
    Der ganze Speicher meiner 3080 war voll als ich die Presets auf Max. geschraubt habe.

    War sogar irgendwo bei 12 von 10GB... Wird Zeit für die 4080. :'D

    4k lief nicht gut.... Keine Ahnung warum aber ich habe nur 45 FPS erreicht. Der Gamer in mir sagt, dass liegt an der Demo aber Realist sagt, dass Capcom nicht sauber programmiert hat...

    Spielerisch feine Sahne. Leider kein FOD am Bord was mich ziemlich ärgert weshalb ich hoffe, dass sich das noch ändert. Wobei Teil 7 die Funktion auch nicht hatte

    Das Gestrüpp... Alter.... O.o
    Flimmert tut es auch an allen Ecken und Kanten

  3. AgentJamie sagt:

    @mic46

    @Banane,
    da deine Kommentare zu jeglichem Thema zu 99.999% Negativ ausfallen,
    kann deine Bewertung zum diesem Spiel/Demo auch nicht ernst nehmen.

    Schon ein trauriges Leben in so einer Negativspirale.

    Ich muss leider Banana zustimmen, was das Trefferfeedback und teilweise die Grafik anbelangt. Das Trefferfeedback sollte dem Spieler signalisieren wie gut der Gegner getroffen wurde und das ist sehr schlecht umgesetzt wurden, weil die Gegner den Eindruck vermitteln, daß die Kugeln wie Bohnen sind, nur ohne Kitzel-Effekt.

    Die Grafik ist nur zweckmäßig, dafür aber wie in RE7 dreckig gut umgesetzt. Die Gräser sind nicht mal auf PS3 Niveau wie es Banana bereits sagte, mehr wie PS2 Niveau und da ist für einen alten Schinken MGS3 RE8 Meileneweit voraus, wenn man bedenkt wie viele Jahre das Spiel auf dem Buckel hat. Seine Kommentare sind kontrovers, aber auch nicht alle unrichtig, nur kritisch halt. Entweder man kommt damit klar oder switcht zum nächsten Kommentar.

  4. Wastegate sagt:

    Grad die Demo auf Steam gespielt und find es super. Würde mir lediglich noch DLSS wünschen aber läuft auch ohne sehr gut.

  5. Doppeldenker86 sagt:

    Ich traue dem Braten noch immer nicht. Ich fand den 7er ganz gut. Aber es fühlte sich einfach nicht nach Resi an. Capcom hätte daraus ruhig eine eigenständige IP kreieren können und es nicht Resi nennen. Als Horrorspiel auf jeden Fall gelungen, als Resi-Spiel eher weniger. So ähnlich verhält es sich mit der Metal Gear Solid-Reihe: 1-4 sind Kult und ehrenhaft abgeschlossen. Teil 5 passt da gar nicht rein und wirkt wie ein Fremdkörper. Als reines Action-Adventure ein Monster von einem Game. Als MG eine große Enttäuschung.

  6. Wastegate sagt:

    Naja. Resi 4 war damals auch untypisch für die Serie, aber genau das was sie gebraucht hat. Bei 7 und 8 empfinde ich es genauso.

  7. Saleen sagt:

    Der PC bekommt bessere Rasterisierung und Qualität als nur "mehr" FPS und so weiter.

    Hab mein Windows neu geupdatet.
    Maximale Presets und UHD laufen jetzt übelst flüssig mit Raytracing.
    Passt.... Freu mich drauf... Ein paar Tage noch durchhalten und wir können ein schönes Wochenende erleben 🙂

  8. redeye4 sagt:

    Da es ja hauptsächlich für die PS4 Gen entwickelt wurde, sollte es auch nicht überraschend sein das es nicht die PS5 voll ausnutzt.

  9. samonuske sagt:

    Es ist zwar kein next Gen Titel und vielleicht auch kein richtiges RE mehr für wahre Fans der Serie,aber es ist ein Horror Game und das ist schon einmal toll 🙂

  10. clunkymcgee sagt:

    Blindkauf 🙂
    Da brauch ich keine Demo mehr

  11. Oipoi sagt:

    Ist vorbestellt und gut ist. Die Demos spiel ich nicht (bis auf Maiden).
    Nach Resi 7 ein Blindkauf.
    Hab danach noch mal den Directors Cut auf der PS durchgezockt und mir Resi 2 Remake gegeben. Alles geil.

  12. GeaR sagt:

    Die Demo hat mir persönlich Lust auf mehr gemacht. Fand die Dorf Demo besser, da im Schloß vieles von Maiden zu sehen gab.

    Mich interessiert die Story am meisten und was da überhaupt vorgefallen ist. Es wird sicherlich kein Spiel mit 90er Wertung sein aber es wird garantiert Spaß machen und einige schockmomente haben. Da hat Capcom mit RE7 bei mir einfach zu viel gut gemacht. Daher diesmal vorbestellt, da ich re7 nicht vorbestellt hatte.

  13. Banane sagt:

    @Mr.x1987
    "Trefferfeedback war beim 2er Remake mit Abstand am besten von allen Resis."

    So siehts aus. Da war generell alles so, wie es in einem RE sein soll.
    Bei RE 8 ist hingegen so gut wie alles kacke.

  14. xjohndoex86 sagt:

    Habe gestern mal ein bisschen mit beiden Optionen rumgespielt und wer die Bildrate priorisiert, muss halt einer wesentlich dünneren Optik leben und Kantenflimmern. Man sieht allein im Hauptmenü wie der Baum im Hintergrund scheinbar um die Hälfte der Polygone schrumpft. Find sowas aber immer geil, weil es zeigt wie unnötig Ressourcenfr*ssend 60 fps sind auf einem geschlossenen System, während eine höhere Auflösung und grafische Fidelity immer priorisiert werden sollte.

  15. manker88 sagt:

    Horror Atmosphäre, bei mir nicht, eher ein Weg- Lauf Simulator. Die Gegner sind mir zu langweilig und wirken unpassend. Vielleicht mal in 3 Jahren wenn es mal in now reinkommt. Die Resident Evil Reihe hat für mich nach Teil 4 konstant zu stark nach gelassen sodass ich absolut keine Interesse mehr daran habe. Da gibt es Indie Horror Perlen die weitaus mehr Horror besitzen als dieser Quatsch.

  16. Mursik sagt:

    Also ich war wirklich enttäuscht von der Demo. Die Grafik war auf der PS5 echt grottenschlecht vom Gameplay ganz zu schweigen. Wie hier schon einige schrieben ist das Trefferfeedback miserabel. Auch das Gegnerdesign hat mir überhaupt nicht gefallen, also diese Werwölfe. Außerdem habe ich mich überhaupt nicht gegruselt. Wird wohl seit langem ein RE welches ich nicht kaufe.

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