Final Fantasy VII Remake Intergrade: Das Ende von INTERmission erklärt

Mit "Final Fantasy VII Remake Intergrade" erhält das zugrundeliegende PS4-Exklusivspiel auch eine Story-Erweiterung, die ein neues Ende beinhaltet. Dieses wollen wir uns nun etwas näher ansehen.

Final Fantasy VII Remake Intergrade: Das Ende von INTERmission erklärt

"Final Fantasy VII Remake Intergrade" ist exklusiv für die PlayStation 5 erhältlich.

Achtung, massive Spoiler! Vor einigen Tagen veröffentlichte Square Enix mit „Final Fantasy VII Remake Intergrade“ eine technisch überarbeitete Version seines Action-RPGs exklusiv für die PlayStation 5. Darin enthalten ist mit „INTERmission“ zudem eine DLC-Erweiterung, die eine komplett neue Geschichte erzählt. Die Ereignisse in deren finalem Akt und das neue Ende des Spiels wollen wir uns nachfolgend etwas genauer ansehen.

Final Fantasy VII Remake Intergrade: Wer sind die Figuren im Shinra-Versteck?

Yuffie war im Original-„Final Fantasy VII“ bekanntlich ein optionaler Charakter, der sich erst nach den Ereignissen in Midgar Cloud, Tifa & Co. anschließen konnte. „INTERmission“ erzählt nun in einer komplett neuen Geschichte, was die junge Ninja-Kriegerin vor diesem Aufeinandertreffen erlebt hat. Dabei wird sehr offensichtlich, dass sich die Verantwortlichen in der Neuauflage merklich bei den Spin-offs des JRPG-Klassikers bedienen.

Im DLC tauchen nämlich zwei (beziehungsweise mit Sonon drei) Charaktere auf, die im Original gar nicht vorkamen und erst später in diese Welt eingeführt wurden. Zunächst wäre da Weiss, der bereits in einem Trailer zum PS5-Game kurz zu sehen war, was zu allerlei Spekulationen innerhalb der Community führte. Doch wer ist diese Figur?

Weiss hatte seinen ersten Auftritt im Spin-off „Dirge of Cerberus: Final Fantasy VII“ (2006) und war, wie Sephiroth, ein Mitglied der Eliteeinheit SOLDAT. Allerdings ist er sehr viel mächtiger als sein Ex-Kollege, denn er ist der stärkste Krieger der Truppe und das, obwohl sein Körper nicht mit Jenova-Zellen und Mako-Energie verbessert wurde. Zudem ist er der Anführer von Deepground, einer geheimen Militäreinheit von Shinra.

Weiss hält sich im „INTERmission“-DLC in einem der unteren Level des Shinra-Hauptquartiers auf, in das Yuffie und ihr Partner Sonon einbrechen. Wie sich herausstellt, versucht Shinra, Weiss zu klonen. Dieser scheint damit keine wirklichen Probleme zu haben und sich generell wenig für die Aktionen des Unternehmens zu interessieren. Stattdessen wird bereits hier angedeutet, dass der Ex-SOLDAT eigene Pläne verfolgt.

Doch Weiss ist nicht alleine, denn er ruft seinen Bruder Nero, der ursprünglich ebenfalls in „Dirge of Cerberus: Final Fantasy VII“ seine Premiere feierte. Im Spin-off ist auch er ein Mitglied von Deepground. In einem anderen Spin-off zum JRPG-Klassiker, „Crisis Core: Final Fantasy VII“ (2008), wurde enthüllt, dass Nero früher auch einmal ein Mitglied von SOLDAT war.

Nero ist der finale Bossgegner, dem sich Yuffie und Sonon in „INTERmission“ entgegenstellen müssen. Nachdem sie ihn besiegen konnten, versuchen sie schnellstmöglich aus dem Gebäude zu entkommen – doch ihr Feind schlägt zurück und durchbohrt Sonon! Er opfert sich, damit Yuffie entkommen kann, was dieser auch gelingt. Derweil nimmt Nero Sonons Körper mit. Es wäre denkbar, dass Shinra oder Weiss mit ihm experimentieren wollen.

Was bedeutet das neue INTERmission-Ende für Final Fantasy Remake 2?

Kurz darauf beginnt das neue Ende der DLC-Erweiterung. Yuffie zieht hinaus in die Welt, während vor dem Tor zu jener Kirche, in der sich sonst Aerith aufhielt, Zack Fair steht. Er ist ein weiteres Ex-Mitglied der SOLDAT-Einheit und hatte bereits einen kurzen Auftritt im ursprünglichen Ende von „Final Fantasy VII Remake“. Nun kehrt er zurück, doch statt Aerith findet er Leute in der Kirche vor, bei denen es sich um Überlebende aus Sektor 7 handeln könnte. Zacks Freundin befindet sich jedoch mit Cloud & Co. bereits auf dem Weg nach Kalm.

Was sich bereits am ursprünglichen Ende von „Final Fantasy VII Remake“ abzeichnete, scheint nun nochmal sehr viel klarer zu werden: Square Enix‘ Plan für die Neuauflage des JRPG-Klassikers dürfte auf eine Zusammenführung von quasi allen Storys hinauslaufen, die der Titel seither hervorbrachte. Da das Remake in einer eigenständigen und somit neuen Zeitlinie spielt, haben sich die bekannten Ereignisse aus „Crisis Core“ und „Dirge of Cerberus“ wegen des Finals des Hauptspiels jetzt verändert und führen zu einer ganz neuen Geschichte.

Das macht es natürlich sehr spannend, in welche Richtung sich die Story der Remake-Reihe entwickeln wird. Es scheint zwar so, dass sich die Macher in Grundzügen noch an der Erzählstruktur des Originals orientieren werden, Kalm wurde beispielsweise schon als ein Handlungsort von „Final Fantasy VII Remake 2“ bestätigt, allerdings ist kaum vorherzusehen, wie sich die Geschichte von nun an weiter entfalten wird.

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Insbesondere die Rolle von Zack dürfte hierbei überaus spannend sein, denn sollte er sich in derselben Zeitlinie wie die übrigen Charaktere befinden, könnte er dafür sorgen, dass Clouds mentale Probleme schlimmer werden. Dessen Identität könnte mit Zacks kollidieren, da beide nun in derselben Welt existieren. Erst jetzt wird wirklich deutlich, was für ambitionierte Pläne Square Enix mit seiner Neuauflage von „FFVII“ zu verfolgen scheint und dies verspricht sowohl für alte als auch für neue Fans spannend zu werden.

Was ist eure Meinung zum neuen Ende von „Final Fantasy VII Remake Intergrade“?

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