Kotaku & PC Gamer: Einfluss auf die Berichterstattung? Kotick soll einen Kauf der Magazine erwogen haben

Aktuellen Berichten zufolge soll Activision Blizzards CEO Bobby Kotick den Kauf der beiden Magazine Kotaku und PC Gamer erwogen haben. Das mit diesem Schritt verfolgte Ziel: Die Berichterstattung zu seinem Unternehmen in eine andere und positive Richtung zu lenken.

Kotaku & PC Gamer: Einfluss auf die Berichterstattung? Kotick soll einen Kauf der Magazine erwogen haben

Bobby Kotick, CEO von Activision Blizzard.

Aufgrund der toxischen Arbeitsbedingungen und der zahlreichen Vorwürfe des Machtmissbrauchs oder der sexuellen Belästigung rückte der kalifornische Publisher Activision Blizzard in den vergangenen Monaten immer wieder in den Fokus der internationalen Berichterstattung.

Dabei musste sich vor allem Activision Blizzards CEO Bobby Kotick schwere Vorwürfe gefallen lassen. Wie Betroffene berichteten, soll Kotick von den internen Problemen gewusst und zudem seine schützende Hand über Führungskräfte gehalten haben, die sich der Bedrohung oder der sexuellen Belästigung schuldig machten. Nun könnte man natürlich argumentieren, dass eine Aufarbeitung der Vorfälle und entsprechende interne Maßnahmen die Berichterstattung um Activision Blizzard wieder in eine positivere Richtung gelenkt hätten. Aktuellen Berichten zufolge plante Kotick hier allerdings noch weitergehende Schritte.

Magazine waren nicht für Stellungnahmen zu haben

Wie aus einem Bericht des Wall Street Journals, das sich eigentlich um die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft drehte, hervorgeht, berichten nicht näher genannte Quellen, dass Kotick hinsichtlich der Berichterstattung zu seinem Unternehmen nichts dem Zufall überlassen und mit Kotaku beziehungsweise PC Gamer gleich zwei gut vernetzte Magazine übernehmen wollte. Das mit dem Kauf der Redaktionen verfolgte Ziel: Die Berichterstattung zu Activision Blizzard zugunsten des Unternehmens zu beeinflussen.

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„Herr Kotick war bestrebt, die öffentliche Berichterstattung über das Unternehmen zu verändern, und hat Activision Blizzard in den letzten Wochen vorgeschlagen, irgendeine Art von Übernahme vorzunehmen, einschließlich der von Gaming-Fachpublikationen wie Kotaku und PC Gamer“, heißt es hierzu. In wie weit diese Angaben den Tatsachen entsprechen beziehungsweise wie weit die Übernahmepläne fortgeschritten waren, ging aus dem Bericht nicht hervor.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich auf Nachfrage weder G/O Media, der Mutterkonzern von Kotaku, noch PC Gamer zu dem Thema äußern wollten.

Quelle: Videogames Chronicle

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