Bungie: Belästigungen waren noch ernster, als bisher bekannt

Die Entwickler von Bungie hatten zuletzt die Kommunikation mit der „Destiny 2“-Community aufgrund von Belästigungen zurückgefahren. Wie nun jedoch berichtet wird, war der Angriff auf das Team noch erschreckender, als bisher bekannt.

Bungie: Belästigungen waren noch ernster, als bisher bekannt

Bungie fährt derzeit die Kommunikation mit der „Destiny 2“-Community zurück, um seine Entwickler zu schützen. Diese waren in der letzten Zeit immer wieder Bedrohungen und Belästigungen ausgesetzt. Dies führte zu einer Reihe von Klagen, mit denen Bungie die Verantwortlichen entlarven und zur Rechenschaft führen will.

Die kanadische Nachrichtenseite The Record hat nun neue Details zu den Belästigungen enthüllt. Demnach wurden die Entwickler nicht nur belästigt und beleidigt, einige von ihnen haben sogar Todesdrohungen erhalten.

Bungie will nach Drohungen neue Wege finden, um mit den Spielern zu kommunizieren

Im Juli hatte Bungie Klage gegen einen Cheater eingereicht, der unter anderem einen der Community-Manager von „Destiny 2“, Dylan „dmg 04“ Gafner, belästigte. Der Nutzer hatte dazu auch noch damit gedroht, das Hauptquartier des Studios anzuzünden. Kurz darauf vermeldete Bungie, dass sich die Entwickler wegen der Drohungen erst einmal ruhiger verhalten werden. Dies sei nicht als Strafe für die Spieler gedacht. Vielmehr wolle man die Mitarbeiter schützen und über neue Wege nachdenken, mit den Nutzern zu kommunizieren.

Denn wie ein neuer Bericht der kanadischen Nachrichtenseite The Record nun aufdeckte, war die Bedrohung der Entwickler wohl ernster, als bisher angenommen. Diese Bedrohung begann, nachdem das Studio einen Beitrag auf Twitter veröffentlichte, der die Zusammenarbeit mit dem afroamerikanischen Streamer Uhmaayyze feierte.

Dem Bericht zufolge sollen mehrere Bungie-Mitarbeiter nach der Veröffentlichung des Tweets Todesdrohungen sowie Sprachnachrichten und Texte auf ihre privaten Telefone erhalten haben, deren Nummern nicht öffentlich waren. Dafür wurde TextNow verwendet, eine App für anonyme Textnachrichten und Anrufe. Zusätzlich wurde eine Sprachnachricht auf dem persönlichen Anschluss des Mitarbeiters hinterlassen, der den Tweet gepostet hatte.

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Der Anrufer verwendete darin rassistische Schimpfwörter und verlangte, dass „Destiny 2“ einen rassistischen DLC erhält. Darüber hinaus gab der Anrufer an, zu einem rechtsgerichteten sozialen Netzwerk zu gehören. Diese Nachrichten wurden auch an den Ehepartner des Mitarbeiters weitergeleitet, der ebenfalls bei Bungie angestellt ist. Später bestellte jemand unter derselben Telefonnummer eine Pizza zu der nicht öffentlichen Adresse des Ehepaars, nachdem er ihnen eine Sprachnachricht mit den Worten „Genießen Sie Ihre Pizza“ hinterlassen hatte.

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Nachdem Bungie mitteilte, erst einmal nicht mehr so offen mit den Spielern kommunizieren zu können, gab es einige Spieler, die diese Haltung kritisierten. Sie taten die Drohungen als „Trolling“ oder „Kinder, die Witze machen“ ab. Je mehr Details zu der Situation ans Licht kommen, desto klarer wird jedoch, wie ernst die Lage für die Entwickler mittlerweile geworden ist.

Quelle: The Record, Forbes, IGN

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AndromedaAnthem

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DerRichter

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