A Plague Tale Requiem: Vorschau - Amicia und Hugo auf großer Reise

Hugo’s Fluch ist noch nicht gebrochen und die Geschwister sind weiterhin auf der Flucht: Wir durften auf der Gamescom 2022 bereits in “A Plague Tale: Requiem” hineinschnuppern und verraten euch, welche Gameplay-Änderungen euch im zweiten Teil erwarten.

A Plague Tale Requiem: Vorschau – Amicia und Hugo auf großer Reise

“A Plague Tale: Innocence” war ein absoluter Überraschungshit für viele Spieler auf der ganzen Welt. Das Stealth-Abenteuer mit den Geschwistern Amicia und Hugo ist nicht nur grafisch toll anzusehen, sondern zog die Fans vor allem dank der mitreißenden Geschichte voll in den Bann. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren ist etwas, das es so eher selten bis gar nicht in Videospielen gibt.

Eigentlich war die Story am Ende des ersten Teils beendet, findet ihr nicht auch? Schließlich haben die beiden den großen Bösewicht besiegt und sich später auf einem kleinen Markt amüsiert. Ende gut, alles gut! Oder doch nicht? In “A Plague Tale: Requiem” soll es weitergehen und wir hatten die Möglichkeit, eine knappe Stunde durch die neuen Umgebungen zu schleichen.

Eine neue Hoffnung

In “A Plague Tale: Requiem” begleitet ihr wieder Amicia und Hugo gemeinsam durch das Abenteuer. Seit dem Bosskampf des Vorgängers und dem Abschluss der ersten Geschichte sind sechs Monate vergangen, in denen das Leben der beiden Kinder scheinbar deutlich ruhiger wurde. Um ihrer Vergangenheit und den Gefahren ihrer Heimat endgültig zu entkommen, reisen die beiden durchs Land und kommen immer mehr in Richtung Süden.

Doch auch dort scheint es nicht sicher. Neben Wachen, die erneut die Verfolgung aufnehmen, sind auch die Pestratten nicht weit. In den letzten sechs Monaten ihrer Reise schien der Fluch, der auf dem kleinen Jungen lastet, unter Kontrolle zu sein. Das war wohl ein Irrtum.

Um Hugo endgültig von seiner Bürde zu befreien, macht sich das Geschwisterpaar auf den Weg zu einer weit entfernten Insel. Sie haben gehört, dass es dort womöglich eine Heilung für Hugo geben könnte. Eine Chance für den kleinen Jungen, endlich ein normales Leben zu führen. Wie diese Heilung aussieht, ist zum jetzigen Zeitpunkt aber noch völlig unklar.

Neue Gameplay-Mechaniken in einer neuen Umgebung

Da Amicia und Hugo ihre vertraute Gegend verlassen und in Richtung Süden reisen, seht ihr als Spieler auch eine völlig neue Umgebung in Sachen Flora und Fauna. Die dunklen Wälder und Gemäuer werden in “A Plague Tale: Requiem” um farbenfrohe Städte, Burgen und riesige Wiesen erweitert. Damit bekommt das Spiel schon fast einen fröhlichen Touch. Unsere Preview-Session hat uns zunächst in ein Dorf geführt und schließlich durch weitläufige Felder bis hin in eine Burg voller enger Gänge, in denen hinter jeder Ecke eine neue Gefahr lauert.

Prinzipiell konzentriert sich das Gameplay weiterhin auf seine große Stärke, die Stealth-Mechaniken. Dazu kommt, dass Amicia durch die Geschehnisse des ersten Teils ein bisschen abgestumpft ist und nun kein großes Problem mehr damit hat, ihre Feinde umzubringen. Deshalb wird sie hier nicht nur mit ihrer typischen Steinschleuder und verschiedener Munition, sondern auch einer Armbrust ausgestattet. Das erlaubt euch ein viel offensives Gameplay.

So habt ihr in vielen Situationen wohl auch die Wahl zwischen offensiven Angriffen und dem bereits bekannten Schleichen. Größere und offene Areale sollen euch dazu animieren, selbst ein bisschen auszutesten. Im ersten Teil hattet ihr ja eher lineare Pfade vor euch, die den nächsten Schritt meist vorgeben. Hier könnt ihr (mit entsprechender Munition) auch aggressiver vorgehen und die Gegner mit einem Schuss komplett ausschalten oder an den Wachen vorbeirennen. Während unserer Spiel-Session hat für uns eine Mischung aus beidem ganz gut funktioniert.

Die Pestratten sind zurück

Doch nicht nur Amicia hat sich verändert: Der Fluch, der Hugo mit den schwarzen Pestratten verbindet, scheint ebenfalls wandlungsfähig zu sein. Sobald die Ratten in der Umgebung auftauchen, kann Hugo sie regelrecht spüren und ihre Augen dazu nutzen, die Umgebung zu scannen. Röntgenblick, 3. Auge, Scanner oder Rattenauge – ihr wisst sicher aus anderen Genrevertretern, wie das funktioniert.

Diese Fähigkeit hilft euch enorm dabei, die Gegner durch Wände hinweg zu beobachten und eure Strategie anzupassen. In “Requiem” kann sich Amicia nämlich auch unter Wagons und Co. vor den Feinden verstecken und ihre Schritte beobachten.


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Hugo verfügt zudem über eine neue, tödliche Kraft. Habt ihr vom Spiel gerade die Kontrolle über Hugo erhalten, könnt ihr auf Knopfdruck einen ganzen Schwarm Ratten steuern, die eure Feinde ganz einfach auffressen. Das funktioniert aber nur, wenn sich die Tiere in eurer, bzw. der Nähe der Feinde aufhalten. Besonders präzise steuern sich die kleinen Nager nicht, aber das muss es auch nicht, da die Ratten alles in ihrer Nähe anknabbern.

Einschätzung: gut

Wer “A Plague Tale: Innocence” mochte, wird sich auch auf den Nachfolger freuen dürfen. Keine drei Minuten im Spiel und wir hatten sofort einige Flashbacks. Die Gameplay-Erweiterungen scheinen sinnvoll zu sein und funktionieren, zumindest in unserem kurzen Spielausschnitt, ganz gut.

Dass Amicia jetzt deutlich brutaler vorgeht und Menschen ohne zu zögern tötet, könnte “Requiem” aber deutlich einfacher machen. Der Griff zur Armbrust ist schließlich meist sehr bequem und ein Gameplay-Element, das man aus zahlreichen anderen Spielen kennt. Hoffentlich zerstört das nicht den Vibe, der “Innocence” so besonders gemacht hat.

Wir wünschen uns sehr, dass sich die Entwickler noch ein paar Überraschungen für Amicia und Hugo ausgedacht haben, die sich nicht nur auf die Kämpfe oder das Gameplay beziehen. Der Vorgänger wurde maßgeblich durch seine Story getragen, die eine sich entwickelnde Geschwisterliebe in den Fokus rückte.

Um Hugo endgültig von seinem Fluch zu befreien, begeben sich die Kinder nun auf eine neue Reise. Obwohl die Prämisse interessant und logisch klingt, hoffen wir hier auf noch viel mehr Tiefe in Sachen Storytelling. Denn dann könnte “A Plague Tale: Requiem” ein fantastisches Game werden.

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