Resident Evil Village: Die Capcom-Mitarbeiter über Schwierigkeiten bei der Entwicklung

Kommentare (10)

In einem Making-Of-Video sprechen die Entwickler von "Resident Evil Village" über die Herausforderungen während den Entwicklungsarbeiten. Zwischenzeitlich musste die Entwicklung wegen den Auswirkungen der Corona-Pandemie sogar auf Eis gelegt werden.

Resident Evil Village: Die Capcom-Mitarbeiter über Schwierigkeiten bei der Entwicklung
"Resident Evil Village" stellte die Entwickler vor mehrere Herausforderungen.

Das neueste Video auf dem „Resident Evil“-Kanal gewährt euch interessante Einblicke in die Entwicklung des neuesten Hauptablegers. Dabei sprechen die Mitarbeiter von Capcom über die Schwierigkeiten, die während der Entwicklungsarbeiten aufgetreten sind.

Gleich zu Beginn wird verraten, dass die Kämpfe des Spiels zu einem früheren Zeitpunkt eine Katastrophe waren. Das Team habe nicht daran geglaubt, die Probleme beheben zu können.

Durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Umzug in das Home-Office kam es während der Entwicklung zum Stillstand. Morimasa Sato, der zuständige Game Director, saß etwa einen Monat lang zuhause und machte sich wegen „Resident Evil Village“ Sorgen. Als die Entwickler endlich wieder ins Büro durften, waren sich alle einig: Für die Fertigstellung des Projekts ist noch eine Menge Arbeit erforderlich.

Struggle to Survive

Zu Beginn der Entwicklung hat sich Capcom für das Motto „Struggle to Survive“ entschieden. Dazu haben sie sich gefragt, wie sehr sie die Spieler verängstigen möchten und wie aggressiv die Gegner sein sollten. Anscheinend haben es die Entwickler dabei etwas übertrieben, weil der erste Eindruck negativ ausfiel. Laut den Spieletestern waren es schlichtweg zu viele Gegner, die zusätzlich sehr offensiv vorgegangen sind. Außerdem gab es zu wenig Munition, was das Kämpfen uninteressant und frustrierend machte.

Anstatt einfach nur aggressive Kreaturen auf euch zu hetzen, wollte das Team in euch einen Verfolgungswahn auslösen. Das haben sie letztendlich erreicht, indem ihr euch während des Spiels ständig Gedanken gemacht, wann und aus welcher Richtung ihr angegriffen werdet. Sobald ihr entdeckt werdet, ist ein Kampf meist unausweichlich. Im Laufe der Entwicklung wurden zahlreiche Anpassungen vorgenommen, um dem angestrebten Motto gerecht zu werden.

Bereits vor einer Woche gab es ein Making-Of-Video, in dem über die Entstehung des Titelsongs gesprochen wurde.

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„Resident Evil Village“ ist seit dem 7. Mai für PS5, Xbox Series X/S, PS4, Xbox One und PC verfügbar.

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Kommentare

  1. Rikibu sagt:

    Hehe, die hatten ja schon Schwierigkeiten, eine nicht klischeebehafete Story hinzuklatschen, die man nicht schon in ähnlicher Form vor Jahren schon irgendwie ähnlich erlebt hat. Allein diese Szene in der es reinste Comedy gab, war ich raus aus dem Szenario… leider wirkt die Story nur so zusammengeflanscht und hält bei näherer Betrachtung keiner Logik stand. Da ist ein Groschenroman schlüssiger als das gebotene… Weiterentwicklung im universe und charakterbuilding leider Fehlanzeige…

  2. Wastegate sagt:

    Ich lieb das Game, und die Story ist halt der Franchise-Übliche Mumpitz. Geht für mich vollkommen klar. Lediglich die etwas gestreckte Fabrik störte mich etwas aber ich wurde beim ersten Durchgan von der Story bestens Unterhalten und mittlerweile im 3ten Run auf DDS und es macht einfach Spass.

  3. Nelphi sagt:

    Storry war schon immer mumpits und hielt keiner Logik stand!
    Ich liebe diesen Teil und freue mich zudem noch über guter DualSense Unterstützung!
    Großartig bei der der nur noch nen PSVR 2 Patch kommen muss, von mir aus bezahlt als DLC oder eigenständiger Release!
    Danke an Capcom dass sie das unter den Umständen so toll gewuppt haben!

    Geiler Trash Horror wie man ihn von Resi gewohnt ist...und super wie es sich dann in ResiCanon eingefügt hat!

  4. Yago sagt:

    Geiler Resi teil, richtig stark und schöne Verbindungen zu den alten Teilen.

  5. Sakai sagt:

    Finde den Teil genauso mies wie RE6. Gut das Ich es nicht gekauft habe.

  6. xjohndoex86 sagt:

    Im Gegensatz zu Teil 4-6 ist das was in Village geboten wird Authorenkino. Natürlich reden wir hier von Edeltrash aber es ist zu jeder Zeit stimmig. Und das macht den Unterschied. Von peinlich-d*mmen Zitaten Marke "Where is everyone going, Bingo?" und lachhaften Figuren wie Salazar ist man hier zum Glück weit entfernt. Die Figuren sind gut bis sehr gut gezeichnet, die Kulissen wunderbar umgesetzt und abwechslungsreich wie bei keinem anderen Resi zuvor. Designtechnisch hat es Capcom sowieso wieder drauf seit VII. War definitiv ein Riesenspaß aber dennoch sollte die Action in Zukunft nicht Überhand nehmen.

  7. Hideo Kojima sagt:

    @Rikibu

    Ja weil die Story in RE ja immer so ernst war...
    So Typen wie Du nerven mehr.
    Wollen Dinge ändern, die nie anders waren, aber behaupten es wäre anders gewesen, nur um Ihre Wünsche durchzuboxen.

    Geh woanders hin Du Nobody

  8. Peter_Parker sagt:

    Leider haben mir die dummen Sachen das positive (Grafik, Gameplay uä) zerstört. Dazu zählt die Story, ständige bescheidene OneLiner und diese erneuten Verwunderungen ala „Was ist das?!“
    Total unsympathisch der Winters (seine Frau eigtl auch, mochte die im Vorgänger schon nicht) und DAS, obwohl man ihn nichtmal richtig sieht^^ Sah auch immer super dämlich aus wie Capcom sein Gesicht nicht zeigen wollte und riss mich vor allem am Ende total raus. Gab noch Sachen wo ich aber spoilern würde

    Das Design zu loben von den Char find ich seltsam, war in meinen Augen nichts neues dabei...Spielt mal The Surge und ihr kriegt ähnliche Gegner wie in der Fabrik :p

  9. Bulllit sagt:

    Finde das Game sehr geil. Schöne Atmosphäre und der flow stimmt. Erwartet auch hier nicht so eine realistische story.

  10. Evermore sagt:

    Ich finde das Spiel ziemlich geil und stellt einen guten Abriss der letzten 25 Jahre da. Sei es das Schloss mit seinen Herrenhaus feeling, das Dorf was an den Anfang von Resi 4 erinnert, die etwas subtileren einlagen aus Resi 7 (ok auch aus P.T) und gegen Ende over the top Action mit Story Quatsch aus Resi 5. Dabei finde ich das Artdesign ausgezeichnet. Auf so ein Schund wie Menschliche Heuschrecken, Spinnen mit Geiseln drauf oder einen Fake T Rex wie in Teil 6 wird zum Glück verzichtet.