Meinung: Mehr Sorgfalt, bitte – Schluss mit Bug-Festivals in AAA-Produktionen!

Kommentare (68)

Pleiten, Pech und Panne: „Cyberpunk 2077“ und „Biomutant“ krankten zum Start an akuten Bug-Problemen. Schluss damit, finden wir und hoffen auf bessere Qualitätskontrollen und noch mehr Liebe zum Support.

Meinung: Mehr Sorgfalt, bitte – Schluss mit Bug-Festivals in AAA-Produktionen!

„Cyberpunk 2077“ ist zurück im PlayStation Store – allerdings nur mit Warnhinweis. Adam Kicinski, Joint CEO und damit einer der Geschäftsführer von CD Project RED, bezeichnet die aktuelle Performance als „zufriedenstellend“. Und das über ein halbes Jahr nach dem Erscheinen des Action-Rollenspiels für PlayStation 4.

Ohne hier irgend jemandem zu nahe treten zu wollen, aber hier läuft doch etwas gewaltig schief. „Cyberpunk 2077“ war in der Konsolenversion ein Scherbenhaufen und wurde nicht zu Unrecht aus dem PlayStation Store entfernt. Fehlerfrei ist das Spiel trotz zahlreicher Updates aber bis heute nicht. Tatsächlich plagen den als Weihnachtshit 2020 prognostizierten Titel weiterhin zahlreiche Probleme.

Crunch, Deadlines und falsche Firmenpolitik führen nicht selten zu Bug- und Glitch-Festivals. Das war vor und während der Corona-Pandemie so und wird auch danach so sein. Wir sagen: Liebe Entwickler und Publisher, steckt endlich mehr Geld und Mühe in eure Qualitätssicherung!

Bugs sind kein neues Problem …

Dass Fehler immer wieder auftreten und uns den Spielspaß kaputt machen können, ist altbekannt. Erinnert ihr euch etwa noch an „Assassin’s Creed: Unity“? Die Bilder von gesichtslosen Helden machten damals wie heute die Runde und stehen inzwischen sinnbildlich für mangelhafte Qualitätsstandards. Für Ubisoft wurde dieses Fiasko zu einer teuren Angelegenheit und führte sogar dazu, dass „Assassin’s Creed“ nicht mehr im jährlichen Wechsel erschien. Auch Lara Croft stolperte in „Tomb Raider: Angel of Darkness“ über allerlei Programmfehler und Unsauberkeiten, genauso wie das heiß erwartete Gangster-Abenteuer „Driver 3“. Fliegende Autos, stecken geblieben Charaktere und andere Schwierigkeiten bescherten dem bis dato populären „GTA“-Konkurrenten ein abruptes Ende.

Wenn Ambitionen und aufgebauter Hype nicht zum (un-)fertigen Produkt passen, bringt das Entwickler und Publisher in Probleme. Eine wütende Community und speziell die Day-One-Käufer fühlen sich für ihr entgegen gebrachtes Vertrauen über den Tisch gezogen. Die jüngsten Beispiele wie etwa „Cyberpunk 2077“ oder auch „Biomutant“ zeigten, dass bei aller Vorfreude auf ein neues Spiel auch Vorsicht geboten ist. Dass bei einem Online-Rollenspiel oder einem MMO-Shooter zu Beginn Sand im Server-Getriebe ist, gehört geradezu zum guten Ton. Dass Solo-Abenteuer aber am Rande der Spielbarkeit kratzen, darf nicht sein.

Es geht auch anders!

Aber es geht auch anders! Aktuelle Exklusivspiele wie „Returnal“ und im Speziellen „Ratchet & Clank: Rift Apart“ zeigen das. Beide wurden inmitten der Pandemie und damit größtenteils im Homeoffice fertig gestellt und fein geschliffen. Trotzdem kamen sie nahezu fehlerfrei und im Falle von „Ratchet & Clank“ sogar noch ganz ohne vorherigen Entwickler-Crunch auf den Markt. Sie sind Musterbeispiele, wie die Entwicklung erfolgreicher Großproduktionen laufen müssen.

Natürlich haben Housemarque und Insomniac Games einen entscheidenden Vorteil: Sony stärkte beiden Studios den Rücken und gab den Teams ausreichend Zeit, um die Spiele fertig zu stellen. Eins sollte an dieser Stelle klar sein: Qualitätssicherung kostet Zeit und Geld, sie erfordert gute Leute und Entscheidungsträger, die bereit sind im schlimmsten Fall sogar bestimmte Aspekte des Projekts anpassen zu lassen.

Zugleich aber muss das Spiel auch irgendwann raus. Je näher also der Release-Termin rückt und je knapper die finanziellen Möglichkeiten im Hintergrund sind, desto größer die Herausforderung. In Zeiten von Homeoffice und sich verändernder Arbeitsabläufe erscheint eine solche Aufgabe umso komplexer. Im Falle von „Returnal“ und „Ratchet & Clank: Rift Apart“ hat man sie allerdings gemeistert, bei anderen aktuellen Titeln hingegen nicht.

Sorgfalt, Zeit und Struktur

Es wird nie das perfekte, blitzsaubere Video- oder Computerspiel geben. Dafür sind gerade die AAA-Produktionen inzwischen viel zu komplex und wer tief genug gräbt, findet garantiert noch die eine oder andere Ungereimtheit. Dazu haben Glitches auch immer wieder etwas sympathisches und sorgen nicht selten für ungewollte Lacher im Spiel. Problematisch wird es eben erst, wenn aus diesen Ausnahmefällen die Regel wird. Und genau an dieser Stelle müssen Entwickler und Publisher ansetzen: Selbst Monate nach Release befanden sich beispielsweise in „Assassin’s Creed Valhalla“ noch gravierende „Game-breaking bugs“, die erst nach 60 und mehr Stunden auftraten.

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Wenn sich noch jemand fragt, wie man Spielerinnen und Spieler frustriert an der Konsole zurück lässt – genau so! Nichts ist ärgerlicher, als unzählige Stunden in ein Spiel zu versenken und dann plötzlich vor den Kopf gestoßen zu werden. Gleiches gilt für die aufgebaute Vorfreude bei „Cyberpunk 2077“, um das CD Projekt RED geschickt einen enorm Hype kreierte.

Es geht uns hier nicht darum, auf Entwickler einzuprügeln und deren Fehler anzukreiden. Vielmehr wünschen wir uns ein Umdenken: Mehr Zeit, mehr Ressourcen – sowohl finanziell als auch in bei der Anzahl der Mitarbeiter – und vor allem mehr Sorgfalt.

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Kommentare

  1. KoA sagt:

    @ Rikibu:

    „Man soll also Spiele day 1 kaufen, obwohl man sie noch gar nicht sofort spielen will, um „den richtigen“ support zu leisten?“

    Nein. Man sollte aber auch nicht von Anfang an warten und absichtlich darauf setzen, dass qualitative Spiele möglichst bald im Preis gesenkt werden, nur weil diese ansonsten kaum verkauft werden. Es ist ja schließlich nicht so, dass die Spiele über wenige Wochen - ähnlich wie Wurst an der Theke - inhaltlich massiv an Qualität verlieren.
    Deswegen wäre ich ja durchaus dafür, dass Preise für eine recht lange Zeit oben bleiben. Dann gäbe es keinerlei Grund mehr, absichtlich auf sinkende Preise zu warten.
    Und wenn die Qualität nicht passt, einfach nicht kaufen, denn die wird auch nicht besser, wenn der Preis niedergedrückt wird. Schließlich muss man auch längst nicht alles haben, was einem von den Anbietern alles so um die Ohren gehauen wird. 🙂

  2. consoleplayer sagt:

    Waltero_PES
    Das hat in erster Linie eher mit dem Budget und den Ressourcen zu tun. The Medium soll zB nur 7 Mio Budget gehabt haben. Bei The Ascent habe ich Coop auch nicht getestet, der SP läuft aber sehr gut und sieht beindruckend aus.

    Dass Spiele ohne Bugs rausgebracht werden, wenn alle Vollpreis kaufen, bezweifle ich sehr.

  3. Spyro sagt:

    @Consoleplayer

    „Dass Spiele ohne Bugs rausgebracht werden, wenn alle Vollpreis kaufen, bezweifle ich sehr.“

    Da hast du voll und ganz recht jedoch gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen ein paar Bugs und unfertig wie im Fall von Cyberpunk.

  4. Jordan82 sagt:

    Wenn ein Spiel neu 80 Euro kostet und eine gewisse Qualität und Unterhaltung bietet , was sind dann schon 80 Euro wenn man gut unterhalten wird für mehre Stunden . Und bei Sony reicht meist der Dayone Patch um das Spiel Bug frei zu spielen .
    @Waltero_PES
    The Ascent habe ich auch auf der SX gespielt und mal am PC getestet , die PC Version scheint jetzt auch ordentlich zu laufen .
    Also meiner Meinung nach sieht die PC Version mit ihren RT Schatten und Beleuchtung viel stimmiger aus , noch dazu ist die Steuerung wesentlich besser .(Maus und Tastatur würden auch an der Box gehen aber bei 4-5 Meter im Wohnzimmer ist das für mich keine Lösung .
    The Medium kannst auch auf der PS5 spielen demnächst , war ganz okay die 7 std Story , nochmal spielen müsst ich es nicht .

  5. Waltero_PES sagt:

    Ich bin aber doch verwundert, wie lange und wie viel bei The Ascent geladen wird. Das hätte ich von einem Nextgen-Spiel nun nicht erwartet. Gut, mag auch was mit Ressourcen zu tun zu haben. Aber bei den Sony-Exclusives kommt so etwas nicht vor.

  6. mic46 sagt:

    Denke auch, das viele Games mit zu wenig Personal Programmiert werden um so Kosten einzusparen, damit höhere Gewinne generiert werden können.

    Kann mir gut vorstellen, das einige an ihrer Leistungsgrenze gehen müssen, weil kein geeigneter Ersatz vorhanden ist, da sind Fehler vorprogrammiert.

    Auch die Konkurrenz trägt dazu bei, das der ein oder andere denkt, jetzt müssen wir dass Spiel auf dem Markt bringen, um nicht in direkter Konkurrenz zu stehen, wenn es um die Verkaufszahlen geht.

  7. sonderschuhle sagt:

    Was ich in letzter Zeit gelernt habe, lieber 3-5 auf PSN Angebote als 1 Spiel Day One möglicherweise unfertig kaufen. Und das gleicher Preis.

    Da hab ich mehr davon.

  8. consoleplayer sagt:

    Spyro
    CP 2077 ist ja genau ein Beispiel, dass trotz Vollpreiskäufen Spiele unfertig veröffentlicht werden. Die Vorbestellungen hatten ja fast die gesamten Kosten gedeckt und wie das Spiel dann lief, ist ja bekannt.

  9. bastardo sagt:

    Ich hab für mich ne einfache regel gefunden die ich auf 95% aller Spiele die ich möchte anwende und die geht so
    Kauf ich ein Buch für 20€ habe ich ein fertiges Produkt.
    Kaufe ich ein Film oder geh ins Kino für 20€ habe ich ein fertiges Produkt.
    Demnach warte ich bis Spiele ca 20€ kosten und bekomme dann ein fertiges Produkt.
    Wir würden und den mist bei Büchern und Filmen auch nicht gefallen lassen warum sollten wir es bei Spielen?

  10. mic46 sagt:

    Ja, wir warten alle bis die Games 20 Euro kosten und sehen dabei zu, wie ein Studio nach dem anderen Pleite geht.

    Wir können dann ja immer noch, die alten Games in der Endlosschleife Spielen, weil neue kommen dann ja nicht mehr.

  11. Rikibu sagt:

    @ KoA
    dann hast du aber unser Wirtschaftssystem nicht verstanden. Oder wenn du so ein System (unterstützen) willst, kauf dir ne Nintendo Konsole. Hier sind selbst Uraltschinken noch zum Vö-Preis zu haben… Ob ich jetzt an den Handel Vollpreis oder rabattierten Preis zahle macht für den Erfolg keinen Unterschied, das verändert ggf. die Einkaufspreise - und nur damit verdient der Großhandel und damit die Industrie faktisch bereits ihr geld, unabhängig davon was am Endkunden abverkauft wird und zu welchen Konditionen.

    Es ist doch ein Irrglaube, dass mehr Qualität in ein Produkt fließt, wenn mehr finanzielle Mittel da sind. Das passiert so lange nicht, wie Börsenhampel bestimmen - wenn auch indirekt - wann Melkzeit ist. Nicht das Releasefenster ist entscheidend, sondern dass man als Entwickler auch mit Ruhe und Sorgfalt Fehler beheben kann… der Druck ist zu hoch… und den nimmst du auch nicht raus, indem du den Entwicklern mehr „Schmerzensgeld“ zahlst und sie weiter im Hamsterrad strampeln müssen, damit der Wille der Anleger erfüllt wird. All das muss man etwas entkoppeln, damit man qualitativ hochwertige Software zu anständigen ARbeitsbedingungen abliefern kann und nicht nach einem Großprojekt vorm Burnout steht. In Zeiten wo ein Burnout ist aber als Auszeichnung und das faul sein gesellschaftlich geächtet wird… lieber faul als immer müde, sag ich da nur.

    Wie hochkarätig müssten - sofern die These stimmt - Microsofts Xbox Spiele sein? Und wie werden sie, abseits von Forza als Edeltitel, tatsächlich dargeboten?

    Weiterer Punkt ist die psychologische Preisbarriere, insb. wenn man den Seasonscheiß mit einbezieht, der sich immer wie aus dem Hauptspiel entnommen und extra verkauft, anfühlt. Ich würde nie 100 euro für spiel + pass bezahlen, weil meine Schmerzgrenze bei 60-80 liegt. Die Branche übertreibt es in vielen Fällen, scheißt die Produkte mit Casinodreck zu oder gibt mir als Konsumenten oft das Gefühl, ein unvollständiges Produkt zum vollständigen Preis zu erwerben.

    In Zeiten, in denen man Geld so vielfältig in Entertainment verschiedenster Art investieren kann, keine clevere Idee.

    Interessant wird zb. was Konami aus PES macht… hieß es noch vor 2 Jahren, das 2020er Update fiele technisch magerer aus, weil man sich auf eine richtige Nextgen FAssung konzentriert - kommt man jetzt mit dem free to play auf mobile device bis pc und konsole daher und der kleinste gemeinsame technische Nenner ist mobile krüppel Hardware… am Arsch mit der next gen Technik… und so sieht das Ding dann auch aus - vollgestopft mit Micro Macro und dingsbumskaufscheiße für jeden Dreck extra - sodass es für ein vollständiges Spiel teurer wird als ein Vollpreistitel selbst zum Launch kosten würde.

    Ob jetzt Spiele schnell oder spät im Angebot vergünstigt sind… das ist doch alles einkalkuliert und ne Mischkalkulation… sieht man sehr schön bei GTA 5 und so… die sind faktisch ständig im Angebot und sorgen so selbst nach Jahren noch für Käufe. Warum? Die Dinger sind fürs online gaming eben reinste lock-in Produkte, die in sich selbst dann Geld generieren… da ist das Lockangebot dann erstmal egal…

    Und ja, auch ich warte, bis Clanket and Ratch 🙂 auf der ps5 im store mal 50-60 kostet, weil das meine psychologische Preisgrenze ist. 80 leg ich dafür nicht hin, weil ich nicht erkennen kann, warum ich da 20 euro mehr zahlen soll…
    Returnal ebenso… das ist für mich ein 40 max. 50 euro titel…nur interessiert mich der auf Grund der fehlenden Speicherfunktion zb. nicht… wärs ein 20 euro mini game wie die anderen Housemarque spiele, hätt ich s sofort gekauft, weil deren Zeug eigentlich cool ist, aber so kriegen sie halt gar nix von meinem Geld, ist ja deren Entscheidung 🙂 ein anderer Entwickler freut sich

  12. branch sagt:

    Für mich ist Überheblichkeit das Problem der Studios. Die Gaming Branche will immer größere und komplexere Welten erschaffen, aber oft hakt es an etwas. Mal ist es zu wenig Personal. Mal zu wenig Zeit etc. Die Branche ist teilweise größenwahnsinnig geworden und nicht alle kommen damit klar. Überheblich eben.

  13. bastardo sagt:

    Mic 46
    Dann kauf halbfertige Scheiss der dein geld nicht wert ist, ich hindere dich nicht. Aber dann beschwer dich am Ende auch nicht wenn man dich übern Tisch zieht. Ich bin gerne bereit Vollpreis für ein Gutes und größtenteil bugfreies game zu Löhnen aber leider sind die Publisher meist nicht bereit uns solche zu liefern. Denen ist auch egal wie es unserem Geldbeutel geht warum sollte es den Spieler also jucken wenn sie halbfertigen mist abliefern und daran zu Pleite gehen?

  14. KoA sagt:

    @ Rikibu:

    Mir ist schon klar, dass es u.a. auch seitens einiger Publisher ausgeprägte Raffgier gibt und nicht jedes Spiel das abverlangte Geld wert ist.
    Aber was dennoch auffällt, ist die willkürliche Preisabschätzung und diesbezüglich weltfremden Erwartungen seitens etlicher Spiele-Käufer. Da wird hauptsächlich gefordert und es herrscht eine teils vollkommen abartige Wertvorstellung bzw. Wertschätzung. Und das, weil u.a. kaum wirklich Wissen darüber besteht, welcher Aufwand tatsächlich für die Entstehung verschiedener Spiele-Produktionen betrieben werden muss, um sie in all ihrer Komplexität zu einem funktionierenden Produkt zu machen.
    Auch Du versuchst ja den Wert und dessen Preis eher anhand Deiner eigenen Wünsche und Wertvorstellungen festzumachen, anstatt die tatsächlich zugrundeliegende Arbeitsleistung dafür als Bewertungskriterium heranzuziehen.

    Selbstverständlich lässt sich ein Spiele-Preis letztendlich nie allein nur anhand der gebotenen Leistung festlegen. Aber der Widerspruch, der sich mir immer wieder zeigt, ist, dass die Spieler bzw. Konsumenten einerseits stets tollste Geschichten in möglichst ausufernden Details, mit massig Inhalt und all das in weitestgehend absoluter Qualität erwarten, beim Preis allerdings absolut willkürlich und völlig unabhängig davon, massiv gedrückt wird. Und eben das passt einfach nicht zusammen.
    Die Tendenzen sind klar auf’s einseitige Sparen an allen Ecken und Enden ausgerichtet und trotzdem wird erwartet, dass künftig mehr Geld und Mühe in die Qualitätssicherung der Spiele-Produktionen gesteckt wird. Und eben das kann so einfach nicht funktionieren! 🙂

  15. VerrückterZocker sagt:

    Sollen die Publisher aufhören einen dreistelligen Millionen Bereich für Marketing auszugeben und endlich wieder genug Spiele liefern die halbwegs Bugfrei sind, dann wären auch wieder mehr Leute bereit Day One was zu kaufen.
    Alle Day One Spiele der letzten 2-3 Jahre waren im Nachhinein den Day One Kauf nicht wert. Entweder zu viele Bugs oder spielerisch nicht das was ich mir erwartet habe

  16. AgentJamie sagt:

    @KoA

    So ist es! Stimme dir vollkommen zu.

  17. naughtydog sagt:

    Ich versteh den Fokus auf die Fehler nur bedingt. Aus meiner Sicht ging die Hälfte der angekündigten Spielinhalte/-eigenschaften während der Entwicklung flöten, was mich deutlich mehr nervt und allein schon dazu geführt hätte, dass ich es nicht kaufe. Es geht mMn. also mehr um vorsätzliche Täuschung/Betrug als um Fehler im Programm.

  18. AgentJamie sagt:

    @naughtydog
    Sehe ich nicht so. Jeder Entwickler versucht seine kreativen Ambitionen in seinem Werk umzusetzen und zu vermarkten. Erst später, stellt sich heraus, dass aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten der Hardware einige Inhalte gestrichen werden müssen, damit das Spiel gut läuft. Da sehe ich kein Betrug, sondern Utopie und Illusionen der Entwickler. Bei Bioshock Infinite wurden auch einige Inhalte gecancelt und dennoch war es ein sehr gutes Spiel, was einem die versprochenen Inhalte vergessen ließ.

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