Fallout 76: Bei Spielen dieser Art kommt es nicht auf den Start an, meint Game-Director Todd Howard

Kommentare (13)

In einem Interview sprach Todd Howard, der Game Director von Bethesda Softworks, noch einmal über die schwierige Entwicklung von "Fallout 76". Wie er unter anderem zu verstehen gab, kommt es bei Spielen dieser Art nicht auf den Start an. Viel mehr gehe es darum, wie sich der Titel auf lange Sicht entwickelt.

Fallout 76: Bei Spielen dieser Art kommt es nicht auf den Start an, meint Game-Director Todd Howard

Die meisten unter euch werden sich sicherlich noch an den technisch wie spielerisch durchwachsenen Launch des Online-Action-Rollenspiels „Fallout 76“ erinnern.

In einem Interview für „IGN Unfiltered“, das am 4. Juli 2019 veröffentlicht wird, ließ sich Game Director Todd Howard noch einmal ausführlich über den Start von „Fallout 76“ und die folgenden Monate aus. Wie sich ersten Ausschnitten aus dem Interview, die schon jetzt veröffentlicht wurden, entnehmen lässt, rechneten die Entwickler der Bethesda Game Studios bereits damit, dass „Fallout 76“ zum Launch keine Höchstwertungen einfahren wird.

Fallout 76 legte laut Howard einen erfolgreichen Neustart hin

Zum einen gingen die Entwickler davon aus, dass viele Spieler „Fallout 76“ kritisieren würden, da der Titel spielerisch einen anderen Weg geht als seine Vorgänger „Fallout 3“ und „Fallout 4“. Hinzukam die Tatsache, dass die Entwicklung von „Fallout 76“ offenbar alles andere als reibungslos lief. Daher rechneten die Bethesda Game Studios bereits mit diversen Problemen, die nach dem Launch von „Fallout 76“ auf ihrem Tisch landen würden.

Zum Thema: Fallout 76: Dataminer entdecken Hinweise auf einen möglichen Battle Royal-Modus

Folgerichtig war auch die Kritik, die in den internationalen Reviews geäußert wurde, gerechtfertigt. Trotz allem ist Howard laut eigenen Angaben der Meinung, dass es den Entwicklern mit den verschiedenen Updates, mit denen „Fallout 76“ in den letzten Monaten versehen wurde, gelang, einen erfolgreichen Neustart hinzulegen. Somit habe „Fallout 76“ gezeigt, dass es bei Titeln dieser Art nicht auf den Start ankommt. Viel mehr gehe es darum, das Projekt langfristig zu einem Erfolg zu führen.

„Es kommt nicht darauf an, wie man startet. Es geht darum, was daraus wird“, so Howard weiter. „Es hat sich wirklich gewandelt. Es ist ein fantastisches Spiel mit einer unglaublichen Community.“

„Fallout 76“ ist für den PC, die Xbox One und die PS4 erhältlich.

Quelle: VG247

Weitere Meldungen zu .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. edel sagt:

    „Es kommt nicht darauf an, wie man startet. Es geht darum, was daraus wird“

    Das ist sehr einseitig betrachtet und wenn das seine Erkentnisse aus den Erfahrungen tatsächlich sind, auch äusserst fragwürdig.

    „Es hat sich wirklich gewandelt. Es ist ein fantastisches Spiel mit einer unglaublichen Community.“

    Der Schaden war angerichtet, nun soll es sich angeblich stark gewandelt haben (!?), so dass es ein völlig anderes bzw. besseres Spiel ist? Kann das bisher tatsächlich von unabhängigen Quellen auch so bestätigt werden?

  2. StevenB82 sagt:

    Mir egal was der quacksalbt, ich fass von Bethesda nix mehr an. Und wenn sich rausstellt das etwas doch gut ist, kostet es bis dahin 30€. RIP Bethesda

  3. Buzz1991 sagt:

    Was hat der denn geraucht? Fantastischer Neustart? Das Spiel zockt doch keiner mehr.

  4. AlgeraZF sagt:

    Das Spiel hat sich doch (zurecht) sehr schlecht verkauft.
    Und das obwohl es Zeitweise fast verschenkt wurde.
    Na egal von Bethesda werde ich eh nie wieder was kaufen. Fallout 4 war schon extrem schwach.

  5. Spastika sagt:

    Erschreckend wie inkompetent Bethesda noch immer mit der Situation umgeht.

  6. ChraSsEalIeNKi sagt:

    Wenn sich ein Spiel nach Veröffentlichung super entwickelt hat, dann denke ich an No Man's Sky.
    Darüber hinaus wurde jahrelang von HelloGames an dem Spiel weiter gearbeitet.
    Mir kam es beim Lesen des Artikels ein wenig so vor, als hätte man schon genauso viel Energie wie die Entwickler von NMS reingesteckt und man dürfte zurecht voller stolz von einem Neustart sprechen....
    VR + NMS = 😀

  7. jonesey sagt:

    Das Spiel hat sich wirklich sehr gut entwickelt, die Spieleranzahl ist gut und die Community wirklich toll, so gesehen stimmt das schon. Das allerdings ein guter Start auch wichtig gewesen wäre sollte schon auch erwähnt werden...

    Die Kommentare hier sind großteils allerdings erbärmlicher als das Spiel je hätte sein können. Man sollte nur schreiben wenn man etwas weiß, wenn es so überhaupt nicht interessiert, nicht angefasst wird, nur schlecht ist und angeblich eh keiner spielt... was macht ihr dann auf dieser Seite bzw Beitrag?

  8. Schwanewedi sagt:

    Sehr gutes Spiel... Hat mir am anfang achon gefallen und wird mit jedem Update besser... Die Leute tun immer so als wenn es keiner spielt... Also auf meiner map sind immer irgendwelche leute am spielen und denke nicht das es sie einzige map ist die ausgelastet ist

  9. xjohndoex86 sagt:

    @Buzz
    Doch, es spielen einige und das konstant. 😉

    Ich persönlich habe während der Beta auch kaum Probleme gehabt und war sogar überrascht wie gut es lief (allerdings auch nur bei 4-5 Stunden Spielzeit). Dennoch werden solche Spiele mittlerweile als Early Acess zum Vollpreis an den Mann gebracht. Und das ist absolut nicht in Ordnung. Howard unterstreicht das sogar noch frech. Ich jedenfalls gebe für solche Baustellen nicht mehr als 20-25 Tacken aus. Und zu dem Zeitpunkt kann man auch davon ausgehen, dass das Teil größtenteils bugfrei läuft. Bin bei DayZ (50!!! €) fast vom Glauben abgefallen, wie man derartige Preise verlangen kann?

  10. ChraSsEalIeNKi sagt:

    Man sollte den eigenen Vorgaben oder Zielen die man sich als Entwicklungsstudio gesteckt hat schon so gut wie nur möglich genähert haben, bevor man das Produkt veröffentlicht.
    Das Publisher und Entwicklungsstudio nicht immer der gleichen Ansicht sind, ist auch bekannt. "Es kommt nicht darauf an, wie man startet. Es geht darum, was daraus wird“, so Howard weiter" aus finanzieller Sicht oder dem Entwicklungsstand des Spiels betreffend?
    Wenn einzelne Zitate aus einem Interview welches erst noch veröffentlicht wird zu einem kleinen Artikel zusammengefasst wird, dann kann man sich auch ruhig zu einem Kommentar diesbezüglich auslassen, welchen man ebenso außerhalb des Kontext betrachten darf,(nicht muss) wie den Artikel selbst. Abgesehen davon, kann man durchaus seine Meinung bezüglich der Ansicht eines GameDirector's in hinblick der Veröffentlichungsstrategie in einem Kommentar
    niederschreiben, selbst wenn man das Spiel nicht spielt.

  11. Seven Eleven sagt:

    Was ein kek. Start ist das wichtigste.

  12. Shezzo sagt:

    Das Game ist zum jetzigen Zeitpunkt echt gut Punkt. Aber haters gonna hate ^^

  13. Atlanta12 sagt:

    Was für ein Neustart von Fallout76 ?
    Was soll die Aussage ?
    An dem Spiel find ich rein gar nichts gut was jetzt noch ein kauf rechtfertigen würde .
    Die wusten das die ein unfertiges rausbringen und das das Spiel nicht gut ist ,das ganz viele Geschäfte Weltweit Fallout76 bestellten und auf unmengen von nicht verkauften spielen sitzen blieben .
    Ich weiß von ein Fachgroßhandel hier in der BRD die haben die Fallout76 spiele schrädern lassen ,weil die keiner mehr haben wollte .
    Was wollen die uns Erzählen ! Das sich das Spiel jetzt super verkauft .
    Das Spiel spielt ca 25 nach der Totalen Vernichtungskrieg hundeerte von Atombomben, etliche Wasserstoffbomben Detonationen. Von den Hunderten Atomkraftwerken ganz zu schweigen .
    Das wird in Fallout76 gar nicht berücksichtigt .
    Das ist unglaublich wie die ihr Spiel immer noch versuchen schön zu reden .

Kommentieren