Lootboxen: Im Jahr 2025 werden laut einer Studie 20 Milliarden US-Dollar generiert

Kommentare (12)

Laut dem Forschungsunternehmen Juniper wird im Jahr 2025 durch Lootboxen ein Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar generiert. Im vergangenen Jahr waren es noch 15 Milliarden US-Dollar.

Lootboxen: Im Jahr 2025 werden laut einer Studie 20 Milliarden US-Dollar generiert
Welche Gegenstände ihr durch eine Lootbox erhaltet, bleibt dem Zufall überlassen.

Ein Forschungsunternehmen namens Juniper hat einen Bericht herausgebracht, der den generierten Umsatz durch Lootboxen für das Jahr 2025 prognostiziert. Genauer beschrieben wurde eine Studie durchgeführt, welche die steigenden Einnahmen über die kommenden Jahre veranschaulicht. Im Jahr 2020 wurden übrigens rund 15 Milliarden Dollar für die umstrittenen Lootboxen ausgegeben.

Damit würde der Umsatz innerhalb von fünf Jahren um fast 35 Prozent gesteigert werden. Die Autoren glauben, dass in diesem Jahr mehr als 230 Millionen Menschen Geld für die virtuellen Behälter ausgeben könnten. Bei dem Großteil davon wird es sich um mobile Nutzer handeln.

Wird es eine Kehrtwende geben?

Trotzdem gehen die Autoren des erwähnten Berichts davon aus, dass die durch Lootboxen erzielten Umsätze im Laufe der Zeit sinken könnten. Zum einen soll es daran liegen, dass sich die Spieler von diesem Geschäftsmodell gelangweilt fühlen. Zum anderen verschärfen immer mehr Länder ihre Gesetze, um den Kauf von Lootboxen einzudämmen oder sogar gänzlich zu verbieten.

Erst gestern berichteten wir darüber, dass der deutsche Bundestag ein neues Gesetz einführen möchte, durch das Spiele wie „FIFA 21“ erst ab 18 Jahren freigegeben werden könnten. Ob es wirklich soweit kommt, ist aber noch offen.

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Nick Hunt, einer der Autoren des Berichts, teilt dazu folgendes mit: „Lootboxen in ihrer traditionellen Form werden oft als ausbeuterisch angesehen, was zu einer verstärkten Kontrolle durch die Gesetzgebung führt“.

Er geht davon aus, dass die Publisher in Zukunft das Format der Lootboxen verändern, um sie weiterhin attraktiv zu halten und sich vom Glücksspiel fernzuhalten. In den Vereinigten Staaten zum Beispiel begann das ESRB letztes Jahr damit, solche Spiele mit Warnhinweisen auszustatten. In anderen Ländern wie Belgien ist dieses Geschäftsmodell sogar komplett verboten worden.

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Kommentare

  1. branch sagt:

    Ja, gelangweilt war ich von diesem Geschäftsmodell von Anfang an

  2. Parabox sagt:

    Es könnte ansteigen bis 2025 aber es könnte auch eine Kehrtwende geben...
    Sehr gut recherchiert 🙂

  3. Parabox sagt:

    Von mir gibts nix

  4. webrov_ sagt:

    Es könnte auch sein das ein Komet auf die Erde zurast und die ggf. die komplette Menschheit dahinrafft. Könnte sein...

  5. Farbod2412 sagt:

    Hahaha der war gut dein Kommentar

  6. Coregamer85 sagt:

    Ganz sicherlich nicht mit meiner Unterstützung

  7. Bezumcker sagt:

    Mit der MasterCard for kidz,ist alles möglich

  8. FSME sagt:

    Es könnte auch sein, dass Sony von MS, Amazon, Google oder Apple geschluckt wird.
    Auf jeden Fall wird dieser Schmutz nicht unterstützt.

  9. samonuske sagt:

    bisher auch noch nie genutzt,gab auch noch nie einen Grund es zu nutzen !

  10. Hendl sagt:

    ohne mich !

  11. GuNzDoNtKlLLiiDo sagt:

    Gelangweilt ist gut. Wohl eher von Anfang an genervt - Mit steigender Tendenz.. Von mir jedenfalls gibt es nix.. Wenn nötig verzichte ich auch auf den Kauf des Games, sollten besonders penetrante Lootboxen, Microtransaktionen, usw. im Spiel sein. Gamers unite! Folgt meinem Beispiel und das Problem ist vom Tisch. 😀

  12. VisionarY sagt:

    wo ich lootboxen gut finde: Free 2 play titel (weil man dann so das game und die entwickler unterstützen kann)
    wo ich lootboxen kacke finde: überall wo ich bereits geld für das Spiel bezahlt habe.

    das ist so ganz grob meine ansicht...