Final Fantasy X & X-2: "Ein Meilenstein der Spielewelt" – Rückblick des Produzenten

Sowohl "Final Fantasy X" als auch die Fortsetzung sind mittlerweile über PlayStation Now spielbar. Yoshinori Kitase blickt derweil zurück und erzählt ein wenig über die Entwicklung der beiden PS2-Ableger.

Final Fantasy X & X-2: „Ein Meilenstein der Spielewelt“ – Rückblick des Produzenten

"Final Fantasy X" und sein Nachfolger sind mittlerweile 21 beziehungsweise 19 Jahre alt.

In einem offiziellen Entwickler-Artikel blickt Videospielproduzent Yoshinori Kitase auf „Final Fantasy X“ und dessen Nachfolger zurück. Es handelt sich dabei um den ersten vollständigen 3D-Ableger der RPG-Reihe, der zudem als einziger Teil eine Fortsetzung erhalten hat.

Entwicklung auf einer unvertrauten Hardware

Das rundenbasierte Rollenspiel wurde für eine damals noch neuartige Hardware entwickelt: Die PlayStation 2 von Sony. Deshalb sah sich Kitase bei der Entwicklung mit einigen Herausforderungen konfrontiert, die eine neue Konsole gewöhnlich mit sich bringt.

Trotz der relativ starken Leistung mussten sich die Entwickler zwischen einer maximalen Auflösung und der Farben-Anzahl entscheiden, die für den neuen grafischen Stil vonnöten waren. Damit sollte die fiktive Welt Spira so lebendig wie möglich dargestellt werden. Allerdings haben die damaligen Trends gezeigt, dass sich die Fans eher nach einer höheren Auflösung sehnen. Somit entschied man sich gerade einmal sechs Monate vor der letzten Deadline, die Auflösung zu steigern.

Das bedeutete, dass wir größere Änderungen am bisherigen Spiel vornehmen mussten, was ein großes Risiko in Bezug auf den Zeitplan darstellte. Glücklicherweise haben unsere exzellenten Programmierer und Designer hervorragende Arbeit geleistet„, erzählt Yoshinori Kitase.

Keine Weltkarte und ein neues Kampfsystem

Des Weiteren war „Final Fantasy X“ der erste Serien-Ableger, der keine Weltkarte enthielt. Um die Entwicklungskosten nicht in die Höhe zu treiben, entschied sich das Entwicklerteam für den Verzicht. Auch beim Setting gab es Änderungen: Nachdem der siebte und achte Ableger in einem Science-Fiction-Setting stattgefunden haben, wurde für den PS2-Ableger ein asiatisch angehauchtes Konzept entwickelt.

Bei dieser Neuerung ist es nicht geblieben. Auch das Kampfsystem wurde ausgetauscht, weshalb das Active Time-Battle nicht mehr berücksichtigt wurde. Um den strategischen Aspekt weiter zu vertiefen, führte Square ein rundenbasiertes System ein. Ebenfalls überarbeitet wurde der Charakterfortschritt, bei dem sich Kitase von Brettspielen inspirieren ließ. Außerdem wurde zum ersten Mal eine Sprachausgabe eingeführt, die der Produzent gerne schon in „Final Fantasy VIII“ gehabt hätte.

Erstmals Kinoqualität erreicht

Yoshinori Kitase schließt aus seinen Erinnerungen ein Fazit: „Schlussendlich bin ich stolz auf alles, was wir mit Final Fantasy X erreicht haben. Ich glaube, dass es ein Meilenstein der Spielewelt ist – hinsichtlich des Szenarios, der Grafik, der Kameraarbeit, Geräusche, Stimmen und Bewegungswiedergabe. Wir konnten die Kinoqualität erreichen, die wir mit der Final-Fantasy-Serie angestrebt hatten.

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Nach einem Kapitel sollte die Geschichte von Spira und den darin lebenden Charakteren noch einmal aufgegriffen werden. Aus diesem Grund entschied sich das Team erstmals für eine direkte Fortsetzung: Rund zwei Jahre später erreichte „Final Fantasy X-2“ den Markt. Bei der Auswahl des Titels haben sich die Verantwortlichen schwergetan, weil die Nummerierung „X-2“ missverständlich klingt. Daher wurde der Vorschlag erst einmal abgelehnt.

Weil es zu dieser Zeit noch relativ selten einen weiblichen Hauptcharakter gab, entschied man sich für eine rein weibliche Besetzung. Im Gegensatz zum Vorgänger konnten die Quests in freier Reihenfolge ausgewählt werden und auch das ATB-System kehrte zurück. Bei den Animationen haben sich die Entwickler von japanischen Kinderserien inspirieren lassen. Am Ende wird der Titel als perfektes Beispiel für die Vielfalt der „Final Fantasy“-Reihe genannt.

Quelle: PlayStation Blog

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