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Ronaldo
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Beschleunigen und fahren auf nasser/schmutziger Fahrbahn ist also mit einem Hinterradantrieb besser? Aha.

 

Ich weiß nicht wie du im Alltag fährst, aber selbst wenn ich zügig fahre, spielen diese Faktoren immer noch eine so kleine Rolle, dass es völlig egal ist, mit was für einem Antrieb man unterwegs ist. Und wenn es tatsächlich mal eine größere Rolle spielen sollte, kann es immer noch zu einer Situation wie bei Aquaplaning kommen (und die Wahrscheinlichkeit, dass sowas passiert, ist hoch). Da bringt einem ein Allradantrieb auch nicht viel.

Bei Aquaplaning ist es wie bei Eis. Zuviel Dreck würde ich zu Offroad einsortieren.

 

Wie ich schon sagte: Die Physik lässt sich nicht verarschen. Da können AWD-Fanatiker so laut stöhnen wie sie wollen. Es wird dadurch nicht anders.

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Ich fahre im Alltag sagen wir mal zügig.

 

Auch bei Aquaplaning bist du mit einem AWD im Vorteil. Wenn die Pfütze sagen wir mal 3 Räder groß ist, und ein Vorderrad hat Grip, hast du mit einem Rad Traktion und Antrieb, somit zumindest eine Chance das Auto zu fangen. Der normale Geradeauslauf ohne schlechte Straßeneigenschaften ist bei AWD ebenfalls besser.

 

Außerdem hast du gesagt "Hinterradantrieb besser geeignet" und nicht Hinterradantrieb gleich Allradantrieb. Überlegen ist der Hinterrad dem Allrad nämlich im Alltag nie, er ist entweder schlechter oder gleich schlecht.

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Ich versteh dein Problem irgendwie nicht.

 

Deine Aussage lautet wie folgt:

"Wenn der Alltag nur aus Offroad-Strecken besteht oder man irgendwo in den Bergen wohnt mit viel Schneefall (kein Eis), dann ja. Dann ist Allrad für's ganz normale Fahren besser geeignet. Für alles andere ist Hinterradantrieb besser geeignet."

 

Das bedeutet für mich, dass Hinterradantrieb in jeder Situation außer "Offroad-Strecken" und "irgendwo in den Bergen mit viel Schneefall" besser ist als Allradantrieb. Das stimmt aber so definitiv nicht!

 

Hinterradantrieb ist in o.g. Situationen (und auch in ganz vielen anderen, aber das spare ich mir jetzt) schlechter als Allradantrieb, und in manchen Situationen, wie das von dir genannte großflächige Aquaplaning oder Eis, wo keinerlei Rad mehr Traktion hat, gleich schlecht wie Allradantrieb.

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Ich versteh dein Problem irgendwie nicht.

 

Ist mir schon aufgefallen.

 

Das bedeutet für mich, dass Hinterradantrieb in jeder Situation außer "Offroad-Strecken" und "irgendwo in den Bergen mit viel Schneefall" besser ist als Allradantrieb. Das stimmt aber so definitiv nicht!

 

Doch, das tut es immer noch. Ein Beispielszenario hast du ja selber genannt - hast aber nur eben AWD als "Sieger" hervorgehoben, was halt nicht richtig ist.

 

Dazu kommen noch Punkte Bremsweg, Lastverteilung, Komfort, Gewicht, Verbrauch, Verschleiß, uvvm.. Alltag (sowie Rennsport) besteht nicht einfach aus nur positiver Beschleunigung. Das scheinen Leute wohl zu vergessen.

Edited by theKimb

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Dazu kommen noch Punkte Bremsweg, Lastverteilung, Komfort, Gewicht, Verbrauch, Verschleiß, uvvm.. Alltag (sowie Rennsport) besteht nicht einfach aus nur positiver Beschleunigung. Das scheinen Leute wohl zu vergessen.

 

Die ersten drei Punkte musst du mir aber erklären.

 

Bei Gewicht, Verbrauch und Verschleiß hast du Recht, sind aber keine wirklichen Fahreigenschaften. Ich glaube kaum dass ich oder du einen Unterschied zwischen z.B. einem 330d und 330xd wegen dem Gewicht merken würden, das ist einfach zu wenig.

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Die ersten drei Punkte musst du mir aber erklären.

 

Nur weil AWD Fahrzeuge einen Vorteil beim Beschleunigen aus dem Stand haben, gilt das nicht automatisch auch für Bremsvorgänge. Da verhalten die sich eben wie normale Autos. Im Falle von AWDs eben wie FWDs, von denen sie nun mal (in den allermeisten Fällen) abgeleitet sind.

Durch die zusätzliche kopflastige Gewichtsverteilung kommt da so einiges an Gewicht hinzu, dass den Wagen zusätzlich nach vorne schiebt. Je nach Schwerpunkthöhe steigert sich das Gewicht nochmals.

 

 

Ranger Rover sperrt seine Fahrzeuge nicht grundlos bei 225km/h, obwohl die 510 PS Versionen an der 300er Marke kratzen können (so wie ich die 5.0l Jag Motoren kenne, sogar übertreffen). Das wird zwar in der deutsche Presse immer wieder belächelt, aber imo ist eine höhere Geschwindigkeit, die nicht elektronisch abgeriegelt wird - wie bei Porsche z.B. -, fast schon rücksichtslos (im Alltag). Bei 250km/h in einem SUV auf der AB eine Vollbremsung zu machen, ist nicht so witzig. Breitreifen sind da auch keine Heilsbringer, da sie nur wirken, wenn die Bedingungen optimal sind (trocken und warm). Schon bei 10° C verlieren sie einen großen Teil ihres Haftvermögens. Bringen also mehr Nachteile mit sich als Vorteile.

 

 

 

Da die Gewichtsverteilung kopflastig ist und dies beim Bremsen verstärkt wird, wird das Heck logischerweise leichter. Audi kann wegen dem TT ganze Singlecharts befüllen, so viele Lieder wie sie davon singen können, was in so einem Fall passieren kann. Dass so ein schwerwiegender Fehler es in die Serienproduktion geschafft hat, ist auch nur unter Piéch's Regime möglich...

 

Stahlfedern werden auf den voll beladenen Zustand optimiert. Die Schwankung der Last auf der Hinterachse ist prozentual gesehen größer als bei RWD'lern und das Auto federt somit im leeren Zustand härter ab.

 

Bei Gewicht, Verbrauch und Verschleiß hast du Recht, sind aber keine wirklichen Fahreigenschaften. Ich glaube kaum dass ich oder du einen Unterschied zwischen z.B. einem 330d und 330xd wegen dem Gewicht merken würden, das ist einfach zu wenig.

 

Erhöhter Verschleiß ist eine Folge der Wahl zum AWD, genauso wie zusätzliches Gewicht, was folglich den Verbrauch erhöht (gehört ja genauso zum Alltag wie in den Rennsportbereich). Von Leistungsverlust und schlechtem Kurvenverhalten ganz zu schweigen. Letzteres auch einer der wichtigstens Gründe (für manche der wichtigste) gegen einen Einsatz im Rennsportbereich.

Also ja, den Unterschied würde man im Alltag merken. Im Rennsport sowieso.

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@Drebin: soweit ich weiß hat erst der C200 eine Leistung von 163PS. Ob mit Kompressor oder ohne weiß ich nicht mehr.

 

@theKimb: Lassen wir das, du redest von schlechten Beispielen an SUVs etc., ich rede ausschließlich von BMW Hinterrad- und Allradantrieb. Hat so gar keinen Sinn.

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@Drebin: soweit ich weiß hat erst der C200 eine Leistung von 163PS. Ob mit Kompressor oder ohne weiß ich nicht mehr.

 

 

Ok, dachte ich mir nämlich auch. Frag mich dann nur, warum der Händler den mit 163 PS ausschreibt? :think:

 

Stimmts eigentlich, dass Mercedes bis 2004 / 2005 sehr anfällig für Rost war und man lieber nich drunter gucken sollte?

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