Shinji Mikami: Spricht über ein „Stirb langsam“-Spiel und ausgelutschte Zombies

Kommentare (10)

Auch wenn Shinji Mikamis Horror-Visionen wie "Resident Evil" und "The Evil Within" überaus erfolgreich waren, so hatte der Entwickler vor dem großen Horror-Durchbruch auch einen Alternativ-Plan. Außerdem sagt er, dass Horror-Entwicklung heutzutage schwieriger ist als je zuvor.

Shinji Mikami: Spricht über ein „Stirb langsam“-Spiel und ausgelutschte Zombies

Shinji Mikami ist als Schöpfer erfolgreicher Horror-Reihen wie „Resident Evil“ und „The Evil Within“ bekannt. Jedoch hatte Mikami bereits einen Ausweichplan, wenn „Resident Evil“ kein Erfolg geworden wäre. In einem aktuellen Interview mit IGN hat Mikami über ein Actionspiel nach dem Vorbild der „Stirb langsam“-Filmreihe und die Gefahr durch Zombies gesprochen.

Wäre „Resident Evil“ nicht so erfolgreich gewesen, hätte sich Mikami an einem Actionspiel versucht. Tatsächlich hatte er die Idee bereits eingereicht, wie er im Interview bestätigte.

Stirb langsam statt Resident Evil

„Ich wollte ein Action-Spiel machen, das sich wie ein Film anfühlt; ein Film wie Stirb langsam. Am Ende von Resident Evil reichte ich bei Capcom einen Spielvorschlag ein, um ein solches Spiel zu machen, aber die Firma gab der Herstellung einer Fortsetzung den Vorrang“, sagte Mikami.

Im selben Interview sprach er auch schon über die aktuelle Remake-Reihe und seine Unterstützung für ein mögliches „Resident Evil 4“-Remake. Wir berichteten bereits darüber.

Grundsätzlich habe es das Horror-Genre in dieser Zeit aber sehr schwer, wie er zu verstehen gab. Es wird laut seiner Ansicht immer schwerer, die Spieler in Angst zu versetzen. So haben Zombies bereits ihren Schrecken verloren, da sie Filmen, Serien und Spielen bereits in allen erdenklichen Formen zu genüge aufgetaucht sind.

Zum Thema: GhostWire Tokyo: Befand sich über mehrere Jahre in der Vorproduktion

„Man erreicht einen Punkt, an dem es wie Zombieland wird, es wird einfach zu einer Komödie“, erklärte er. „Am Anfang mag es vielleicht beängstigend sein, aber wenn man ein Spiel spielt, wird es so repetitiv, und der Spieler begegnet einem Zombie so oft, dass er sich, egal wie schnell er sich bewegt, nicht mehr wie eine Bedrohung anfühlt.“

Aktuell arbeitet Shinji Mikami in seinem Studio Tango Gameworks an „GhostWire: Tokyo“.

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Kommentare

  1. EinfachKlar sagt:

    Und ich hatte schon bei der Überschrift die Hoffnung das sie ein Stirb langsam spiel machen... das wäre auch mal wieder was nach dem damaligen Teil

  2. DrSchmerzinator sagt:

    Da hat der Herr Mikami natürlich recht immerhin ist der schon lang genug dabei. Mr.X z.B war nach dem ersten Spielverlauf nur noch lästig. Irgendwann wird dann der Horror zu Dead Island^^
    Horror lebt halt vom Unbekanntem. In dem Genre ist auch schon viel gemacht worden da zieht nicht mehr jeder Jumpscare. Evil Within hat es aber sehr gut gemacht durch seine abartige Atmosphäre und die Story.
    Nur wenige der Horrorspiele können überzeugen. Mein persönliches Hass/Liebe Objekt ist auch nach vielen vielen Jahren Silent Hill. Bei dem Teil hab ich immer das andauernde Verlangen die PS1 auszuschalten. Ekelhaft genial!

  3. AD1 sagt:

    Es gab mal Stirb Langsam: Nakatomi Plaza für den PC. Das fand ich damals ganz gut. Hätte sowas gerne nochmal

  4. Kintaro Oe sagt:

    @DrSchmerzinator: SH2 war meiner Meinung nach der beste Teil und bisher auch unerreichbar! Im Dunkeln mit Kopfhörer.. würde ich glaube heute nicht mehr machen! XD

    @AD1: Stimmt, kann mich an den Teil erinnern. Hatte glaube die Demo dazu gespielt und fand ich richtig gut! Würde aber nur mit dem 1. Stirb Langsam Teil funktionieren.

    Gruß

  5. funnyfargo sagt:

    Mikami: "Es wird laut seiner Ansicht immer schwerer, die Spieler in Angst zu versetzen"

    Kojima: Hold my beer

  6. Saleen sagt:

    Das sehe ich etwas anders.
    Ein Horror Spiel sollte nicht nur aus Jumpscares bestehen sondern sollte auch eine unglaubliche, beklemmende Atmosphäre bieten die mit ihrer Umgebung im Einklang ist. Die Story, das Geschehen, Design ect. pp

    Selbst mit nem Ausgelutschten Zombie funktioniert das super.
    Spiele wie Song of Horror haben das perfekt hinbekommen. Das funktioniert, man muss sich nur Anstrengen.

  7. SchatziSchmatzi sagt:

    Recht hat der Mann.

  8. SchatziSchmatzi sagt:

    @Saleen
    Um so mehr Horror Games konsumiert werden um so abgestumpfter wird man. Result: Es wird schwerer die Gamer in Schrecken zu versetzen. Recht hat der Mann.

  9. VisionarY sagt:

    Es gab auch eine Die Hard:Trilogy auf der PS1. Alles 3 Spiele waren Super!

  10. ResidentDiebels sagt:

    macht sinn was Mikami sagt, aber es liegt mMn nicht an den Spielern sondern an der mangelnden Kreativität der Entwickler. Sicher spielen dabei die Wünsche der Vorstände eine rolle, die dann nur darauf fokussiert sind was sich gut verkauft und dem somit einige gute ideen zum opfer fallen.

    Aber kojima hat mit der P.T. demo eindrucksvoll bewiesen wie erdrückend Horror sein kann. Das war psycho terror vom feinsten. Die anderen sollen sich daran einfach ein Beispiel nehmen.

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