Red Dead Redemption 2: Game-Director von The Last of Us kritisiert die fehlende Entscheidungsfreiheit

Kommentare (40)

Via Twitter ließen sich Matthew Gallant von Naughty Dog und Bruce Straley, Game Director hinter "The Last of Us" und "Uncharted 4: A Thief’s End", über die spielerischen Eigenheiten von "Red Dead Redemption 2" aus. Dabei wurde vor allem die eingeschränkte Entscheidungsfreiheit innerhalb der Missionen kritisiert.

Red Dead Redemption 2: Game-Director von The Last of Us kritisiert die fehlende Entscheidungsfreiheit

Mit einer Durchschnittswertung von stattlichen 97 Prozent schwang sich das im Oktober 2018 veröffentlichte Western-Abenteuer „Red Dead Redemption 2“ zum bisher bestbewerteten Xbox One- und PS4-Titel auf.

Trotz allem äußerten die Spieler in den vergangenen Wochen auch Kritik. Vor allem die mitunter überladene Steuerung und die quasi nicht existente Entscheidungsfreiheit innerhalb der Missionen wurde kritisiert. Ein Standpunkt, den auch Matthew Gallant, seines Zeichens Game-Director bei Naughty Dog, vertritt.

Gallant spricht über Red Dead Redemption 2

Dieser verlor auf Twitter ein paar Worte über „Red Dead Redemption 2“. Auch wenn Gallant das Western-Abenteuer genau wie die anderen Titel aus dem Hause Rockstar Games sehr zu schätzen weiß, tut er sich mit der fehlenden Entscheidungsfreiheit innerhalb der Missionen schwer. Unterstützung erhielt Gallant durch Bruce Straley, den Game Director hinter „The Last of Us“ und „Uncharted 4: A Thief’s End“, der Naughty Dog im Jahr 2017 verließ.

Zum Thema: Red Dead Redemption 2: Pinkerton verklagt Take-Two wegen Namensnutzung

Straley äußerte sich zu „Red Dead Redemption 2“ wie folgt:

„Mich hat das Spiel umgebracht, als ich versuchte, diese Mission zu flankieren – wie viele Story-Missionen von RDR 2 auch. Sie brauchen mich, um das zu erledigen, was die Story erfordert, behindern mich dabei aber ständig in meinen Entscheidungen. Die Umgebung war offen und ich hatte die Möglichkeiten. Aber das Spiel bestrafte mich dafür, dass ich selbstständig denke, anstatt mich dafür zu belohnen.“


„Ich erinnere mich daran, was meiner Meinung nach Priorität haben sollte. Ich möchte weiterhin darüber nachdenken, wie wir die Mechaniken und Möglichkeiten, welche dem Spieler gegeben werden, würdigen können, anstatt sie in Sequenzen zu zwängen, bei denen ich denke, dass sie aufgrund der daraus resultierenden Story episch sind.“

Man wünscht sich mehr Freiheit

Gallant griff diese Aussagen auf und wies darauf hin, dass er Straley in vollem Umfang zustimmt. Auch Gallant hätte sich innerhalb der Missionen von „Red Dead Redemption 2“ demnach mehr Freiheiten beziehungsweise die Möglichkeit gewünscht, vom vorgegebenen Pfad abzuweichen.

Straley führte abschließend aus, dass es die Entwickler von Rockstar Games mit den spielerischen Vorgaben möglicherweise ein wenig übertrieben haben. Da eigene taktische Überlegungen und Vorgehensweisen der Spieler mitunter im Keim erstickt werden, fühle man sich schlichtweg den Entscheidungen der verantwortlichen Game-Designer ausgeliefert, so Straley.

Nun seid ihr gefragt: Seht ihr das Ganze ähnlich? Oder könnt ihr mit quasi vorgegebenen Pfaden leben, sofern eine spannende Geschichte geboten wird? Verratet es uns in den Kommentaren.

Quelle: OnlySP

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Kommentare

  1. Boyka sagt:

    Ah Ja..
    Und bei Uncharted und TLOU gibts soooo viele Entscheindungsmöglichkeiten als A und B?

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  2. Zischrot sagt:

    Das hat genau was mit RDR2 zu tun? Darf diese Kritik nur jemand äußern, der ein Spiel mit Auswahlmöglichkeiten gemacht hat?

    Die beiden haben vollkommen Recht und was die 97% angeht, da muss man denke ich nichts mehr zu sagen.

    Die fehlende Entscheidungsfreiheit fand auch ich sehr schwach, da hätte ich schon deutlich mehr erwartet. Das hat mich dafür aber umso mehr auf Cyberpunk voraus blicken lassen, denn das wird dort neue Ausmaße annehmen, wie man es im 45 Min Gameplay - Video schon vorgestellt bekam.

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  3. StevenB82 sagt:

    Das mit der überladenen Steuerung kann ich ÜBERHAUPT NICHT bestätigen. Ich bin mit der Steuerung SEHR zufrieden!
    Was die Entscheidungsfreiheit anbelangt, bin ich bei den beiden Herrschaften.

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  4. Weichmacher sagt:

    Hier kommen die nächsten Fanboys die keine negativ- Meinung tolerieren. Es ist zum wegschmeißen.

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  5. ResiEvil90 sagt:

    Die beiden haben absolut recht!
    Ich finde RDR2 klasse ein tolles Spiel aber das die Missionen strickt einem roten faden folgen fand ich des öfteren sehr störend weil man die Mission Plötzlich verkackt hat nur weil man mal etwas zu weit von einer Person usw entfernt war.
    Und die Missionen ansich waren auch oft etwas monoton und langatmig.
    Trotz allem aber ein tolles Spiel mit einer wunderschönen liebevoll gestalteten Welt.

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  6. Diggler sagt:

    die überschrift ist natürlich etwas reißerisch, aber wenn man sich die kritik genau anschaut, dann hat Bruce Straley absolut recht.
    in den hauptmissionen darf man kein bisschen vom vorgegebenen pfad abweichen und da sind selbst lineare spiele wie uncharted oder TLOU flexibler.
    mich persönlich hat das bei RDR2 auch sehr gestört, weil es komplett mit dem sonstigen OW-ansatz bricht und auch meist gar nicht für eine bessere inszenierung oder storytelling verwendet wurde.

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  7. Sturmreiter sagt:

    ,,Fanboys,, wow.
    >Hier kommen die nächsten Hater die keine positiv- Meinung tolerieren. Es ist zum wegschmeißen.

    Die Kommentare auf Play3 werden wohl 2019 noch schlimmer.
    Damals war soviel Kompetenz hier vertreten.

    Zum Artikel: Man sucht immernoch vergebens nach dem Haar in der Suppe bei RDR2, es ist nicht umsonst das Best bewerteste Spiel der Welt. Natürlich neben Zelda.

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  8. BigB_-_BloXBerg sagt:

    Ich liebe The last of us, aber hier bin ich absolut nicht deren Meinung. Ich finde es gibt Geschichten die so erzählt werden müssen wie gedacht. In manchen fällen stimmt das zwar und die Spielerlebnisse scheinen flach gehalten zu werden durch mangelnde Freiheit, aber bei RDR2 führte halt alles unweigerlich zum "point of no return". Der Spieler merkt das natürlich und das erzeugt Druck/Stress und so mit die darauf folgenden Emotionen. Ich finde Entscheidungsfreiheit ist ein Stilmittel, aber nicht DAS Stilmittel.

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  9. Buzz1991 sagt:

    Es gibt definitiv einige Missionen, in denen man in ein zu enges Korsett gezwungen wird. Ich erinnere mich da an eine Mission, wo man Felder anzünden musste. Statt dass es mit verstärkter Hektik weitergeht, wenn man vorzeitig entdeckt wird, kommt ein Game Over-Bildschirm. Nur um am Ende trotzdem eine wilde Schießerei zu erleben.

    Meistens sind es die Missionen mit Schusswechseln, wo dieses enge Korsett übertrieben auffällt und trotzdem gibt es keine State-of-the-Art-Inszenierung ala Uncharted 4 und Detroit: Become Human, die es rechtfertigen würde meiner Meinung nach.

    Oder nach dem ziemlich geilen Bankraub in Valentine, wenn man davon reitet. Ich spiele möglichst ohne Radar und habe durch Zufall den richtigen Pfad getroffen, an dem man entlangreiten muss. Dann bin ich aber kurz vor Ende tatsächlich woanders lang als das Spiel wollte, obwohl der Missionshinweis sagt, dass man nur entkommen soll vor den Gesetzeshütern und alle der Spielfigur (also Arthur) folgen. Dennoch erzwingt es das Spiel, dass man die Gesetzeshüter abhängt, weil ein durchfahrender Zug sie am weiterreiten hindert.

    Solche Sachen stören wirklich, da stimme ich den zwei Entwicklern zu.
    Die stärksten Missionen im Spiel sind ohnehin die, wo man kaum bis gar nicht schießt und die Atmosphäre aufsaugt und Gesprächen lauscht. Ein paar Ballereien waren dann aber trotzdem sehr cool gemacht.

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  10. olideca sagt:

    Ich zocke RDR2 immer noch, ein gutes Game, keine Frage. Aber es ist auch das überbewerteste Game aller Zeiten! Der Mann hat Recht. Das Game gaugelt einem entscheidungsfreiheit vor. Und in den Storymissionen musst Du dann eine komplette Stadt auslöschen, zig Leute töten - ob Du willst oder nicht.

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  11. mulder74 sagt:

    Einige verstehen die Kritik der beiden offensichtlich gar nicht. Es geht nicht um den geraden Weg von A nach B, sondern dass bei der kleinsten Abweichung im Weg ein Game Over kommt.

    Das Beispiel Last of Us passt hier überhaupt nicht da es im Gegensatz zu RDR2 gar kein Open World Spiel ist sondern von Anfang an lineare Levels hat.

    Das Problem von RDR2 ist sie blenden ihre Open World aus und pressen Missionen in unsichtbare Levelbarrieren. Dann kommt es zu komplett unrealistischen Situationen wie in einer Mission in einer kleinen Stadt, in der es um einen Ausbruch geht und man dann über 50 Gegner abschießt. So viele Einwohner hat das Kaff nicht mal.

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  12. Buzz1991 sagt:

    Entscheidungsfreiheit wird eigentlich nicht vorgegaukelt. Eher Bewegungsfreiheit.

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  13. Plastik Gitarre sagt:

    nach der haupstory hatte ich keine lust mehr auf das spiel. diese rekordwertung kann auch ein schlechtes signal sein. andere entwickler denken sich wir machen ein spiel und scheißen auf die steuerung. denn das hat rockstar gemacht. die steuerung ist so unterirdisch das mir schlecht wird. rdr2 hatte seine momente aber die hatte uncharted 4 auch plus guter steuerung. das bleibt auf jeden fall mein bestes spiel dieser generation.

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  14. vangus sagt:

    Wie soll gutes Story-Telling der Missionen denn sonst funktionieren in einem Open World Titel? Es ist unbedingt notwendig, dass es linear wird und dass der Spieler an die Hand genommen wird, sonst macht er ja was er will und jegliche Inszenierung wird zerstört. Das Spiel wechselt in Missionen offensichtlich zu einer linearen Story-Erzählweise, wie man sie auch in allen linearen Story-Spielen vorfindet. Klar können lineare Spiele auch mehr Entscheidungsfreiheit haben, aber das sind dann extra dafür designte Gameplay-Abschnitte. Wenn man in Uncharted eine Verfolgungsjagd hat mit lauter Schießereien, dann ist man auch gleich Game Over wenn man vom Pfad abkommt oder zu langsam ist, genauso ist es bei den RDR2-Missionen auch.
    Einige scheinen da ein Problem mit zu haben, dass man vom komplett offenen Design zum strikt linearen wechselt. Ich hatte da jefenfalls überhaupt kein Problem mit, ganz im Gegenteil. Das ist eine klare positive Entwicklung, denn offene Missionen bieten einfach kein gutes Story-Telling, deshalb sind soviele Open World Spiele auch so langweilig und altbacken in ihrer Erzählweise.
    Es muss nunmal inszeniert werden, und während lineare Spiele einfach einen Schlauchlevel bekommen, um dem Regisseur übernehmen zu lassen, so ist das in Open World Spielen natürlich schwieriger umzusetzen, die Spielerfreiheit muss da unbedingt eingeschränkt werden für eine vernünftige Inszenierung, damit Action, Spannung oder Dramatik aufrecht erhalten wird, damit der Spieler eben der Story folgt.
    Die Spieler haben offensichtlich Probleme damit, das Spiel so hinzunehmen wie es ist und können scheinbar nicht erkennen, was der Regisseur von ihnen will. Es kommt zu Meckerei, weil RDR2 es anders macht wie all die altbackenen Open World Spiele zuvor mit ihren Kack-Missionen...
    RDR2 macht es genau richtig und wird quasi zu einem narrativen Erlebnis wie man es von vielen Indies kennt. Der Mainstream kann das natürlich nicht ab, da muss es ja stets Herausforderung und Spielspaß geben, zum Glück haben Rockstar strikt ihr Ding durchgezogen und es zum halben Walking Simulator gemacht. Irgendwelche tieferen Gameplay-Abschnitte sind unwichtig, die Missionen wollen eine Story erzählen und das tun sie auch in einer möglichst glaubhaften Art und Weise...

    Die Missionen sind natürlich nicht gerade auf höchsten Niveau inszeniert, das würde ich kritisieren, aber für ein Open World Spiel ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.

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  15. olideca sagt:

    @buzz Blödsinn. Das spiel sagt einem wann und wo ich jemanden zu killen habe.

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  16. Buzz1991 sagt:

    @Vangus:

    Lies mal die von mir genannten Beispiele. Wenn das nicht berechtigte Kritik ist, weiß ich auch nicht. Sagt ja keiner, dass man in so ein Gebiet mit einem Luftballon reinfliegen soll oder zwischendurch 1 km vom Missionsziel wegreitet. Es geht um das, was ich oben in den von mir genannten Missionen genannt habe und sowas ist auch in anderen vorzufinden. Hat nichts mit Mainstream und ähnlichem zu tun, sondern einfach ungeschickt platzierten Levelbarrieren.

    Aber das Wichtigste benennst du im letzten Satz: Trotz der strikten Linearität gibt es keine meisterhafte Inszenierung oder nur in wenigen Missionen (manche fand ich ja auch richtig stark, aber manche dann wieder überraschend durchschnittlich für ein Studio wie R* Games).

    @Plastik-Gitarre:

    Geschmäcker sind verschieden und ich finde, dass man Uncharted 4 wenig vorwerfen kann, aber irgendwie ist mir auch sehr wenig in Erinnerung geblieben. Es war halt überall ein sehr gutes, aber nicht überragendes Niveau und sehr wenig davon sah man nicht schonmal woanders. Das ist mir ein Spiel wie RDR II, was Ecken und Kanten hat, dann doch lieber.

    @Olideca:

    Aber was hat das dann mit vorgegaukelter Entscheidungsfreiheit zu tun? Das Spiel suggeriert ja nicht, dass du nun auf einmal entscheiden kannst, was du wie zu erledigen hast. Selbst in den Nebenmissionen tut es das meistens nicht. Entscheidungsfreiheit herrscht nur abseits jeglicher Missionen. Da kannst du den Ton angeben.

    Ich finde, Bewegungsfreiheit bezieht sich auf das Gameplaytechnische und Entscheidungsfreiheit mehr auf den erzählerischen Aspekt. Sowas wie beispielsweise Spiele wie Mass Effect, The Witcher und auch Detroit: Become Human bieten, dass man mit bestimmten Taten andere Ereignisse auslöst.

    Naja, im Grunde überschneidet es sich auch, also die beiden Begriffe. Mir stieß jedenfalls weniger auf, ob ich jemanden zu killen haben, sondern eher, wie und wann ich ihn zu killen habe.

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  17. Karottenmuffin sagt:

    Hat mich null gestört.

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  18. olideca sagt:

    natürlich hat RDR2 werberisch schon IMMER das entscheiden vorgegaugelt. DU entscheidest ob ein guter oder böser Cowboy bist. und das ist faktisch unwahr. Die prägenste Mission bislang: man soll einen in Blackberry aus dem Gefängnis befrieen. OK, klares Missionsziel. Aber dann sollen die mich das auch machen lassen wie man will. Aber das Game ZWINGT MICH ein halbe Stadt auszulöschen.

    Aber es ist ja völlig legitim wenn Leute RDR2 für perfekt empfinden. Es gibt auch Leute die finden COD das Beste was es gibt... fragt sich halt einfach wo als die Sachlichkeit bleibt.

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  19. Buzz1991 sagt:

    Du hast offensichtlich Tomaten auf den Augen. Nirgendwo habe ich geschrieben, dass das perfekt sei. Ich habe weiter oben sogar Beispiele genannt dafür. Andernfalls weiß ich nicht, was dein letzter Absatz bitte mit dem von mir geschrieben zu tun haben soll.

    Die von dir genannte Mission ist sogar gerade eines der Beispiele, wo man es wieder nicht kritisieren kann. Du sprengst die Gefängniswand auf und willst verschwinden, dein Buddy schießt aber alles kurz und klein. Da es dein Ziel ist, ihn heil rauszubringen, ist es doch logisch, dass dann geballert wird, zumal die Sheriffs da keinen Unterschied machen. Wie auch?

    Anders ist es bei Missionen, wo man an etwas gelangen soll und nicht entscheiden darf, ob man jemanden tötet oder nicht. Aber bei dem von dir genannten ist ja bereits die Lage eskaliert. Zu kritisieren wäre da meines Erachtens eher, warum da so viel Verstärkung kommt, denn so viele kann die Stadt gar nicht haben.

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  20. merjeta77 sagt:

    RDR2 war echt überbewertet das stimme ich zu, aber immerhin besser als GOW. Bei mir war das auch so nach Hauptstory nicht mehr das Spiel angefasst.

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  21. KillzonePro sagt:

    RDRII als heiligen Gral hinzustellen bei derart vielen Brüchen im Spieldesign, bei derart miserablen Story ab dem 5. Kapitel ... puh.

    Es ist Referenz was die Plausibilität der OW angeht (nicht semi-offene Welten; andere Geschichte) aber sehr viel was RDRII drumherum als Spiel baut und erzählt macht es enorme Fehler und ist bisweilen sehr inkohärent.

    Ein NieR: Automata, God of War und Dark Souls waren mit ihrem Spieldesign um Längen brillanter als RDRII

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  22. MarchEry sagt:

    Zu dem Thema kann man sich auf Youtube mal das Video von NakeyJakey mit dem Titel "Rockstar's Game Design Is Outdated" geben. Richtig gut und bringt es ziemlich auf den Punkt.

    Die Welt von RDR2 ist unglaublich immersiv. Rockstar zelebriert die Freiheit am laufenden Band. In den Missionen wird das aber aufgrund einer eher linearen, cineastischen Erzählung des Öfteren über den Haufen geworfen. Das Spiel ist nen absolutes Brett, keine Frage. Gleich aufschreien, wenn man ein bissle Kritik geäußert wird, muss man aber auch nicht. Völlig legitim imo.

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  23. Nudelz sagt:

    RDR2 ist für mich das überbewerteste Game überhaupt und die Enttäuschung 2018 und wenn ihr mich fragt warum geb ich euch gleich die Antwort. Der 1ste Teil war ein Meisterwerk mit viel Drama und auch Witz, die einzelnen Charactere waren so gut ausgearbeitet das man mit ihnen mitfühlen konnte. Die Story war ebenfalls sau gut und mir ist nie langweilig geworden. Das hat der 2te Teile alles nicht, die Story ist so zäh und langweilig das ich fast einschlafe (ist auch schon von vielen bestätigt, ich bin also nicht der einzige), die Steuerung ist überladen (ging im ersten Teil viel leichter von der Hand),
    und den Characteren fehlt es an Tiefe.

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  24. Moonwalker1980 sagt:

    Ich muss sagen, dass RDR2 schon zum Teil auch enttäuschend war, und mich der erste Teil, zum Teil, weitaus mehr gefesselt hat, und was die oben genannten Themen betreffen hat Straley einfach recht. RDR ist ein gutes bis sehr gutes Spiel aber die Höchstbewertungen verstehe ich mittlerweile auch nicht. Ein Horizon Zero Dawn, Uncharted the lost legacy oder The last of us, sowie auch GTA5 haben mich persönlich mehr gefesselt.

    Vangus: so sehr wie du von allen anderen hier immer Akzeptanz und Objektivität für viele Dinge in Sachen Games verlangst, verstehe ich die verkrampfte Verbohrtheit mit der du RDR2 verteidigst umso weniger...

    Buzz91 und Mulder74: na wenigstens ein paar Leute verstehen (oder akzeptieren?) um was es hier bei dieser absolut berechtigten Kritik geht. Und offenbar verfallen viele Leute beim Wort Kritik gleich in so einen Panik Wahn, dass ihr Hirn es gar nicht mehr schafft das Lob von Straley bezüglich RDR2 wahrzunehmen. Nicht nur hier. Offenbar gefällt ihm RDR2 doch auch und Kritik wird in einem Land wo freie Meinungsäußerung und Meinungsfreiheit besteht wohl noch möglich sein.

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  25. Moonwalker1980 sagt:

    Nudelz: bist nicht alleine, mir gehts zuweilen ähnlich. Auch wenn RDR2 optisch genial aussieht, leider kann man nicht nur von der geilen Optik und Atmosphäre alleine leben in einem Openworld.

    Und an GoW kommt es nichtmal annähernd ran. 😀

    Ach ja, kann mich mal jemand aufklären was "werberisch" bedeuten soll?? 😀 😀

    Sturmreiter: und du kannst keine negativen Sichtweisen akzeptieren, bist also ganz genau so schlimm! 😉

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  26. President Evil sagt:

    Zitat Vangus
    "Es ist unbedingt notwendig, dass es linear wird und dass der Spieler an die Hand genommen wird, sonst macht er ja was er will und jegliche Inszenierung wird zerstört."

    Schon krass wie verschieden Geschmäcker sein können. Ich hasse dieses 'geführt werden'.
    Wenn ich sowas will, guck ich einen Film....

    Auch wenn RDR2 nicht so meins ist; Die vielen Auszeichnungen hat das Spiel m.M.n schon verdient.
    Die OW ist einfach sagenhaft

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  27. LangzeitFaktor sagt:

    "inkohärent"? "immersiv"? Mit einer Präzision wird hier argumentiert...wow! ; )

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  28. Zischrot sagt:

    Was mir persönlich wirklich gefehlt hat, dass sind Entscheidungsfreiheiten, die die Quests selbst betreffen. Zum Beispiel ein Quest ähnlich dem des Blutigen Barons aus TW3, welches man in verschiedenste Richtungen führen kann, die dann auch komplett unterschiedlich ausgehen. Eine solche Queststruktur, zumindest bei einigen der Quests, hätte das Game wirklich auf eine ganz andere Ebene gehoben. Aber dieses Element fehlt in RDR völlig.

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  29. StevenB82 sagt:

    Red Dead mit soner Arcade Bimbosteuerung könnt ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dann kann man das ganze Game in die Tonne hauen.

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  30. MetroStar1974 sagt:

    Das ganze Spiel ist eine herbe Enttäuschung. Steuerung, mangelnde Entscheidungsfreiheit ist nur der Kopf vom Fisch, der stinkt.

    Die verlängerte Entwicklungszeit, der ganze Mega-Hype und diese extrem hohen Bewertungen sind für mich persönlich im Endergebnis nicht zu erkennen.

    Ich habe eh nur das erste Kapitel gespielt und auch noch ein paar Minuten im Online-Modus verbracht, bevor ich es zum Verstauben ins Regal gepackt hab, weil ich einfach keinen Nerv und keine Lust mehr hatte.

    RDR2 ist für mich ad acta gelegt!

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  31. Shezzo sagt:

    Der Mensch hat zu 100% das Recht auf seiner Seite ^^

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  32. President Evil sagt:

    @MetroStar1974

    Nur das erste Kapitel? Das ist quasi das Intro.
    Also dadurch kann man sich kaum ein Urteil bilden.

    Mir hat das Spiel Anfangs (Kapitel 2-3) viel Spass gebracht.
    Ich habe die Welt erkundet, Schätze gesucht und diese tolle Atmosphäre dieser herausragenden Offenen Welt geatmet.

    Irgendwann hat sich das aber halt auch abgenutzt und ich habe mich auf die Story fokussiert.
    Dieser Teil des Spiels empfinde ich aber als sehr unbefriedigend.
    Die Story ist so 'meh', und die Charaktere einfach schlecht geschrieben und unglaubwürdig (warum folgt ein Trupp harter Outlaws einer Träne wie Dutch?).

    Ich bin am Anfang Kapitel 6 und wenn ich an dieses Spiel denke, empfinde ich es wie eine Art Pflicht, die ich noch erledigen muss....

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  33. Buzz1991 sagt:

    @President Evil:

    "warum folgt ein Trupp harter Outlaws einer Träne wie Dutch?)."

    Weil es auch sehr gute Zeiten gab und Dutch von anderen Bandenchefs unterschieden hat, dass ihm was an seinen Leuten liegt. Daneben kamen manche erst in Berührung mit ihm, weil er sie "gerettet" hat. Dann zog das größere Kreise und die Bande wurde größer. Nur bei wenigen frage ich mich, wie sie da reingeraten sind (Mr. Strauss), weil sie nicht wie Outlaws wirken.

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  34. ps3hero sagt:

    Hat mich auch gestört, lief teilweise wie auf Schienen das Game. Hatte den meisten Spaß mit free roaming, also z. B. Jagen und Schätze suchen, der Rest hat genervt. Deswegen Spiele ich jedes Rockstar Game auch höchstens bis 50% und dann hab ich keinen Bock mehr.

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  35. Sunwolf sagt:

    @President Evil

    Glaubst du wirklich das MetroStar1974 das Spiel gespielt hat? 😉
    Ich glaub wohl da ruft jemand nach Aufmerksamkeit.

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  36. President Evil sagt:

    @Buzz

    Storytechnisch mag das stimmen. Das ändert aber nichts dran, dass der Typ das Charisma eines Lamas hat. Und das ist einfach ein Genickbruch für einen Anführer...

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  37. Mrpercy sagt:

    Ich bin bei RDR2 an einem Punkt, wo ich so langsam die Lust daran verliere. Die Story an sich ist meisterhaft, die damit verbundenen Missionen allerdings, werden nach einiger Zeit zu monoton.
    Hinzu kommt, dass man nach etwa 1/4 der Story so viel Kohle hat, dass man eigentlich nichts mehr machen muss, weil man sich alles kaufen kann.
    Steuerung hat mich in einigen Punkten ebenfalls ziemlich stark genervt.

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  38. Seven Eleven sagt:

    Hatte nach der Hälfte schon keine lust mehr.

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  39. acmcsc sagt:

    Mir sagt das Spiel überhaupt nicht zu. Allein, das nur eine englische Sprachausgabe zur Verfügung steht geht mir schon gewaltig gegen den Strich. Hätte viel lieber eine geile deutsche Synchronisation gehabt. Ganze Zeit Untertitel lesen geht ja mal gar nicht. Allein deshalb habe ich schon keinen Bock mehr mich mit dem Spiel zu beschäftigen und werde es wieder verkaufen....

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  40. Magatama sagt:

    Kann ich nicht gut beurteilen, weil ich das Spiel nicht gezockt habe. Aber ich bin der Meinung, dass man, wenn man eine gute Story gut erzählen möchte, mit dem Open-World-Prinzip brechen MUSS. Wenn man etwas inszeniert mit Spannungsbogen etc., aber der Spieler meint, alles komplett über den Haufen werfen zu müssen, indem er völlig unlogische Dinge tut, herumtrödelt oder was weiß ich, dann kann man sich's auch sparen. Als Spieler, der kein inszeniertes Storytelling will, gibt's genug CODs zum Zocken.

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