#StopHateForProfit: PlayStation setzt Facebook-Werbung aus

Kommentare (15)

PlayStation ist das nächste große Unternehmen, das die Werbung auf Facebook und Instagram vorübergehend eingestellt. Der PS4-Hersteller unterstützt damit die #StopHateForProfit-Kampagne.

#StopHateForProfit: PlayStation setzt Facebook-Werbung aus

Nach dem Werbeboykott zahlreicher Unternehmen bei Facebook und Co zieht PlayStation nach. Aus Protest gegen den Umgang mit Hasskommentaren und abwertenden Inhalten setzt der PS4-Hersteller die Werbeaktivitäten auf Facebook und Instagram vorübergehend aus. Sonys Boykott ist Teil der sogenannten #StopHateForProfit-Kampagne.

Facebook sieht sich seit einiger Zeit massiver Kritik ausgesetzt, da der Social Media-Riese den Vorwürfen zufolge kaum gegen Hassinhalte und Fehlinformationen (Fake News) vorgeht. Andere soziale Medien, darunter Twitter und Twitch, begannen hingegen damit, Hassreden weitgehend von ihren Plattformen zu verbannen.

Werbung und Aktivitäten ausgesetzt

In einer Erklärung betonte PlayStation: „Zur Unterstützung der #StopHateForProfit-Kampagne haben wir unsere Facebook- und Instagram-Aktivitäten, einschließlich Werbung und unbezahlte Inhalte, weltweit bis Ende Juli ausgesetzt. Wir stehen dafür, für das Gute zusammenzuarbeiten (und zusammen zu spielen)“.

Auch Microsoft hat die Werbung auf Facebook für einen Monat eingestellt. Das klingt ein wenig heikel, da die Redmonder mit Facebook kürzlich eine Partnerschaft eingingen und gemeinsam die Streaming-Plattform Facebook Gaming vorantreiben möchten. Microsofts Mixer wird in diesem Zusammenhang eingestellt.

Selbst Unternehmen wie Ford, HP und Starbucks reagierten mit einer Blockade auf die laschen Regeln, die Facebook für die Veröffentlichung hasserfüllter Inhalte und Fehlinformationen vorsieht.

Volkswagen zieht mit

Ähnliche Reaktionen gab es aus Deutschland: VW gab kürzlich bekannt, dass die Marken des Unternehmens die „zentral geschalteten Anzeigen auf Facebook“ aussetzen. Das Unternehmen stehe für ein „offenes und gleichberechtigtes Miteinander“. Ein Umfeld von Falschmeldungen oder Hassbotschaften könne der Autokonzern nicht akzeptieren.

Zum Thema

Facebook reagierte bereits auf die Vorwürfe: „Ich möchte unmissverständlich sein: Facebook profitiert nicht von Hass. Milliarden von Menschen nutzen Facebook und Instagram, weil sie gute Erfahrungen gemacht haben – sie wollen keine hasserfüllten Inhalte sehen, unsere Werbekunden wollen sie nicht sehen, und wir wollen sie nicht sehen. Es gibt für uns keinen Anreiz, etwas anderes zu tun, als ihn zu entfernen“, so Nick Clegg, VP of Global Affairs and Communications.

Die #StopHateForProfit-Kampagne ist nicht das einzige Problem, das Facebook derzeit hat. Auch eine neue Datenpanne musste das Unternehmen in diesen Tagen einräumen.

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Kommentare

  1. xjohndoex86 sagt:

    Egal wie sehr sie es auch versuchen: Hass wird immer seinen Platz haben, genau wie Liebe. Das eine gibt es nicht ohne das Andere. Das können sie noch so sehr manipulieren oder Tatsachen ausblenden. Wenn Leute eine bestimmte Gesinnung haben, werden sie diese auch kundtun. Und nur weil es im virtuellen Raum nicht mehr passiert, heißt das noch lange nicht, dass es damit getan ist. ^^ Facebook und Co. spiegelt letztendlich auch die Gesellschaft wieder. Das mag einige entsetzen aber so ticken die Leute nunmal.

  2. Banane sagt:

    Ich werde wohl nie verstehen was so viele Leute dazu bewegt sich bei Facebook oder einer ähnlichen Plattform anzumelden.

    In so nem Forum hier mit irgendeinem erfundenen Nickname, okay. Aber ich würde mich niemals im Netz irgendwo mit meinem richtigen Namen anmelden und alle möglichen Fotos und privaten Infos von mir posten.

    Ist mir ein Rätsel warum soviele Leute das machen. Bin wohl schon zu alt für so einen Schwachsinn.

  3. ResidentDiebels sagt:

    Was eine Schmieren Kampagne wieder.

    Und unter "Hate speech" haben die Firmen ihre eigenen Definitionen die dazu führen, dass bestimmte Meinungen unterdrückt, gebannt, demonetarisiert werden. Sony und die anderen Zombie Firmen unterstützen das auch noch. Einfach unerträglich diese Heuchelei 2020.

  4. big ed@w sagt:

    @Banane

    Ich besitze auch keinen Account.
    Es gehört aber viel mehr dazu unter seinem richtigen Namen zu posten
    anstatt anonym hier ein bischen.

    Davon abgesehen ist das hier wieder bullshit für Hirnis der lediglich Zensur unter dem Deckmantel des humanismus inszeniert wird.
    Kommt ja nicht von ungefähr dass Youtube erst kürzlich ein gross reinmachetour hatte
    und nun andere nachziehen.
    Wenn diese Leute tatsächlich ihre hehren Standards so pflegen würden,
    würden sie sich umgehend aus dem Orient zurückziehen
    wo Apartheeid bis Sklaverei alles dabei ist
    und das Wort Abeed(einfach mal herausfinden was es bedeutet)
    allgeigebräuchlich für bestimmte Menschen ist.

    Mal wieder dieselben Doppelstandards wie bei TLOU2
    wo man sich zwar über kritik an dem Spiel aufregt(alles n@zis,rechtsradikale etc
    laut der huechlerkaste)
    während das Spiel in zahlreichen Ländern direkt verboten wurde
    ohne dass es wen juckt.

  5. nico2409 sagt:

    Freunde, immer schön politisch korrekt bleiben sonst kommt die H@.ss Polizei und indoktriniert euch zu gehorsamen Bürgern!

  6. SlimFisher sagt:

    @nico2409 das kommt einem alles sehr bekannt vor. Die Stasi in der DDR und die andere Fraktion während der Zeit davor... History repeats itself.

  7. Das_Krokodil sagt:

    Wäre schön, wenn Hass, Falschmeldungen und Propaganda im Netz, egal aus welcher Richtung, härter geahndet und bestraft werden würde. Auch hier stellenweise...

  8. giu_1992 sagt:

    Das gerade Twitter da oben quasi als gutes Beispiel genannt wird, ist der größte Witz. Da werden die brutalsten Videos völlig unzensiert gezeigt, genauso wie sexuelle Inhalte, jedes Mal wenn der Arbeitskollege Twitter öffnet um was zu zeigen, weiß ich schon was kommt. Immer diese ganzen Moralapostel mit Ihren Scheiß Hashtags und Initiativen

  9. pasma sagt:

    Tut mir leid, ich versteh mal wieder nichts. xD
    Werden bei Instagram Leute diskriminiert, weil sie z. B. PlayStation zocken und nicht Xbox?
    Oder wie soll ich diesen Sony/Microsoft Boykott verstehen?

  10. Brok sagt:

    Leicht verdiente Werbung für die Firmen. Konsequent wäre es erst wenn man den eigenen Account bei einer Plattform löscht. Werbegelder zur nächstbesten zu verschieben ist vor allem billig.

  11. Banane sagt:

    @big ed@w

    Ich würde das dennoch nie machen.
    Mein echter Name und private Fotos und Infos geht die Allgemeinheit nichts an.

    Somit wäre eine Plattform wie Facebook absolut nichts für mich.

  12. Hupfdohle sagt:

    Hasskommentare von Menschen, die sich zu Hause hinter ihrer Hardware sicher fühlen.

    Ist irgendjemandem mal aufgefallen, dass grundsätzlich auf Instagram oder wo auch immer solche beleidigenden Kommentare bezüglich des Aussehens von beispielsweise Komponenten Frauen immer, einfach immer von Typen kommen, die ihre Kackfresse selber nicht zeigen und irgendwelche Bilder mit Fäusten drin haben oder sonstiges?

    Solche Leute urteilen immer gerne über andere, trauen sich aber selber nichtsich mal öffentlich zu zeigen weil sie wissen wie es um sie steht.

  13. Hupfdohle sagt:

    Hasskommentare von Menschen, die sich zu Hause hinter ihrer Hardware sicher fühlen.

    Ist irgendjemandem mal aufgefallen, dass grundsätzlich auf Instagram oder wo auch immer solche beleidigenden Kommentare bezüglich des Aussehens von beispielsweise Komponenten Frauen immer, einfach immer von Typen kommen, die ihre Kackbratze selber nicht zeigen und irgendwelche Bilder mit Fäusten drin haben oder sonstiges?

    Solche Leute urteilen immer gerne über andere, trauen sich aber selber nichtsich mal öffentlich zu zeigen weil sie wissen wie es um sie steht.

  14. flikflak sagt:

    Was juckt mich Facebook...

  15. Das_Krokodil sagt:

    @SlimFisher:
    Viel tiefer kann man kaum sinken.
    Wenn Du die Verbrechen/Diktatur des zweiten Weltkrieges (und davor) relativierst, in dem Du sie dem Kampf gegen Hass und „Fake News“ im Netz gleichsetzt... das ist krank.
    Und Du traust Dich nichtmal, es wortwörtlich auszusprechen.

    Meinungsfreiheit endet dort, wo sie die Grundrechte anderer Menschen beschneidet. Ob und wie und aus welchen Gründen das bei Twitter und co passiert, darüber kann man sicherlich diskutieren, aber Deine Aussage zeigt, dass Du aus der Geschichte offenbar nichts gelernt hast.

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