50.000 US-Dollar pro Stunde: So viel verdienen die besten Streamer

Kommentare (24)

Mit einem aktuellen Bericht wird nochmals deutlich gemacht, wie viel Geld die besten Streamer verdienen können. Demnach ist ein Stundenlohn von 50.000 Dollar keine Seltenheit, wenn ein Publisher seine neuesten Titel präsentiert haben möchte.

50.000 US-Dollar pro Stunde: So viel verdienen die besten Streamer

Dass sich die bekanntesten Streamer ein goldenes Näschen verdienen können, ist inzwischen bekannt. Mit einem aktuellen Bericht wird der absurd hohe Stundenlohn von 50.000 Dollar bestätigt, den einige Top-Streamer bereits erhalten haben, wenn sie von Publishern beauftragt wurden, ihre neusten Spiele zu präsentieren.

Die Meldung stammt vom Wall Street Journal und wurde inzwischen von Kotaku bestätigt. Demnach sind 50.000 US-Dollar für eine Stunde Streaming noch nicht einmal die Höchstsumme, welche Publisher wie Ubisoft, EA, Activision und Take-Two Interactive den Streamern zahlen, wenn sie ihre neusten Titel spielen sollen.

50.000 US-Dollar Stundenlohn keine Ausnahme

Dass Manche Streamer aber gewisse Inhalte einfach nicht zeigen wollen, zeigt das Beispiel, dass ein Streamer offenbar sogar einen Blankoscheck abgelehnt hat. Im Gespräch mit Kotaku bestätigte Omeed Dariani, CEO der Online Performers Group:

„Wir haben Angebote gesehen, die weit über 50.000 US-Dollar pro Stunde liegen, sowie viele sechs- und siebenstellige Angebote für längerfristige Engagements. Ich kann keine Unternehmensnahmen nennen, da die Zahlungsbedingungen vertraulich sind. Wir hatten ein Angebot von einem AAA-Publisher, das 60.000 US-Dollar pro Stunde für zwei Stunden angeboten hat. Der Streamer lehnte dies ab – und der Publisher kehrte mit einem Blankoscheck-Angebot zurück, das immer noch abgelehnt wurde.“

Dass die Publisher den Streamern derartige Summen anbieten, ist durchaus nachvollziehbar. Die besten Streamer haben bekanntlich ein treues Millionenpublikum, welches den jeweils gezeigten Inhalten für einen längeren Zeitraum zusieht. Im Vergleich dazu wäre klassisches Marketing für ein weltweites Publikum auf Webseiten sehr viel teurer und würde wahrscheinlich einen geringeren Werbeeffekt erzielen.

„Dass dein Spiel, das bei Twitch die Nase vorn hat, ist jetzt viel wert“, bestätigte Adam Lieb, CEO von Gamesight, ebenfalls im Gespräch mit Kotaku. „Das Geld, das Electronic Arts in Twitch-Influencer investiert hat, hätte keine so große Wirkung gehabt, wenn es stattdessen in Werbung bei Twitch oder IGN investiert worden wäre.“

Zum Thema: Apex Legends: EA hat dem Streamer Ninja 1 Million Dollar gezahlt, damit er den Battle-Royale-Shooter spielt

Erst im März dieses Jahres hat Electronic Arts dem bekannten Twitch-Streamer Tyler „Ninja“ Blevins eine Million Dollar für seine „Apex Legends“-Streams und Twitter-Erwähnungen gezahlt.

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Kommentare

  1. kmoral sagt:

    Einfach nur noch absurd

  2. grayfox sagt:

    Ich kann da immer nur den Kopf schütteln, wenn man sieht, wie die Zuschauer den großen streamern das Geld nachschmeißen.

  3. Michael Knight sagt:

    absurd ist das richtige wort... die jugend von heute muss man nicht verstehen.

  4. freedonnaad sagt:

    Verdienen ist hier das falsche Wort. In den Arsch geschoben passt da eher.

  5. KnockOut sagt:

    Eure Armut kotzt mich an...

    Wo ist denn aber bitte das Problem? Freie Marktwirtschaft Angebot und Nachfrage.
    WIN WIN Situation!
    Streamer macht sein Hobby zum Beruf und verdient Geld.
    Zuschauer will sich das neue Spiel vor dem Kauf anschauen oder einfach die Skills des Streamers bewundern.
    Publisher erreicht die meisten potentiellen Kunden.

    Dann regt euch doch auch über den Fußball auf?!!!!
    Da bekommen doch Spieler (die ihr Hobby zum Beruf machten) auch Millionen bezahlt. Der Verein macht Millionen. Und ihr schaut auch nur dumm zu wie jemand ein Spiel (Fußball) spielt anstatt selbst auf den Rasen zu gehen und zu spielen...Genau dasselbe in Grün.

    Glaub ist oft der Neid weil ihr als KFZler oder Maler nichts verdient und die eben mit zocken Kohle machen.
    Und jetzt rastet nicht gleich wieder aus... ist nichts persönliches! Kiss

  6. Gurkengamer sagt:

    Echt ne harte Nummer was das Geld verdienen angeht ... "Normale" Arbeitnehmer können mit ihren Löhnen mancherorts kaum über die runden kommen und sowas wie "Twitcher/Youtuber/Influencer" kriegen fürs Daddeln/Bloggen/Fotos schießen solch hohe Beträge .... Bin gespannt wo das alles noch hinführt 😀

    Gilt natürlich auch für Fußballer .... Knockout nicht sone große Klappe ^^ dich hab ich gestern erst vorm Amt gesehen...

  7. germane sagt:

    Moin
    Verkehrte Welt.
    Kein Wunder das die Jugend heute für Ihr Geld nicht mehr arbeiten wollen.
    Aber wie lange geht das noch gut.
    Und ja, es gibt viele Bereiche in denen Unsummen gezahlt werden.

  8. Das_Krokodil sagt:

    Faszinierend, dass hier einfach mal die Hälfte den Artikel nicht gelesen hat^^

  9. KnockOut sagt:

    @gurkengamer
    Stimmt ich erinner mich. Du warst doch der Typ der vorm Amt seine Mutter für paar Euro angeboten hat... Digga nichts für ungut aber bei der musst runter auf 50 Cent gehn, sonst nimmt die keiner...
    Das immer einer gleich dumm werden muss... was stimmt denn nur nicht mit der Community...

  10. edel sagt:

    Ich glaubte auch mal an einer freien Marktwirtschaft und Demokratie, doch sobald man das Finanzsystem (FED, FIAT) und Börse-, Aktiensystem verstanden hat und wie ein sehr kleiner, aber extrem reicher Kreis (ca. 0,6% der Menschheit) durch Korruption, Lobbyismus, Kartelle, Mafia und eben das Großkapital usw. ... die Kontrolle haben, ist es eher eine Schein-Illusion, so wie die vorhandene "Demokratie" (siehe EU, Deep State & Co) an sich selbst.

  11. Khadgar1 sagt:

    Wenigstens weiss man so warum die Games halb fertig erscheinen xD

  12. Neutrino sagt:

    Wo ist das Problem?
    Vollkommen korrekt, wenn sie ihr Werbegeld so einsetzen.
    Damit erreichen sie die gewünschte Zielgruppe besser und auch günstiger als Oldschool Werbung in irgendwelchen Zeitschriften oder Fernsehsendern, was um einiges mehr kostet.
    Wo ein Markt ist, werden eben solche Preise bezahlt.
    Es ist völlig egal, was ein "normaler" Arbeitnehmer verdient, das spielt keine Rolle.
    Jeder kann ein Twitcher werden, aber eben nur die wenigsten werden die besten (meist geschauten), wie überall.

  13. xy-maps sagt:

    Kein Wunder dass die armen Publisher am Hungertuch nagen müssen 🙁

  14. Michael Knight sagt:

    @knockout

    „Das immer einer gleich dumm werden muss... was stimmt denn nur nicht mit der Community...“ genau das dachte ich mir schon nach deinem ersten kommentar. ist nichts persönliches! Kiss.

  15. StevenB82 sagt:

    Das Verbot man dürfe sich nicht über diesen Sachverhalt aufregen weil man sich auch nicht über Fussball aufregt ohne zu wissen ob sich die besagten Personen über Fussball aufregen, stellt einen weiteren Beitrag zu der angeprangerten Community dar.

    Ich finds lustig hier

  16. killer-X9 sagt:

    Knockout kann ich so unterschreiben. Statt zu meckern sollte man die Initiative ergreifen und auch versuchen damit geld zu verdienen. wir leben in einer Zeit wo man mit vielen vielen Möglichkeiten Geld verdienen kann nur die Leute die einen festen Job haben meist zufrieden mit dem was sie haben und auch viel zu faul um aus ihrer Komfortzone rauszukommen

  17. proevoirer sagt:

    Beleidigt euch doch bitte weiter gegenseitig, ohne andere mit einzubeziehen.

    Super Sache wenn man viel verdient

  18. Blackmill_x3 sagt:

    Eure Armut kotzt mich an!

  19. edel sagt:

    "Eure Armut kotzt mich an!"

    Das dies eine faschistische Abwertung und destruktive Vorverurteilung (keine Argumente) darstellt, sollte einem bei vorhandener Intelligenz bewusst sein. Wie man erkennen kann, ist es jedoch nicht jeden bewusst. ^^

    Die wenigsten verstehen die Problematik bzw. Thematik von Influencer, Werbung, Beeinflussung und Manipulation. Das Ergebnis ist, man lässt sich als Sklave der Konzerne (Publisher) und von deren Geld ködern, blenden und kaufen und wird selbst zum Blender und Manipulator. Respekt an alle Youtuber, welche diese verlockenden Angebote um jeden Preis und aus Prinzip (Tugenden) ablehnen.

  20. Silenqua sagt:

    Kann mir mal einer erklären, wieso da so viele Leute zusehen, anstatt selbst zu spielen?

  21. Moonwalker1980 sagt:

    Knockout: na du bist aber ein ganz echter Held, was!? Aber ein besonders dummer. Wenn Leute wie du auf "Digger" und "eure Armut kotzt mich an" schreibt, kann man davon ausgehen, dass du noch nie richtig hart gearbeitet hast und du Kohle von deinen Eltern reingeschoben bekommst, oder wahrscheinlich Weed dealst oder Autoteile hehlst. Irgend sowas wird dich garantiert zutreffen, du Held der Arbeit. Sich wahrscheinlich nix selbstständig (und legal) geschaffen im Leben, aber Hauptsache auf die Kacke hauen...

  22. m0uSe sagt:

    „Dass dein Spiel, das bei Twitch die Nase vorn hat, ist jetzt viel wert“,

    Was soll das denn für ein Satz sein?! Klingt irgendwie als wäre das entweder schlampig übersetzt oder da fehlt noch was vom Satz.

  23. Spastika sagt:

    Michael Knight

    nicht viel absurder als damals MTV.

    ich finds zwar schaisse dass man sich Erfolg kaufen kann und kleinere Games es dadurch so viel schwerer haben aber das ist ja nix neues...

  24. Spieletreff sagt:

    was hat das mit- Wo ist denn aber bitte das Problem? Freie Marktwirtschaft Angebot und Nachfrage--- LOL hier muss jemand unbedingt noch einmal in die KITA LOL

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