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Konsolenkriege - Was haltet ihr davon ?


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vor 16 Stunden schrieb 76er:

Definiert mal Wohlstand!

Bin gespannt und ich hoffe die "klugen" können uns aufklären. 

2333-helmar-nahr-wohlstand-ist-die-durch

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Im übrigen bin ich der Ansicht, dass jungen Leuten, die nicht in den ersten Konsolenkriegen gedient haben, in der Sache keine Meinung zusteht. 

Naja einige halten sich für Erwachsene und der Perso gibt ihnen auch noch recht^^

Der Newsbereich ist nicht bissig, das ist schon teils beschämend was da abgeht

vor 5 Stunden schrieb Sergey Fährlich:

Und du hast anscheinend keinen blassen Schimmer davon, wie weit entwickelt unser Lebensstandard als westliche Kultur ist im Gegensatz zu sehr vielen anderen Ländern auf der Welt. Selbst im Schnitt vieler europäischer Länder liegen wir im vorderen Bereich. Stark ausgebautes, landesweites ÖPNV-Netz, gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung, fortschrittliches Gesundheitssystem, Arbeitslosenunterstützung vom Staat, Sozialleistungen vom Staat, teilweise Kita umsonst, gutes Bildungssystem auf das jeder zurückgreifen kann, demokratisches Regierungssystem und sehr freie Entscheidungs- und Entwicklungsfreiheiten der Bürger. 

Das ist weit mehr als es viele Menschen auf der Welt haben. Dieses Gejammer von Schere zwischen arm und reich ist doch ne Standardfloskel. Das betrifft doch jedes Land dieser Erde.

Einiges scheint es wohl zu gut zu gehen, dass schon wegignoriert wird, wie gut wir es haben.

Das ist mir durchaus bewusst, dennoch geht hier die Kluft weiter auseinander und das ist keine Ausrede sondern fakt.

Das Gesundheitswesen wird kaputt gespart und die Kliniken sind auf Profit ausgelegt was dafür sorgt das teils unnötige OPs gemacht werden, Patienten werden doppelt abgerechnet. Das Bildungssystem ist seit Jahren nicht mehr gut, das beweist die PISA Studie jedes mal aufs neue. Ein Regierungssystem das zwingend überarbeitet werden müsste, Deutschland hat eine zu starke Lobbyarbeit und die Politiker sind teils korrupt.

Klar im Vergleich zu anderen Ländern geht es uns noch recht gut, dennoch wird es auch hier immer schlimmer. Oder weshalb sammeln Rentner Flaschen oder müssen zur Tafel

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vor 31 Minuten schrieb VerrückterZocker:

Das ist mir durchaus bewusst, dennoch geht hier die Kluft weiter auseinander und das ist keine Ausrede sondern fakt.

Ohne zu persönlich werden zu wollen und auch bitte nicht zu persönlich nehmen. Aber das sind doch alles Argumente unserer modernen deutschen Meckerkultur. Es sind immer die anderen Schuld. Ob ein Gesundheits- oder Bildungssystem kaputt gespart wird oder nicht, ist doch im ersten Moment erstmal irrelevant, wenn es darum geht, dass jeder Bürger beide Systeme zu jederzeit nutzen kann. Und das nicht zu knapp. Natürlich stimme ich zu, dass es Probleme gibt. Aber die würde ich auch nicht immer bei anderen suchen, sondern die Dinge auch selbst in die Hand nehmen.

Edited by Sergey Fährlich
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vor 3 Minuten schrieb Sergey Fährlich:

Ohne zu persönlich werden zu wollen und auch bitte nicht zu persönlich nehmen. Aber das sind doch alles Argumente unserer modernen deutschen Meckerkultur. Es sind immer die anderen Schuld. Ob ein Gesundheits- oder Bildungssystem kaputt gespart wird oder nicht, ist doch im ersten Moment erstmal irrelevant, wenn es darum geht, dass jeder Bürger beide Systeme zu jederzeit nutzen kann. Und das nicht zu knapp. Natürlich stimme ich zu, dass es Probleme gibt. Aber die würde ich auch nicht immer bei anderen suchen, sondern die Dinge auch selbst in die Hand nehmen.

Wie soll man das selbst in die Hand nehmen? Weiter die Dumpfbacken wählen? Mich selbst in der Schule hinstellen?

Man kann dagegen nix machen, die Wahlen bringen auch keine Verbesserung sieht man ja an den letzten 20 Jahren. Viel heiße Luft und keine Taten. Das kaputt sparen ist nicht irrelevant, das ist der Grund weshalb vieles kaputt ist. 

Das mit der Meckerkultur hört sich einfach nur lächerlich an, nach so ner Argumentation sollten wir glücklich in den Abgrund rennen😂

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vor 1 Minute schrieb VerrückterZocker:

Man kann dagegen nix machen, die Wahlen bringen auch keine Verbesserung sieht man ja an den letzten 20 Jahren.

Der Zeitraum wird argumentativ auch immer länger. Bei solchen Argumenten frag ich mich, wann denn eigentlich mal ein Zeitraum mit Aufschwung gewesen sein soll. Und das mit dem Kaputtsparen ist auch nur eine Seite der Medaille. Denn andersherum haben wir genauso Fortschritte gemacht. Aber das sieht natürlich niemand. Ist ja immer besser, nur das schlechte zu beurteilen.

Und natürlich soll man nicht einfach alles glücklich hinnehmen. Ich sehe aber auch viele Menschen, die sich einfach immer nur beschweren und selbst den Arsch nicht hochkriegen. 

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vor 12 Minuten schrieb Sergey Fährlich:

Ohne zu persönlich werden zu wollen und auch bitte nicht zu persönlich nehmen. Aber das sind doch alles Argumente unserer modernen deutschen Meckerkultur. Es sind immer die anderen Schuld. Ob ein Gesundheits- oder Bildungssystem kaputt gespart wird oder nicht, ist doch im ersten Moment erstmal irrelevant, wenn es darum geht, dass jeder Bürger beide Systeme zu jederzeit nutzen kann. Und das nicht zu knapp. Natürlich stimme ich zu, dass es Probleme gibt. Aber die würde ich auch nicht immer bei anderen suchen, sondern die Dinge auch selbst in die Hand nehmen.

Schlimmer geht immer! Allerdings sollte man nie in die Richtung "Schau mal, bei denen ist alles viel schlimmer(ergo: Bei uns besser)!" argumentieren. 

Wenn beispielsweise das Recht auf freie Meinungsäußerung, Grundrechte oder soziale/medizinische Versorgung immer weiter beschnitten wird/werden, dann ist es weder hilfreich noch sinnvoll, auf Nordkorea zu zeigen und zu sagen: "Schau mal, wie gut wir es haben!"

Orientieren sollte man sich grundsätzlich am Besseren, nicht am Schlechteren. Denn darauf, worauf Du ständig den Fokus legst, da geht es auch hin, weil stückweise alles runterrelativiert wird und die Menschen sich (leider) an die neue Stituation anpassen(müssen).

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vor 2 Stunden schrieb R123Rob:

2333-helmar-nahr-wohlstand-ist-die-durch

Toll!

Armut natürlich im Sinne von zu vermeintlich wenig Materiellen Gütern. (Denn dies ist in unseren Sinne Wohlstand ) Laut der allgemeinen Definition sind dies Dinge ,die es uns erlauben ausreichend Dinge für ein zufriedenes Leben zu besitzen. Aber zählt dazu tatsächlich nur materielles? Wie oft fühlt man sich dennoch gleich ,nach dem Kauf von materiellen Gütern, so wie vorher und giert nach mehr.  Wie lange hält die Befriedigung an. Wohlstand ist für mich aber auch eine gesunde Gesellschaft ,geistig wie körperlich. Die Corona-Krise zeigt doch vortrefflich wie krank unsere Gesellschaft ist und vor allem wie zerbrechlich "unser Wohlstand" ist. 

Wenn man sich Fritz Riemann's Buch"Grundformen der Angst" rein aus existenzieller Sicht anschaut und dazu Erich Fromm's "Haben und Sein" kann man nur erahnen wohin uns unsere vermeintliche Unzufriedenheit führen wird.

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vor 6 Minuten schrieb Benwick:

Schlimmer geht immer! Allerdings sollte man nie in die Richtung "Schau mal, bei denen ist alles viel schlimmer(ergo: Bei uns besser)!" argumentieren. 

Wenn beispielsweise das Recht auf freie Meinungsäußerung, Grundrechte oder soziale/medizinische Versorgung immer weiter beschnitten wird/werden, dann ist es weder hilfreich noch sinnvoll, auf Nordkorea zu zeigen und zu sagen: "Schau mal, wie gut wir es haben!"

Orientieren sollte man sich grundsätzlich am Besseren, nicht am Schlechteren. Denn darauf, worauf Du ständig den Fokus legst, da geht es auch hin, weil stückweise alles runterrelativiert wird und die Menschen sich (leider) an die neue Stituation anpassen(müssen).

Das Problem bei "orientieren am besseren" ist oft, dass die Menschen die Unverhältnismäßigkeiten nicht beachten und beim Besseren auch das Schlechtere ignorieren. Wenn ich mich an etwas orientiere, dann an dem, was denselben Maßstab hat wie der eigene. Ich lese z.B. immer wieder Vergleiche mit Schweden, Österreich, Schweiz oder was auch immer. Ohne dass die Leute beachten, dass die Länder wesentlich kleiner sind, teils andere Gesellschaftsstrukturen haben, andere Berufsverteilungen und es generell auch einfacher ist, 10 Mio. Menschen zu organisieren als 83 Mio. Und eben auch ihre ganz eigenen Probleme haben.

Edited by Sergey Fährlich
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