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Offene Spielewelten/Open Worlds: Langsam langweilig ? Oder worauf kommt es an ?


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Hallo Leute, ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht zu den sogenannten open world spielen.

Wie steht ihr dazu ? oder findet ihr sie gut oder mittlerweile langweilig ?

Oder trifft es nur auf einen Teil zu ?

Ich muss zugeben anfänglich mochte ich die offene spielewelt Spiele... 

So mag ich bis heute die GTA Reihe, auch Mafia 1 bzw das Remake gefällt mir. Witcher 3 ist ebenfalls genial, genauso wie Gothic 1-3, Elex usw... bei rollenspielen funktioniert das offene spielewelt Prinzip immer noch am besten..

Doch mittlerweile fühle ich mich total übersättigt von den sogenannten Open world Titel.

sie schießen wie Pilze aus dem Boden, und alle mögliche Spielereien die vorher linear aufgebaut waren, wurden nach und nach zu open world Titeln umfunktioniert...

fand ich die Assassins Creed Reihe am Anfang noch ziemlich gut, traten die ersten ermüdungserscheinungen bei mir schon bei Assassins Creed unity auf und setzte sich stetig fort.

So dass ich mittlerweile die Assassin Creed Teile die ich hatte verkauft habe..

Ich weiß nicht bei vielen der sogenannten open world spielen, ist die Story auf einmal sehr langatmig und nimmt einen nicht mehr so in den Bann, wie ist z.b. ein lineares spiel alle Uncharted, Last of us, tomb Raider das Remake erreichen konnte.

Gut erkennt man das Problem auch an der mass Effect Reihe... Mass Effect 1 bis 3 waren sehr gute science fiction RPG Shooter, mit kleinen linearen Arealen.

Als man mit Mass Effect Andromeda das Open world Prinzip integrierte, merkte ich ähnliche Probleme wie bei vielen anderen open world Titeln.

Die Storie ist ziemlich geil solange es geradlinig erzählt wird, als man dann in die erste offene Welt geworfen wird, zieht sich das ganze teilweise unnötig in die Länge, mit langen autofahrten usw..

mögen die nebenmission selbst dann irgendwie wieder spannend sein, so ist es echt ermüdend die langen Wege auf sich zu nehmen. 

So gesehen wird man aus den spannungsbogen herausgerissen.

Finde ich doch Andromeda eigentlich ziemlich gut, und finde es nicht bedeutend schlechter als Mass Effect 1 bis 3, so muss ich sagen dass ich lieber auf den open world Aspekt verzichtet hätte...

Ich persönlich bevorzuge lieber eine lineare Erzählweise mit meinetwegen kleinen offeneren Arealen, wie beispielsweise bei Uncharted 4...

so würde erzählfluss nicht gestört und man wird nicht aus der Geschichte gerissen.. 

Ich habe viele andere offene spielewelt Games gezockt, die mich wirklich nicht mehr in ihren Bann ziehen konnten..

aber an ein paar Titel kann ich mich noch erinnern, da wären die infamos spiele, mercenaries usw..

 

Was denkt ihr darüber ?

Euer konsi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es springen zu viele auf eine Open World an. Bei AC war es ja lange das wichtigste das dort stand , die größte Open World aller Teile.

Open World wird von vielen mit immer wieder gleich generierten Content gefüllt. Bis zum abwinken denn so kann man das Spiel besser strecken. Hier hat Ubisoft neue Bestmarken erzielt. Erobere das Lager, das größere Lager, das Hauptlager, das oberste Lager....schnarcht.Diese Formel ist doch Open World viel zu oft. Es gibt Ausnahmen wie The Witcher Wild Hunt, Horizon Zero Dawn doch die meisten sind eher ein Ablaufen der immer wieder gleichen Ereignisse. Mehr Lineare Level ,auch mal größere Bereiche sind für mich dort um einiges besser. So wie in TLOU 2 oder Uncharted 4. Sie packen mich mehr.

 

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Ich glaube das OPEN WORLD nicht das Problem ist, eher die größe an solchen Spielen. Die meisten Spiele (vor allem OPEN WORLD Spiele) wollen immer größer sein, mehr MAP haben und dabei wirken sie oft leer und lieblos. Auch geradlinige Spiele können zu lang und leer wirken, genau so ist es mMn mit aktuellen Open World Spielen .

Man könnte kleinere, offene Welten erstellen, welche viele Details bieten, aber trotzdem OFFEN sind. 

Man bräuchte, wenn man kein langläufiges RPG hat eine interessante Welt wie z.B: Racoon City aus Resident Evil, welche eine genau so gute Detaildichte hat und auch so beklemmend aufgebaut ist ohne große offene Areale zu haben. 

Ich glaube, wenn man alle vorhandenen Stadt-Gebiete aus RE:0, 2, 3 und Outbreak 1 und 2 nimmt, könnte man ein Open-World Racoon City bauen, welches viele Secrets hat, Interessante Lore bietet, die man wie in Dark Souls durch Items und Beobachten heraus finden kann und trotzdem nicht riesig und leer wirkt wie es aktuell der Fall ist.

 

Ich bin von Open World nicht gelangweilt, aber ich warte halt bis mal was gutes kommt ohne Ubisoft-Sammel-1000-Poster-Sticker-Federn Aktivitäten, die den Spielspaß "VERBESSERN".

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bei mir ist es zwiespältig. just cause 3 hat mir gut gefallen, wegen der riesigen sandbox. basen geschrottet, usw. gta5 hat mich nicht mehr abgeholt. san andreas war mein persönlicher höhepunkt. mgs5 hingegen hat echt spaß wegen den verschiedenen lösungsansätzen bei jeder mission gemacht. da war die open world für das spielprinzip sehr förderlich und es kam keine langeweile auf. ubisoft open worlds hab ich noch keins gezockt. zelda hat ja damals das open world prinzip auf dem nes quasi erfunden und für meinen geschmack mit breath of the wild grandios gezeigt wie es gehen kann. 

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vor 23 Minuten schrieb Grinder1979:

bei mir ist es zwiespältig. just cause 3 hat mir gut gefallen, wegen der riesigen sandbox. basen geschrottet, usw. gta5 hat mich nicht mehr abgeholt. san andreas war mein persönlicher höhepunkt. mgs5 hingegen hat echt spaß wegen den verschiedenen lösungsansätzen bei jeder mission gemacht. da war die open world für das spielprinzip sehr förderlich und es kam keine langeweile auf. ubisoft open worlds hab ich noch keins gezockt. zelda hat ja damals das open world prinzip auf dem nes quasi erfunden und für meinen geschmack mit breath of the wild grandios gezeigt wie es gehen kann. 

Horizon Zero Dawn hat eine wirklich sehr gute Open World. In Verbindung mit einer der best geschriebenen Story in Video Games. Ghost of Tsushima wohl die von der Beleuchtung und den Lichteffekten schönste, doch spielerisch zu viele immer die gleichen Aufgaben und die Story ist auch nicht so besonders. Natürlich The Witcher Wild Hunt, mit den DlCs. Wer sich darauf einlässt versinkt in dieser Welt. Es gibt schon ein paar sehr gute doch viel zu viel ist nach der Ubisoft Formel in etlichen , schlage den Spieler tot mit Belanglosen Nebenaufgaben.

Edited by Eloy29
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vor 11 Stunden schrieb Martala:

Ich mache jeden Monat mindestens 40 Überstunden. 

 

Da hat man dann keine Lust auf riesige Welten. Dann fährt man lieber ein Rennen, und kann nach 2 Std aus machen. Ohne 100 Dinge gefunden zu haben, und trotzdem gelangweilt sein. 

 

Wenn ich aber 2 Monate nix zu tun hätte. Wäre das bestimmt gut. Aber so kann man sich in solchen Welten nicht hineinversetzen. 

 

Dann lieber Rennen fahren.

Geht mir genau so. In der Schulzeit Damals konnte man noch ewig zeit mit GTA verbringen und trotzdem kam keine Langeweile auf. Heute geht man entweder ständig länger arbeiten oder hat noch andere Hobbys die Zeit in Anspruch nehmen dass man einfach zu nichts kommt in solchen riesigen Welten wie z.B. RDR2(nie durch gespielt weil zu langweilig, genau wie GTA5). Mittlerweile hab ich fast nur noch Rennspiele oder Simulationen, wo man sich Nachts mal entspannt zurück lehnen kann und ohne Stress vor sich hin zockt. Was für mich persönlich die letzten guten Story Titel mit genau der richtigen Grösse an Levels bzw. Welten waren, sind Control und Last of Us, das war genau richtig, nicht zu überladen und trotzdem viel zu sehen. Aber bei so riesigen Titeln verlier ich einfach das Interesse und komme nach Monaten, wenn ich mal wieder Lust drauf hab, nicht mehr rein und hab zu viel vergessen.

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vor 2 Minuten schrieb Eloy29:

Horizon Zero Dawn hat eine wirklich sehr gute Open World. In Verbindung mit einer der best geschriebenen Story in Video Games. Ghost of Tsushima wohl die von der Beleuchtung und den Lichteffekten schönste, doch spielerisch zu viele immer die gleichen Aufgaben und die Story ist auch nicht so besonders. Natürlich The Witcher Wild Hunt, mit den DlCs. Wer sich darauf einlässt versinkt in dieser Welt. Es gibt schon ein paar sehr gute doch viel zu viel ist nach der Ubisoft Formel in etlichen , schlage den Spieler tot mit Belanglosen Nebenaufgaben.

hzd hatte wirklich ne geile open world. wie du sagst, darf es nicht in belanglosigkeiten enden. zelda a link to the past hat das in meinen augen am besten gemacht.

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Einfach die perfekte Mischung wie es Rockstar hinbekommt. GTA V und Red Dead Redemption sind da optimal. 

 

Nicht zu groß und auch nicht zu klein mit viel Liebe zum Detail. 👍

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Wie schon viele geschrieben haben: Die Mischung machts. Eine gut designte Open-World mit reichlich Aufgaben, mit Abwechslung im Look, mit ner guten Story etc., ist schwer zu machen, aber manche Entwickler habens einfach drauf. Da ist ne OW dann genau das Richtige, weil man sich seinen Spielfluss quasi selbst erstellen kann. Mach ich ein paar Nebenquests? Oder erkunde ich einfach nur ein wenig die Map? Oder folge ich heute einfach mal straight der Storyline? Liegt ganz am Spieler, und wenn das Spiel dies zulässt, ist schon quasi alles richtig gemacht. Aber einfach nur ne riesige Map erstellen mit erschlagend vielen Nonsense-Aufgaben wie Sammelaufgaben oder sich wiederholenden "Bringe Objekt A nach Standort B"-Aufgaben... das endet dann schnell in Langeweile.
Nicht jedes Spiel und nicht jedes Genre bietet sich für ne OW an. Aber manche Entwickler und Franchises sind nicht mehr wegzudenken davon. TES, Witcher, RDR... ich mag Open World, weil eine große, gut durchdachte Spielwelt eine unglaubliche Immersion erschaffen kann. Das erste Mal hab ich so etwas bei Shenmue 1 und 2 auf der Dreamcast erlebt. Es verbreitet einen ganz speziellen Zauber, auch wenn das damals noch nicht ganz das OW ist, das wir heute kennen, es war ein erster Schritt in die Richtung. Mafia 2 war auch toll, wenngleich die Welt ein wenig leer erschien, machte dennoch mächtig viel Spaß. Eine sehr vorbildliche OW hatte auch Sleeping Dogs, wie ich finde. Das Spiel landet m.M.n. viel zu oft unter dem Radar! Geil!

Edited by Horst

 

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