GameStop: Nicht wirtschaftlich akzeptabel – Handelskette beendet Suche nach Käufern

Kommentare (31)

GameStop hat mitgeteilt, dass für das Unternehmen nicht länger ein Käufer gesucht wird. Die Zukunftsperspektiven scheinen keine Investitionen zu rechtfertigen.

GameStop: Nicht wirtschaftlich akzeptabel – Handelskette beendet Suche nach Käufern

Vor einigen Wochen keimten Gerüchte über den möglichen Verkauf von GameStop auf. Daraus wird aber offenbar nichts. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, ist der Videospiel-Einzelhändler nicht mehr auf der Suche nach einem neuen Besitzer.

Als Grund wird im Wesentlichen die mangelnde Rentabilität angegeben, die externe Käufer auf lange Sicht befürchten. In einem Statement betont GameStop:

„Der Vorstand von GameStop hat die Bemühungen zum Verkauf des Unternehmens eingestellt, da keine Finanzmittel zu Bedingungen verfügbar sind, die für einen potenziellen Erwerber wirtschaftlich akzeptabel sind.“

Potenzielle Käufer von GameStop sehen offenbar keine zukunftsträchtige Geschäftsgrundlage, die eine Investition rechtfertigen würde. Eine große Überraschung ist das nicht. Das Unternehmen hatte zuletzt trotz einer Steigerung des Gesamtumsatzes Probleme, Nettogewinne zu erwirtschaften. Das zeigt, wie problematisch die Geschäftsstruktur von GameStop inzwischen ist.

Zum Thema: GameStop – Steht der Verkauf des Händlers bevor?

Zudem ist davon auszugehen, dass mit der weiteren Verbreitung digitaler Marktplätze die Zukunftsfähigkeit von GameStop in zunehmendem Maße düsterer wird. Auch das kommende Streaming dürfte sich negativ auf die Ergebnisse auswirken.

Die heutige Ankündigung ließ den Aktienkurs von GameStop rapide fallen. Er sank um drei Euro auf rund 10,50 Euro pro Aktie. 2016 lag der Kurs zeitweise bei mehr als 40 Euro. Ob das Unternehmen langfristig mit den neuen Marktbedingungen umgehen kann, wird die Zukunft zeigen.

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Kommentare

  1. Spastika sagt:

    Der Schaissladen soll endlich eingehen.

  2. Shaft sagt:

    sollen die doch den enkeltrick machen, wie andere betrüger auch.

  3. Ishyas sagt:

    Schade für die Menschen die dort arbeiten. Dem Laden wünsch ich aber auch nichts gutes. Einer der größten Gauner die es da draußen gibt.

  4. Spastika sagt:

    Ishyas

    Mit dem ganzen Druck gegen das Interesse der Kunden zu arbeiten und der ganzen schaisse die läuft wünsche ich keinem so einen Job. Denjenigen die in so einem Klima aufgehen wein ich jetzt auch nicht hinterher.

  5. Farbod2412 sagt:

    Ich hab letztens mit einem gamestop Mitarbeiter gesprochen über dieses Thema und er meinte das in Deutschland der laden weiter bestehen bleibt also können wir alle weiterhin die 9.99 Euro Aktion weiter nutzen 🙂

  6. Seven Eleven sagt:

    Das System Gamestop istveinfach bescheiden. Ich kenne zwar nurnoch wenige Gameshops die privat sind, aber die gibt es schon länger als die Kette. In Nürnberg z. B. GAMES GARDEN oder Gamestudio. Die haben auch mehr Ahnung, bessere Preise, und man fühlt sich generell wohler und nicht über den Tisch gezogen.

  7. StevenB82 sagt:

    Und wieder Propaganda für digital und streaming, wieder Propaganda für Enteignung

  8. Ezio_Auditore sagt:

    Größter Müllhaufen. Wird schon lange Zeit, dass die Kette dicht macht.

  9. Dante_95 sagt:

    Neulich erst wollte mein Cousin seine limitierte PS4 im MGSV Design verkaufen. Ergebnis war, dass er keine 100 Euro dafür bekam. 95 Euro Gutschein oder 70 Euro Bargeld. Ein Witz, wenn ihr mich fragt. Die Konsole sah wie neu aus und hatte statt 500 GB sogar 1 TB Speicherplatz. Die werden die Konsole vermutlich zum vierfachen Preis verkaufen.

    Vielleicht sollte ich einmal zum Spaß meine 20th Anniversary PS4 beim Gamestop zum Verkauf anbieten. Aber vorher wette ich noch mit meinen Freunden, wieviel mir der Verkäufer dafür zahlen würde.

  10. StevenB82 sagt:

    Ach du dickes Ei n Internet An und Verkauf. Die gehen aber eher Pleite weil keiner mehr so dumm ist da was hinzubringen, nach deren System müssten die im Geld schwimmen

  11. merjeta77 sagt:

    Ich kann auch über gamestop nur negative Erfahrungen schreiben. Drecksladen

  12. Ace-of-Bornheim sagt:

    Wer will so ein Misthaufen schon kaufen?

  13. Link sagt:

    GameStop/ ebgames war geil, als die 2005 (um den Dreh) in Deutschland erschienen sind. Gute Deals, faire Ankaufpreise und die Möglichkeit Spiele die einem nicht gefallen innerhalb von sieben Tagen umzutauschen. Hab damals so die Terminator Platin geholt und dann gegen Killzone 2 getauscht.
    War eine gute Zeit.

  14. Shaft sagt:

    @StevenB82

    "Und wieder Propaganda für digital und streaming, wieder Propaganda für Enteignung"

    also gamestop als paradebeispiel gegen digital und streaming hinzustellen ist geradezu surreal.gamestop ist so ziemlich alles, was der festmedienkäufer nicht braucht.

  15. Konsolenheini sagt:

    gamestop verkauft die gebrauchten spiele fast immer teurer als andere gebraucht läden.. betrete den laden daher kaum noch, da uninteressant... jedes mal wenn ich drin bin, isses zu teuer

  16. ADay2Silence sagt:

    Habe auch ewig nix mehr dort gekauft weil der Kauf an Spiele einfach überteuert ist und nach paar Wochen im ändern Geschäften billiger zu bekommen Habe Skyrim Special Edition damals geholt 60 Euro Gamestop und beim Müller weil ich was besorgen muss gab es für 30. Habe nur diesen Monat Ausnahme gemacht wegen der 9 99 Aktion da ich diverse Spiele loswerden wollte.

  17. samonuske sagt:

    Müller ist ohnehin manchmal billiger als die Konkurrenz. Liegt vielleicht daran, das dort kaum einer nach videospielen schaut.

  18. StevenB82 sagt:

    @Shaft
    Das bezog sich nicht auf gamestop
    Sondern auf eine Zeile, die ja unbedingt in den Artikel musste obwohl der auch ohne diese Zeile ausgekommen wär

  19. Spritzenkarli sagt:

    schade darum hatten immer gute Angebote ...den ganzen Kindern hier kanns aber egal sein wo Mutti die ab 18 Spiele besorgt

  20. radar74 sagt:

    Vor vielen Jahren wo GameStop die ersten Shops in Deutschland aufgemacht hatte war der richtig gut. Man konnte gebrauchte Games recht günstig kaufen. Inzwischen ist der so teuer geworden das andere Läden wesentlich günstiger sind. Teilweise sind die gebrauchten Games bei GameStop teurer als neue Games in anderen Läden.
    Selbst die 9,99 Euro Aktionen sind reine Augenwischerei und man legt drauf.

  21. Bulllit sagt:

    Die sind die Gauner..und wir sind die dummen, die darauf reinfallen! Wir haben selbst schuld! Einfach mal den Verstand nutzen!

  22. Beelzemon sagt:

    Zum GameStop gehe ich mittlerweile eigentlich nur noch um mich nach Figuren und anderem Merch umzuschauen.

  23. Samael sagt:

    Sehe es auch so dass sich der Laden nur lohnt wer nach Merch sucht oder entsprechend was vorbestellen will, teils gabs da ja exklusive steelbooks oder so. Zum verkaufen ists auch meiner Meinung nach die reinste abzocke, das wars aber schon immer. Lieber 5 minuten mehr investiert und online verkaufen

  24. freedonnaad sagt:

    Ichvweiß ja nicht wo ihr überall so extreme Probleme mit dem Personal von Gamestop habt, bei mir und er Stadt sind die alle super nett und man kann mit ihnen auch über alles mögliche quatschen nicht nur Spiele.

  25. Duffy1984 sagt:

    Es wäre vielleicht mal kein schlechter Zug, wenn sie einen Versand anbieten. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wann ich das letzte mal ein Spiel vorbestellt und dann im Shop abgeholt habe. Dieses Geschäftsmodell ist einfach schon sehr veraltet.

    Als digitaler Käufer vermisse ich das gar nicht. Heute ist Release und fahre ins EKZ um ein Spiel beim Gamestop/ Mediamarkt/ Saturn abzuholen. Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei.

  26. big ron sagt:

    @freedonnaad
    Lass mal die ganzen Spasten hier, die gegen Gamestop wettern. Die sind nur bockig, weil sie ihre Spiele nicht für Flohmarktpreise kaufen können. Viele der Argumente sind nichts anderes als Vorurteile und erfundene Lugerein.

    Fakt ist, dass die Preisgestaltung vertretbar ist für eine Einzelhandelskette mit kleinen Filialen. Das die Preisgestaltung nicht mit Riesen wie Media Markt, Saturn und Amazon mithalten kann, verstehen diese Trottel einfach nicht. Die kapieren nicht mal die simpelsten Betriebswirtschaftsfaktoren.

    Zumal es auch lächerlich ist, sich über das Personal zu beschweren. Bei Media Markt, Amazon und Co. brauchen die Nasen auch kein Personal, um Spiele und Zubehör zu kaufen. Aber bei Gamestop ist es plötzlich super wichtig.

  27. StevenB82 sagt:

    Naja das impliziert es ja das gamestop Kåufer nicht bei amazon etc kaufen, und wenn man will hat man bei MM Verkäufer.
    Wieder ne Parole als Geistesblitz gehabt und nich lang genug darűber nachgedacht, wa 😀

  28. AtheistArriS sagt:

    Braucht kein Mensch. Rip!

  29. big ron sagt:

    @StevenB82
    Jemand, der bei Gamestop einkauft, kauft nicht automatisch nur dort. Sondern, wie jeder normale Mensch, überall. Und als ob die Verkäufer bei MM und Saturn mehr taugen als bei Gamestop. Die schauen auch nur nach Verfügbarkeiten im System. Mehr haben die auch nicht drauf.

  30. Ifosil sagt:

    Naja, die Zeiten der Spiele ausm Einzelhandel sind vorbei. Keine Kette kann sich Heute mehr langfristig halten, wenn sie nur auf Unterhaltungssoft- und Hardware ausgelegt ist.

    Der Spielemarkt hat sich gewandelt und man verdient kaum noch was mit dem Verkauf neuer Spiele. Saturn und Mediamarkt machen das fast für lau, hätten diese kein so breites Sortiment, würden die schon lange keine Spiele mehr verkaufen.

  31. Argonar sagt:

    MM und Saturn macht zumindest einen deutlich kompetenteren Eindruck was Preorders angeht.

    Spiele und sogar Sondereditionen am Release Tag zu kaufen ist auch kein Problem mehr und der Preis von Day One Editions ist quasi identisch mit Amazon. Nur das Amazon immer mit 3 Werktagen (=5 Tage wegen dem Wochenende) Verspätung nach Österreich liefert.

    Und dass Mitarbeiter von Gamestop zu Shady Taktiken genötigt werden ist auch ein Geheimnis. Ist aber sicher in den USA deutlich stärker vertreten als bei uns.

    Ich bin mittlerweile wieder auf MM und Saturn umgestiegen und in seltenen Fällen lokale Onlinehändler. Und in einen Gamestop werde ich zimelich sicher nie wieder betreten.

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