Electronic Arts: Fast eine Milliarde Dollar Umsatz mit Mikrotransaktionen im vergangen Quartal

Kommentare (15)

Mikrotransaktionen sind für Electronic Arts offenbar eine gute Einnahmequelle, wie der Publisher mit dem jüngsten Quartalsbericht nochmals bestätigte. Demnach hat EA im vergangen Quartal fast eine Milliarde US-Dollar Umsatz mit Mikrotransaktionen gemacht.

Electronic Arts: Fast eine Milliarde Dollar Umsatz mit Mikrotransaktionen im vergangen Quartal

Der Publisher Electronic Arts hat im vergangen Quartal ein starkes Umsatzwachsum für Mikrotransaktionen notiert. Im jüngsten Geschäftsbericht zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020, das am 31. Dezember 2019 beendet wurde, bestätigte der Publisher (via PlayStationLifestyle) ein Wachstum von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Starkes Umsatzwachstum mit Mikrotransaktionen

In den drei Monaten des vergangen Quartals hat EA fast eine Milliarde US-Dollar Umsatz mit Mikrotransaktionen gemacht. Im Detail waren es 993 Millionen Dollar. Davon konnte der Publisher einen Gewinn von 317 Millionen US-Dollar verbuchen, was im Vergleich zum Vorjahr 16 Prozent mehr sind.

Als wichtigste Titel, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, werden die Spiele der Marken „FIFA“, „Madden NFL“, „NHL“ und „Apex Legends“ genannt. Im Kalenderjahr 2019 hat EA übrigens 2,835 Milliarden Dollar Umsatz mit Mikrotransaktionen gemacht. Das waren 800 Millionen Dollar mehr als im Vorjahr.

Mehr: DICE: Führungswechsel in Vorbereitung auf das nächste Battlefield

Es wird also ganz deutlich, dass Mikrotransaktionen für die Publisher und Entwickler ein echtes Erfolgsmodell sind. Daher ist nicht davon auszugehen, dass dieses umstrittene Feature aus den Spielen verschwinden wird.

Auch die Turbolenzen mit beispielsweise „Star Wars Battlefront 2“ haben nicht geschadet. Inzwischen bietet das Unternehmen mehr Transparenz, was bei den Verbrauchern offenbar gut ankommt.

Zum Thema: EA: Vier große Spiele (ohne Sporttitel) sollen bis März 2021 veröffentlicht werden

Im Rahmen des Quartalsberichts hat EA auch einige Details zum Erfolg von „Die Sims 4“, „FIFA 20“, „Battlefront 2“, „Madden NFL 20“ und weiteren Titeln genannt. Unseren Artikel dazu findet ihr hinter diesem Link.

Weiter ging man auf das kommende Geschäftsjahr ein, in dem 14 Spiele veröffentlicht werden sollen. Darunter sollen sich vier große Sporttitel und vier große Veröffentlichungen anderer Marken sowie eine Reihe kleinerer Titel befinden.

Weitere Meldungen zu , .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. ras sagt:

    Drecksladen

  2. Sunwolf sagt:

    Schuld sind einfach die das unterstützt.

    Es gibt auch Idioten (Gamer) die Editionen zum 3 fachen preis im Internet verkaufen.

  3. Crysis sagt:

    Wirklich traurig das sich die Leute so leicht das Geld aus der Tasche ziehen lassen aber Free to Play Mobile Games setzen sogar nochmal das 10 fache davon um.

  4. CBandicoot sagt:

    Werde nie verstehen wiso man sowas macht....
    DLCs lass ich mir einreden je nach Qualität aber Skins?

    Bei den Sport Spielen muss man ja was kaufen da man sonst Online keine Chance hat oder? Weiß es nicht genau, nie so eines gespielt, habs nur mal gehört.

  5. Nathan Drake sagt:

    Und da sind die ganzen dlc packs zu Sims 4 noch nicht mal drin. Was da geboten wird kostet zwar nicht gerade "Micro" aber der Inhalte könnte dazu zählen.

  6. olideca sagt:

    Und keiner brauch EA oder sonstigen Publishern die Schuld geben.
    Die Gamer sind die Idioten!! .... 5 / 10 / 15 / 20 Euro für irgendwelche Skins/Uniformen oder was weiss ich - ich verstehs nicht...

  7. Khadgar1 sagt:

    Versteh da auch nicht den Hate gegenüber Wirtschaftsorientierten Unternehmen. Der Konsument ist ja derjenige der entscheidet ob sich etwas umsetzt oder nicht.
    Zum anderen ist es eh wayne solange es cosmetics sind, kann ja jeder selbst entscheiden.

  8. Das_Krokodil sagt:

    @Sunwoöf:
    Ich finde es fragwürdig, Menschen als Idioten zu bezeichnen, die mit ihrem Geld machen, was wir wollen.
    Lassen wir mal Suchtverhalten aussen vor, darf das jeder selbst entscheiden. Ich persönlich meide MTX, aber das ist für mich kein Grund, die Nase über andere zu rümpfen.
    Und die Einnahmen finanzieren auch die Entwicklungen anderer Titel mit. Auch darüber sollte man nachdenken, bevor man Spieler als Idioten bezeichnet.

  9. EAids sagt:

    Die Masse ist halt dumm wie Brot.

  10. freedonnaad sagt:

    Für ea zählt sich Dummheit aus

  11. Horst sagt:

    Wie George Carlin seinerzeit bereits sagte:
    "Think about how stupid the average person is, and then realize that half of 'em are stupider than that."
    Passt in diesem Fall wie die Faust auf´s Auge!

  12. VincentV sagt:

    EA hat sich das halt nur abgeschaut. Sowas gibt es bereits seit PS3 Zeiten bei einigen Games. Zwar nicht in dem Ausmaß...aber es gab es.

  13. VerrückterZocker sagt:

    Im Mobile Bereich wurde die Akzeptanz getestet, mit der PS3/360 wurde es auch immer weiter in Vollpreisspielen integriert. So das wir nun soweit sind das man sich ein Spiel für 70€ kauft und ermuntert bzw dazu gedrängt wird noch weitere Euros zu bezahlen. Gedrängt wird man in der Form das man bei manchen Spielen exzessiv grinden muss um voranzukommen.
    Dabei sind Mikrotransaktionen nicht per se schlecht, wenn Spiele gut supported werden oder sinnvolle DLCs erscheinen spricht nix dagegen.
    Skins ala Skyrim oder Kartenpacks wie in FIFA sind für mich ein No-Go, gerade bei den Packs sieht man wie gut die Verkaufs und Medienpsychologie funktioniert.
    Das es bei Free to Play Spielen normal ist, sollte man nachvollziehen können.
    Was ich persönlich verabscheue und verwerflich finde sind die meisten Mobile Spiele, habe selbst schon einige ausprobiert. Kann mit den Free to Play Spielen in den Bereich nix anfangen, entweder sinnloses farmen und unnötig viel Zeit investieren, stetige Erinnerungen daran daß das Spiel auf einen wartet, größtenteils mit Werbeeinblendungen, ganz zu schweigen von den Daten die diese Apps ziehen bzw können. Aber auch da funktioniert es einwandfrei, der Großteil nimmt diese Praktiken gerne an. Eine Freundin kauft sich regelmäßig einen 30Tage Pass, damit sie die Ingame-Währung besser farmen kann. Werbung hat sie dennoch nach jeder dritten Runde 😀
    Habe leider genug in Bekanntenkreis die sowas unterstützen, bin mittlerweile an einen Punkt gekommen wo Unterhaltungen über entsprechende Themen keinen Sinn mehr machen.
    Denn seien wir Mal ehrlich zu uns selbst, wie oft regt man sich über die verschiedenen Industriezweige auf und wie oft konsumieren wir dennoch bedenkenlos weiter. Gammelfleisch, gar kein Thema hauptsache billig. Ach am anderen Ende der Welt verbrennen die Elektroschrott ohne Vorschriften und auf der anderen Seite braucht man jede angebliche Neuerung im Gerät also wird jedes Jahr was neues gekauft. Das Thema ist lang, komplex und in so gut wie jeden Bereich in unserem Leben vorhanden. Da wollen viele einfach nicht drüber nachdenken, geschweige auf irgendwas verzichten.
    Aber nörgeln und jammern kann jeder von uns 😀

  14. Brok sagt:

    Wie das bei Glücksspiel Anbietern halt so ist.

  15. RETROBOTER sagt:

    Konsum ja, aber da ist viel Manipulation der Psyche dahinter. Vorallem geb. 2000 und jünger, Konsumopfer der Branche, schön subtil zum ca$hen verleiten, Saftladen.

Kommentieren

Reviews