Review

Ghost of Tsushima im Test: Ein Fest für Samurai-Fans

von Sven Raabe | 22.07.2020 - 18:48 Uhr
Platform
PS4
Developer
Sucker Punch
Publisher
Sony
Release
17. Juli 2020
8.5

Mit ihrem letzten großen Titel, „inFAMOUS: Second Son“, läuteten Sucker Punch den Beginn der PlayStation 4-Zeit ein und lieferten mit ihrem Superhelden-Abenteuer einen der ersten Blockbuster der damals noch jungen Sony-Konsole. Passenderweise ist es nun das neueste Werk der Videospiel-Schmiede, das zu den letzten großen Titeln der ausklingenden PS4-Ära zählt.

Mit unserem „Ghost of Tsushima“-Test sind wir leider ziemlich spät dran, doch wir wollten uns die nötige Zeit nehmen, sämtliche Facetten des Spiels auf Herz und Nieren zu prüfen. Nachfolgend zeigen wir euch, wo die Stärken sowie auch Schwächen des Samurai-Open-World-Spiels liegen und ob Sucker Punch die Zeit der PS4 mit einem Hit beschließen können.

Was wir gut finden

Ein spielbarer Samurai-Blockbuster

„Ghost of Tsushima“ entführt uns ins Japan des Jahres 1274, in dem sich die Erste Mongolen-Invasion ereignete, eines der prägendsten Ereignisse in der Geschichte des Inselstaats. Die Mongolen wollen die Herrschaft über Japan erringen und eines ihrer ersten Ziele ist die kleine Insel Tsushima, die wir in der Rolle des Samurai-Kriegers Jin Sakai verteidigen. Nach einer verheerenden Niederlage muss unser Held jedoch einsehen, dass dieser Kampf mit Ehre allein nicht zu gewinnen sein wird. Er muss etwas anderes werden, um seine Heimat zurückzuerobern, ein „Geist“, dem jeder schmutzige Trick recht ist, um zu siegen. Der Zweck heiligt die Mittel und Ehre wird zusehends überflüssiger.

Im Laufe der Story bekommen wir ausführliche Einblicke in Jins Vergangenheit gewährt. Wir sehen, wie groß sein Wunsch war, ein ehrenhafter Samurai zu werden und seine Familie stolz zu machen. Doch als die Mongolen ihm alles nehmen und seine Heimat verwüsten, gerät er zusehends in einen moralischen Konflikt mit allem, was er je lernte. Plötzlich muss er aus dem Schatten heraus zuschlagen und Gift benutzen – Entwicklungen, die ihn innerlich zu zerreißen drohen.

Speziell Jins Geschichte erzählt „Ghost of Tsushima“ sehr cineastisch. Sucker Punch orientiert sich bei der starken Inszenierung offensichtlich an legendären Beiträgen des Samurai-Films wie „Die sieben Samurai“ „oder auch „Ran“. Die Bildsprache Akira Kurosawas zieht sich dabei durch das gesamte Spiel, angefangen bei den majestätischen Panoramen über die bildgewaltigen Massenschlachten bis hin zu den ruhigeren Momenten der Story. Samurai-Fans kommen hierbei definitiv auf ihre Kosten. Abgerundet wird dieses Vergnügen durch einen jederzeit stimmigen Soundtrack und vor allem dem optionalen Kurosawa-Modus, der dem Spiel einen dreckigen Schwarz-Weiß-Look inklusive veränderter Sounds verleiht.

Motivierende Nebenmissionen

Erweitert wird Jins schwelender Konflikt durch einige ausufernde, gut geschriebene Sidestory, den sogenannten „Geschichten Tsushismas“. In diesen begleiten wir insgesamt vier Verbündete unseres Protagonisten auf ihren ganz eigenen Wegen, wobei vor allem Fürstin Masako sowie der Bogenschützen-Meister Ishikawa herausragen. Sie haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und brauchen Jins Hilfe, um sich nicht in ihrer eigenen Finsternis zu verlieren. Auf der anderen Seite können wir eben jene Abgründe auch in unserer Spielfigur erkennen, die zusehends von ihrem Weg abkommt. Eine spannende Mischung, die zum Weiterspielen motiviert und uns die Figuren ins Herz schließen lässt.

Doch auch etwas japanische Folklore hat es ins Spiel geschafft, denn ein reisender Musikant erzählt an verschiedenen Punkten der Spielwelt märchenhafte Geschichten über legendäre Gestalten der Geschichte Tsushimas. Mal berichtet er uns am Lagerfeuer von einem schrecklichen Fluch, mal von der Rüstung eines legendären Diebes. Diese Sagen werden uns im Stile klassischer japanischer Tuschezeichnungen präsentiert und halten ganz besondere Belohnungen bereit, etwa mächtige Angriffe oder neue Waffen. Wenn ihr dem Musiker über den Weg lauft, solltet ihr ihm also unbedingt zuhören.

Die Schönheit der Natur

Auf Jins Wandlung vom einstigen Vorzeige-Samurai hin zum ruchlosen Geist bereisen wir natürlich ausgiebig die Insel Tsushima, die in drei große Areale unterteilt ist. In jedem davon herrschen zu Beginn die Mongolen, weshalb es an uns ist, die Bevölkerung zu befreien und das Land zurückzuerobern. Der Kampf gegen die Invasoren rückt jedoch gerne mal in den Hintergrund angesichts der umwerfend aussehenden Spielwelt. Tsushima wurde mit viel Liebe fürs Detail erschaffen und sorgt für zahllose malerische Momente, die mit dem sehr umfangreichen Foto-Modus verewigt werden können.

Dabei ist die Begeisterung der Entwickler für die japanische Kultur während unseren Reisen jederzeit spürbar, denn anders als in vielen aktuellen Open-World-Spielen ist es in „Ghost of Tsushima“ die Natur selbst, die uns durch die Welt leitet. Wenn der Wind uns den Weg zum nächsten Ziel weist, uns Vögel oder Füchse an interessante Orte führen, ergibt sich ein wunderbarer Flow, der uns noch stärker in die teils fast schon mystische Welt hineinzieht, in der es allerhand zu entdecken gibt und Menschen nicht nur Angst vor den Mongolen, sondern ebenso vor bösen Geistern und Dämonen haben.

Anders als in vielen anderen aktuellen Videospiel-Blockbustern sind es allerdings oftmals vor allem die ruhigen, fast schon meditativen Momente, die inmitten von Jins blutigen Kriegsgeschichte hervorstechen. Sucker Punch hat auf der ganzen Insel Orte der Erholung versteckt: In heißen Quellen können wir rasten und über die bisherigen Erlebnisse sinnieren, andernorts Haikus (japanische Gedichte) erfassen oder unsere Fertigkeiten trainieren. Wer nach diesen teils gut versteckten Plätzen sucht, für die wir kleinere Kletterpassagen meistern müssen wird seine Spielerfahrung um einige besonders intime Momente bereichern können.

Der Weg des Samurai-Kriegers

Doch natürlich können wir die Mongolen nicht mit lieb gemeinten Worten vertreiben. Deshalb bleibt Jin oftmals nichts anderes übrig, als zu seinem Katana zu greifen, um die Gegner in intensiven wie blutigen Nahkämpfen zu erledigen. Jin kann dabei insgesamt vier Kampfhaltungen erlernen, wobei jede besonders effektiv gegen einen bestimmten Gegnertyp geeignet ist. Mit der Stein-Kampfhaltung machen wir etwa Schwertkämpfern das Leben schwer, während die Wasser-Kampfhaltung mit ihren schnellen und heftigen Attacken die Deckung von Schildträgern zerschmettert. Somit haben immer ein geeignetes Mittel in der Hand, um siegreich aus einem Gefecht hervorzugehen.

Dabei ist das Kampfsystem auf den ersten Blick recht simpel gehalten und dürfte auch Genre-Neulinge nicht überfordern. Mit leichten und schweren Attacken schlagen wir auf die Gegner ein, während wir deren Angriffe blocken oder ausweichen können. Hinzukommen unsere Geist-Waffen, etwa Kunais oder Rauchbomben sowie zwei Bögen mit verschiedenen Pfeilen und ein Blasrohr für Giftpfeile. Durch diese Sekundärwaffen kommt eine schöne Varianz ins Spiel, was geübten Spielern ausreichend Möglichkeiten für einen variantenreichen Kampfstil ermöglicht. Mittels Fähigkeitspunkte, die wir nach und nach für erledigte Aufgaben erhalten, können wir Jins breit gefächertes Repertoire noch verbessern. In ihren besten Momenten gleichen die Kämpfe beinahe schon einem blutigen Ballet, so leichtfüßig und anmutig zerschneiden wir mit Jin unsere Gegner auf dem Schlachtfeld.

Unsere Fähigkeiten dürfen wir übrigens genauso wie unsere Aufrüstung im Laufe des Spiels verbessern, was uns weitere Vorteile im Kampf oder auch bei der Erkundung der Spielwelt gibt. Mittels verschiedener Ressourcen, etwa Hölzer, Stahl und Leder, können wir bei verstreuten Handwerkern unsere verschiedenen Rüstungen und Waffen aufwerten. Besonders seltene Ressourcen winken dabei als Belohnung für den Besuch wichtiger Schreine oder den Abschluss bestimmter Missionen. Hinzukommen verschiedene Talismane, die uns als Perks etwa mehr Gesundheit geben oder mehr Schaden austeilen. Abgerundet wird dies durch eine breite Auswahl verschiedener Skins für unsere Rüstungen und Waffen. Diese haben jedoch keinen spielerischen Mehrwert.

In der Regel treten wir hierbei gegen mehrere Gegner gleichzeitig an, doch ab und an stellen sich uns auch besonders starke Krieger in den Weg, die Jin zum Duell fordern. In diesen sehr reduzierten Momenten können wir beweisen, wie gut wir die Mechaniken verinnerlicht haben, denn uns stehen hier keine Geist-Waffen zur Verfügung. Die Duelle sind schnell, blutig sowie intensiv und gehören auch wegen ihrer an Kurosawa angelehnten Inszenierung zu den Highlights des Spiels.

Was wir schlecht finden

Kein Meister-Ninja

So gut und rund sich die Kämpfe auch spielen, so rudimentär und limitiert wirken im Vergleich Jins Stealth-Möglichkeiten. Ähnlich wie in „Assassin’s Creed“ haben wir zwar die oft die Möglichkeit, unsere Gegner lautlos zu erledigen, allerdings ist dies nur bedingt spaßig. Dies liegt zum einen an der recht dummen Gegner-KI, die sich viel zu leicht abschütteln lässt und im Spielverlauf auch nicht dazulernt, und zum anderen an den ziemlich generischen Möglichkeiten, die wir beim Schleichen nutzen können.

Uns stehen Glöckchen und Böller zur Verfügung, mit denen wir Gegner ablenken können, Rauchbomben, die uns die Flucht ermöglichen, und zwei Arten von Giftpfeilen (Tod & Wut). Am Ende sind es somit zu wenige Möglichkeiten, die uns an die Hand gegeben werden, um die Gegner lautlos ähnlich spaßig zu erledigen wie in den schön intensiven Kämpfen. Besonders auffällig wird dies in einigen gezwungen wirkenden Schleich-Missionen, bei denen eine Entdeckung zum sofortigen Game Over führt.

Unfähiger Kameramann

Unser größter Feind bei der Rückeroberung Tsushimas waren oftmals jedoch nicht unbedingt die Mongolen oder andere kampflustige Gegner wie Banditen und Ronin (herrenlose Samurai), sondern die Kamera. Diese hat speziell im Kampf gegen mehrere Feinde ihre liebe Mühe, das Geschehen aus einer vernünftigen Perspektive einzufangen, weshalb es regelmäßig vorkam, dass sich Gegner außerhalb unseres Blickfelds befanden. Besonders schlimm wird es, wenn sich Jin in oder in der Nähe eines Gebäudes befindet, da die Kamera in solchen Fällen gerne mal an Wänden kleben bleibt.

Hinzukommt hierbei ein fehlendes optionales Lock-On, also richtiges anvisieren der Gegner. Jin greift den am nächsten stehenden Gegner an, in dessen Richtung wir den linken Stick drücken. Dies funktioniert die meiste Zeit zwar relativ zuverlässig, kann allerdings gerade zum Ende hin in Kämpfen gegen mehrere starke Gegner Nerven kosten, da Jin auch gerne mal Luftlöcher schlägt oder den falschen Kontrahenten attackiert.

Samurai-Déjà-vu

Obwohl die Spielwelt von „Ghost of Tsushima“ wunderschön gestaltet ist und so sehr sie uns mit ihren malerischen Panoramen auch in ihren Bann ziehen konnte, so wenig kann sie über einige offensichtliche Schwächen im Spieldesign hinwegtäuschen. Besonders deutlich wird dies gerade bei den Nebenmissionen, die viel zu oft nach demselben Schema ablaufen: Erkunde, verfolge, kämpfe – und von vorn. Dieses Schema hat sich zwar bewährt, ist jedoch altbekannt und wenig originell.

„Ghost of Tsushima“ besitzt zweifelsohne seinen ganz eigenen Charme, der in seinen stärksten Momenten eine ungeheure Sogwirkung entfaltet, dennoch fühlt sich die Spielwelt in ihren schwächsten Momenten sehr generisch an. In diesen ist Jins Abenteuer nur ein weiteres Open-World-Spiel unter vielen und verliert seine mystische Faszination, die es so einzigartig macht. Dies ist besonders schade, weil Thema und Setting des Spiels eigentlich zu einer wunderbaren Einheit verschmelzen, wäre es nicht im stetigen Konflikt mit sich selbst, außergewöhnlich und zugleich massentauglich sein zu wollen.

Technik, die nicht immer begeistert

Zum Abschluss noch ein paar Worte zur Technik von „Ghost of Tsushima“. Auf den ersten Blick begeistert die Spielwelt mit ihren kräftigen Farben, ihren kristallklaren Bächen und der teils enormen Weitsicht auf die weitläufigen Landschaften. Hinzukommen Jins geschmeidige Animationen während der Kämpfe sowie die detailliert gestalteten Locations und Charaktere in den Zwischensequenzen.

Während unseres Tests kam es jedoch immer wieder zu kleineren Rucklern und Slowdowns, die gerade zu Beginn etwas nervig sein können. Zudem wirkten einige Animationsübergänge, speziell beim Klettern, etwas unrund („inFAMOUS“ lässt grüßen). Im Vergleich zu einigen anderen PlayStation 4-Exklusivtiteln, etwa einem „God of War“, wirkt „Ghost of Tsushima“ technisch nicht ähnlich poliert.

8.5
Pro
  • Jin ist ein komplexer Charakter in einem spielbaren Samurai-Epos
  • sehr gute Nebengeschichten um Jins Verbündete
  • wunderschöne Spielwelt
  • facettenreiches Kampfsystem
  • motivierende Charakterverbesserungen
Contra
  • Stealth-Gameplay rudimentär und limitiert
  • oft unvorteilhafte Kamera
  • generische Nebenmissionen
  • technisch nicht ganz sauber

Wertung und Fazit

Ghost of Tsushima im Test: Ein Fest für Samurai-Fans

"Ghost of Tsushima" lebt in erster Linie von seiner überraschend emotionalen Geschichte über Jins moralisch zweifelhafte Wandlung in den Geist, die uns genaue Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt unseres Helden gewährt. Dies wird uns cineastisch und wuchtig, jedoch auch immer wieder ruhig und intim vermittelt. Die Story ist ein ausgewachsener Samurai-Blockbuster zum selber spielen und weiß dabei stets zu fesseln.

Davon abgesehen ist es vor allem die wundervolle malerische Welt, die den Spieler unweigerlich in ihren Bann zieht. Die kleine japanische Insel verströmt bei der Erkundung dank ihres organischen und lebendig wirkenden Designs eine ganz besondere Atmosphäre. Diese wird nicht nur durch die Flora und Fauna, sondern genauso sehr von den gut gezeichneten Figuren getragen, die Jin auf seinem Feldzug gegen die Mongolen unterstützen.

Hinzukommen das sehr gute Kampfsystem, das zwar schnell zu verinnerlichen ist, jedoch Zeit und Übung braucht, um es in all seinen Facetten zu meistern. Die Kämpfe sind jedes Mal wieder ein echtes Highlight und es ist ein geradezu erhabenes Gefühl, wenn Jin nach einem Kampf gegen ein Dutzend Gegner als einziger noch aufrecht stehen kann. In diesen Momenten verströmt das Spiel aus jeder einzelnen Pore den Geist einiger der bedeutendsten Samurai-Filme aller Zeiten und das ist vermutlich seine größte Leistung.

Am Ende sind es Probleme wie die störrische Kamera und das eher langweilige Schleichen sowie viele generischen Nebenmissionen, die "Ghost of Tsushima" davon abhalten, sein ganzes Potential zu entfalten. Doch trotz dieser Schwächen ist das jüngste Werk von Sucker Punch Pflichtprogramm für Samurai-Fans und ein mehr als würdiger letzter großer Exklusivtitel für die langsam ausklingende PlayStation 4-Ära.

Kommentare

  1. spider2000 sagt:

    play3, ich würde gerne mal von euch ein video review sehen bei ein test.
    warum macht ihr das nicht mal?

    ansonsten macht mir persönlich GoT sau spaß.

  2. Der Coon sagt:

    8.5?!

  3. Lichkoenig sagt:

    Sieht echt gut aus das Game. Ich warte aber noch auf die ps5 Version in der Hoffnung, dass es dann sogar noch besser wird.

  4. AlgeraZF sagt:

    Ich hatte anfangs so meine Problemchen mit dem Spiel. Mittlerweile gefällt es mir echt gut. Die Haupt- und Nebenmissionen sind richtig klasse bis jetzt. Zur Grafik wurde schon einiges gesagt. Sieht nicht so umwerfend aus wie damals, aber dennoch gut bis sehr gut.

    Bis jetzt nach ca. 25 Stunden für mich eine 8,3/10

  5. Bloodgod2001 sagt:

    8.5 geht vollkommen klar.
    Hier und da hat es halt noch Probleme. Wo ich denke, das bügeln die noch mit einem Patch aus.
    Gerne hätte ich auch mehr splatter gesehen, bei einem Samurai Spiel.
    Aber ansonsten macht es wirklich viel Spaß

  6. big ed@w sagt:

    Ich hoffe die bringen für die ps5 version noch eine halb automatische Verfolger-cam raus
    die sich bei Kämpfen entweder abschaltet oder rauszoomt.
    Ist das einzige was ich an dem Spiel wirklich zu bemängeln habe,da es nach 4-5 Tagen Pause schwer ist wieder in den Kameraflow zu kommen.

  7. bausi sagt:

    Ich bin die ganze Zeit huöin und her gerissen ob ich es mir sofort hole oder noch etwas warte, habe gestern erst das geniale tlou2 beendet und muss das erstmal verdauen

  8. Mr. Monkey sagt:

    Ruckler hatte ich bei ca. 8 h Spielzeit noch keine. Die Kamera hat mich bisher auch noch nicht einmal gestört, hab aber auch noch nicht viele Missionen hinter mir. Bisher ein für mich ein sehr schönes Spiel.

  9. Yago sagt:

    Kamera ist für mich auch nervig und kein festes anvisieren. Ist gegen mehrere Gegner nervig. Vll kommt ja da nochmal ein Update.

  10. Nathan Drake sagt:

    Vertshe nicht warum "stealth" bemängelt wird wenn man (schon nach paar Stunden) die Story kennt. Ein Samurai ist eben kein Ninja und Jin ist ein Samurai.

  11. Nathan Drake sagt:

    Yago
    Festes anvisieren wird nicht kommen. Die Entwickler habe sich bewusst dagegen Entschieden, nachdem sie es getestet haben.
    Mir ist es so sogar lieber. Viel schnelleren Spiel-flow und dynamischere Kämpfe

  12. LDK-Boy sagt:

    Genau so hat ich es vermutet den Test von, Playdrei. 8.5 PKT. Ruckler hatt ich bisher noch keine. Die Kamera ist echt ein Problem bei kämpfen.

  13. merjeta77 sagt:

    Das spiel ist locker 9.5 alleine die Grafik ist hammer geil.
    Was mir persönlich nicht gefällt, das man kein Gegner anvisieren kann und was mir auch nicht gefällt zum Beispiel die kombos Tasten, zum Beispiel halte Dreieck gedrückt und dann 2x Dreieck hinterher was ist das? Das ist für dumme Zocker gedacht. Ich vermisse kombos zum Beispiel Viereck Viereck linke analog nach vorne Dreieck Kreis usw.....

  14. VincentV sagt:

    Das ist kein Hack N Slay :p

  15. James T. Kirk sagt:

    8.5 sicher... als wenn Last of Us Part 2 besser wäre! Erbärmlich!!!

  16. bausi sagt:

    Junge lass doch mal dieses lächerliche gehate gegen tlou 2
    Bei jeder news muss man deinen dünnpfiff ertragen..

  17. SEEWOLF sagt:

    @James T. Kirk
    Du bist halt nicht in der Lage, differenziert zu unterscheiden. Betrachte jedes Spiel für sich und beschränke dich nicht nur auf die Zahl einer Bewertung. Dann würdest du auch erkennen, dass TLOU2 mit GoT nicht verglichen werden kann.

  18. DarkSashMan92 sagt:

    Ist jemanden aufgefallen, dass das Spiel kaum Ladezeiten hat? Selbst beim hin und her reisen lädt es nur wenige Sekunden.
    Ich bemängel bis jetzt nur die schlechte Kamera.. und die Grafik vom Wasser.. die ist wirklich schlecht

  19. GolDoc sagt:

    Wieso werden ausgerechnet in diesem Spiel die Nebenmissionen kritisiert? Verglichen mit 90% der anderen OW-Spielen sind diese doch super. Zwar nicht ganz Witcher 3 Niveau, aber doch ziemlich gut. Da hatten Spiderman und Horizon die (klar) schlechteren/generischeren Nebenmissionen. Auch das Erkunden der Spielwelt gefällt mir besser als die zuvor genannten Spiele.

    Klasse Spiel, für mich neben RDR2 , Witcher 3 und Breath of the Wild das beste OW-Spiel dieser Generation und ich habe locker 15 davon gespielt.

  20. luckY82 sagt:

    Ich habe TLOU2 und GoT auf dem Radar. Ich weiss aber nicht ob ich es jetzt holen soll oder auf ps5 warten. Und auch welches von beiden ich zuerst spielen soll.

    Einige Empfehlungen?

  21. Crysis sagt:

    @luckY82, kommt auf deinen Persönlichen Geschmack an ich hab beide geholt spiele aber vorerst GoT, beide Spiele werden dich mehr als 30 Stunden beschäftigen also ist das Geld schonmal sehr gut angelegt, egal für welches von beiden du dich entscheiden solltest. In Got wenn du wirklich alles sehen willst bist du alleine mit dem ersten Teil der Insel schon gut 30 Stunden beschäftigt.

  22. Yago sagt:

    @Nathan Drake

    Naja weil die Kamera nicht wirklich gut ist und wenn mehrere Gegner kommen ist das schon nervig. Wenn du fest anvisieren könntest wäre es ja nicht anders als jetzt nur das du selbst gleich bestimmen kannst welchen Gegner du zu erst bekämpfst.

    Hier Visiert man ja automatisch an aber durch die Kamera ist das manchmal mehr als nervig und mit dem Stick und Schlag Taste auf den nächsten Gegner zu gehen klappt auch nicht immer.

    Sonst mag ich das Kampfsystem gern.

  23. Yago sagt:

    @James T. Kirk

    Immer das selbe, wir wissen das du tlou2 nicht gut fandest. Du magst Got lieber, ist doch in Ordnung aber lass das gehate doch einfach mal. Ist ja nervig.

  24. Banane sagt:

    8.5 - Der Klassiker

  25. EightySix sagt:

    @luckY82: Ich stand vor der gleichen Entscheidung und habe jetzt doch beide zum Release geholt. Warum? Bei Tlou2 um nicht gespoilert zu werden und weil es einfach auch schon jetzt fantastisch aussieht auf der Pro und bei GoT hauptsächlich da ich für die PS5 mit Cyberpunk und Valhalla schon zwei sehr zeitaufwändige Spiele fest eingeplant habe, aber auch da es wirklich hübsch aussieht und sich zumindest auf der Pro sehr gut spielen lässt.

    Welches zuerst? Gute Frage, Tlou2 ist deutlich anspruchsvoller (nicht von der Schwierigkeit her 😉 ) und man sollte sich mehr Zeit dafür nehmen. GoT lässt sich da etwas schneller spielen, ist aber insgesamt durch die Open World eher noch größer, lässt sich aber auch besser teilen.
    Hätte ich nicht den Release-Abstand würde ich mich danach entscheiden, wie viel Zeit ich aktuell zum zocken habe, wenn es ca. 2 Stunden pro Tag sind, passt Tlou2 sehr gut, das sind gute Happen, auch um über das gespielte zu reflektieren. Ist es deutlich weniger oder mehr würde ich GoT bevorzugen, weil sich das besser trennen lässt... Schwer zu beschreiben, aber vielleicht hilft dir das schon bei der Entscheidung.

    PS: Beide sind es absolut wert gezockt zu werden und sie setzen wirklich einen guten Schlusspunkt für die PS4.

  26. luckY82 sagt:

    @Crysis @EightySix

    Vielen Dank für eures Feedback. Das Argument mit neuen Spielen die kommen bei der PS5 ist ein gutes. Und wohl auch, dass ich jetzt noch Urlaub habe 🙂

  27. Nathan Drake sagt:

    Sehe eigentlich nicht wo das Problem nit der Kamera liegt. Ich hab Keins. Und das anvisieren würde einfach nicht gut funktionieren, wenn 4, 5 Leute um dich stehen und du nie weiss welcher angreift.
    Passt schon. Man muss es eben etwas lernen.

  28. xjohndoex86 sagt:

    Na ja die Kamera ist nicht das Gelbe vom Ei. Gerade in engen Bereichen verdecken oft Wände oder andere Dinge die Sicht. Das ist schon nervig und hätte man anders lösen können, indem man wie bei Dark Souls die Hauptattacken auf die Schultertasten legt. Auf der anderen Seite wäre dann der Einsatz der Geistwaffen wieder fummelig geworden.

    Ähnlich ist es mit dem Lock-on. An sich wäre es schön Gegner direkt anvisieren zu können, allerdings würde dadurch wohl die Übersicht flöten gehen. Sind es doch manchmal bis zu 3 Gegner, die direkt auf einen eindreschen und bis jetzt kam es bei über 20h vllt. 3 mal vor dass Jin lieber die Luft bekämpft hat. ^^

    Nebenmissionen fand ich gar nicht generisch, sonder schön abwechslungsreich. Sind eher die Random Encounter, die wie bei Ubi Spielen irgendwann einem nur noch ein Gähnen abgewinnen und fast schon satirisch wirken, wenn es alle 100m passiert. Halb so viele hätten es auch getan.

    Alles in allem kann ich bisher nur Gutes über GoT sagen. Mehr als 8.5 sind dennoch nicht drin. Dafür müsste es bei weitem mehr herausstechen aus der mittlerweile extremen Masse.

  29. Magatama sagt:

    Immer, wenn ich einen Test von euch lese, weiß ich, was am Ende steht: 8,5. Bewertet ihr eigentlich jemals anders? Oder ist das schon fest indie Eingabe-Maske eingetragen und ihr schreibt dann den Test dazu?

  30. xjohndoex86 sagt:

    TLOU2: 9.5
    Minecraft Dungeon: 7.0
    Snowrunner: 8.0

    Soll ich weiter machen?

  31. Yago sagt:

    @Nathan Drake

    Hat nichts mit lernen zu tun, bekomme das gut hin mit Kamera aber trotzdem ist das nicht gut gelöst. Das ist ein Kritikpunkt von vielen und da kann man nun auch nichts schön reden und mit dem anvisieren würde gehen, auch wenn da 3 oder 5 Gegner wären. Geht auch in anderen Spielen. Man hätte ja die Wahl lassen können ob man mit oder ohne festes anvisieren zocken möchte

  32. bmxmitch sagt:

    8,5 und Tlou2 bekommt ne 9,5. Is klar....
    Tests von irgendwelchen, selbsternannten "Experten" sind ma so für Arsch. Lächerlich

Kommentieren