Cyberpunk 2077: Rückerstattungen und fallender Aktienkurs

"Cyberpunk 2077" läuft auf der PS4 und Xbox One nicht allzu rund. Berichten zufolge bietet Sony unzufriedenen PSN-Kunden eine Rückerstattung an. Zudem wirken sich die Launch-Probleme auf den Aktienkurs von CD Projekt aus.

Cyberpunk 2077: Rückerstattungen und fallender Aktienkurs

Das Marketingmaterial macht einen besseren Eindruck als das Spiel selbst - zumindest im Fall der Last-Gen-Konsolen.

„Cyberpunk 2077“ macht auf den Konsolen PS4 und Xbox One keinen guten Eindruck. Mehrere Redaktionen sprachen eine Kaufwarnung aus und empfahlen als Ausweichplattformen den PC oder die New-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series X. Auch auf der PS4 Pro und Xbox One X ist „Cyberpunk 2077“ noch ganz gut spielbar.

Doch was ist mit Kunden, die sich vom Marketing und Hype beeinflussen ließen und den Rollenspiel-Shooter für PS4 und Xbox One in den eigenen Besitz brachten? Zunächst einmal kann „Cyberpunk 2077“ natürlich zur Seite gelegt werden, bis eine potentere Konsole das heimische Wohnzimmer erobert. Falls ihr nicht abwarten möchtet, könnte der Support für euch eine Lösung bieten.

Berichte über Rückerstattung

Mehrere PSN-Kunden berichten, dass sie von Sony eine Rückerstattung der Kaufsumme bekamen. „Ich musste online einen Support-Antrag stellen und über eine Stunde in der Warteschleife sitzen, um mit jemandem zu sprechen. Aber sie waren schnell dabei, die Rückerstattung auszustellen und dann das Spiel aus meiner Bibliothek zu löschen“, so ein Spieler auf Reddit.

„Ich habe eine Stunde am Telefon verbracht, nachdem ich vom Chatbot abgewiesen wurde. Und ich habe meine Rückerstattung bekommen“, berichtet ein anderer User. Auch wurde behauptet, dass Sony an CD Projekt eine Geschäftsbeschwerde ausgestellt hat, allerdings gibt es dafür keine Bestätigung.

Es scheint, dass es sich bei den Rückerstattungen momentan noch um Einzelfallentscheidungen handelt. Solltet ihr mit der digitalen Fassung von „Cyberpunk 2077“ auf der PS4 gar nicht zufrieden sein, könnt ihr beim PSN-Support zumindest euer Glück versuchen.

Das schreibt Sony: „Digitale Inhalte, bei denen du bereits den Download oder das Streamen gestartet hast, sowie Ingame-Consumables, die bereits geliefert wurden, können nur erstattet werden, wenn sie fehlerhaft sind.“ Hier müsst ihr also gut argumentieren.

Aktienkurs bricht ein

Nachdem „Cyberpunk 2077“ basierend auf der PC-Version kurz vor dem Release von zahlreichen Publikationen Höchstwertungen bekam, zeichnet sich ab, dass viele Spieler weniger begeistert sind. Auf Metacritic liegt der User-Score im Fall der PC-Fassung momentan bei 6,8. Fast 15.000 Spieler gaben ihre Stimme ab. Die PS4-Version kommt basierend auf fast 6.000 Stimmen auf einen Score von 2.8.

Auch auf den Aktienkurs von CD Projekt hatte die Problematik einen Einfluss. Dieser brach in den vergangenen Tagen um bis zu 30 Prozent ein. Nachdem er am 7. Dezember 2020 zeitweise bei über 103 Euro pro Aktie lag., waren es am 11. Dezember unter 71 Euro. Inzwischen fand eine leichte Erholung auf rund 73 Euro statt.

Das ist eine erheblicher Wertverlust. Allerdings gibt es ein dickes aber: Wenn wir etwas weiter in die Vergangenheit zurückblicken, wird deutlich, dass Aktionäre, die vor einem Jahr oder davor einstiegen, in ihrem Portfolio noch immer einen deutlichen Zuwachs sehen können. Vor einem Jahr lag der Kurs bei etwa 60 Euro, Ende 2018 sogar bei rund 32 Euro.

Zum Thema

Schon vor der Veröffentlichung von „Cyberpunk 2077“ war der bis dato gute Ruf von CD Projekt angekratzt. Im September 2020 teilte der Entwickler seinen Angestellten mit, dass sie bis zur Veröffentlichung des Spiels im November sechs Tage pro Woche arbeiten müssen. Damit brach das Unternehmen ein vorheriges Versprechen, keine Crunchtimes anzuordnen, um das Projekt fertigzustellen. Es folgten Berichte über fragwürdige Arbeitsbedingungen.

Beachtet werden muss aber auch: Die Chefs von CD Projekt gaben später gegenüber Mitarbeitern bekannt, dass sie trotz des fragwürdigen Starts von „Cyberpunk 2077“ ihre vollen Boni bekommen. Berichten zufolge hat die Führung des Unternehmens die Verantwortung für den Zustand des Spiels übernommen.

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