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Am 1/13/2020 um 7:53 PM schrieb vangus:

Genau das ist ja das Problem, dass ihr Marvelfilme für großes Kino haltet. 😅 Dass ihr "Bombast/Spektakel" bzw. "Vergnügungspark-Filme" für großes Kino haltet. Aber ist auch egal, ihr versteht es vorerst sowieso nicht und das führt hier eh zu nichts außer Gehässigkeit. Mir spricht Scorsese jedenfalls aus der Seele genauso wie vielen anderen Cinephilen auch. Sehr viele Filmemacher sehen es genauso, vor allem diejenigen, die wertvollere Werke erschaffen. Die kritisieren doch alle Superheldenfilme. Das ist nicht anders als das, was Scorsese gesagt hat. Man könnte jetzt hunderte Aussagen hier posten von Inarritu, Coppola und Co. und da wäre es genauso sinnlos sie als "senil" abzustempeln. Bei Scorsese's Aussage ist das Problem, dass die meisten leider nur nicht verstehen, was er mit "Kino" meint, und genau deshalb würde es helfen, seine Dokus zu sehen, mehr wollte ich auch gar nicht aussagen. Ihr müsst ja nicht seine Meinung teilen, aber ihr könntet lernen sie zu verstehen.

Davon abgesehen meint er nicht generell Marvel-Filme, er nutzt sie als Synonym für eben diese typischen Franchise-Productionen, genauso wie ich hier immer einfach nur "Blockbuster" schreibe im negativen Kontext, heißt nicht dass ich all diese scheiße finde oder dass sie keine Daseinsberechtigung haben, man hat einfach eine andere Vorstellung davon, was "Cinema" bedeutet, und wer dieses Cinema wahrhaftig liebt, der wird auch mehr oder weniger seine Differenzen mit den "Vergnügungspark-Filmen" haben.

Hast du vielleicht mal darüber nachgedacht, dass "großes Kino" für jeden etwas Anderes ist?! Warum müssen irgendwelche Cineasten, Kinokritiker, Feuilletonmenschen bestimmen was verdammt nochmal "großes Kino" ist ?! Du immer mit deinen "wertvollen Werken". Manche Menschen wollen intelligente, tiefgreifende Geschichten andere bombastisch inszenierte Superheldenaction. Beides ist Kino! Und bitte schreibe jetzt nicht wieder, dass ich/wir nicht verstehen würden was du meinst, das tue ich zu mindestens ganz genau 😉

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vor 4 Stunden schrieb Edelstahl:

Hast du vielleicht mal darüber nachgedacht, dass "großes Kino" für jeden etwas Anderes ist?! Warum müssen irgendwelche Cineasten, Kinokritiker, Feuilletonmenschen bestimmen was verdammt nochmal "großes Kino" ist ?! Du immer mit deinen "wertvollen Werken". Manche Menschen wollen intelligente, tiefgreifende Geschichten andere bombastisch inszenierte Superheldenaction. Beides ist Kino! Und bitte schreibe jetzt nicht wieder, dass ich/wir nicht verstehen würden was du meinst, das tue ich zu mindestens ganz genau 😉

sehe ich so ähnlich. keiner schreibt mir vor oder bestimmt was (für mich persönlich) großes kino ist. das entscheide ich ganz alleine und ist immer geschmacksache unter anderen. jeder sieht filme mit anderen augen und da kommen so viele faktoren noch hinzu für einen persönlich.

ich gucke viele arten von filme, wie sehr anspruchsvolle unter anderen, wo ich dann sage, das war ganz großes kino. für ein anderen ist es aber kein großes kino, weil die person einfach die geschichte langweilig findet oder andere sachen.

über das thema könnte man sich noch unendlich unterhalten und dennoch würden wir alle nie auf ein nenner kommen. das wichtigste bleibt immer noch, das einen persönlich der film gefällt und wenn es für einen großes kino ist, dann ist das halt so für ihn. ist doch vollkommen in ordnung.

Edited by spider2000
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stranger-things-5d2081e4e16c7.jpg.d88ef95eb6c91ec1f9886b85863b1f66.jpg

 

Imagine Your Dream - Create Your Happyness - Live Your Life - Cherish Every Memory

 

Mein PC System :

 

 

 

 

Windows 7 (64 bit), Intel i7-3770 (3,9 GHz), Kingston 16 GB DDR3 ram

Gigabyte Aorus GeForce GTX 1080 Ti 11G , X-Fi Forte 7.1 Soundkarte,

Corsair CP-9020031-EU HX Series 80 Plus Gold 750W Netzteil, Gigabyte Z77-DS3H Mainboard, Arctic Cooling Freezer 13 CPU-Kühler, 2 x WD Blue 1TB, WD My Book 4TB

 

 

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Man könnte es auch einfach auf folgenden Satz runterbrechen: Leben und leben lassen. 😉 

Morgen startet endlich 1917 und ich geh auch direkt hin - das wird für mich ganz großes Kino :D 

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Francis Underwood: There is no solace above or below. Only us - small, solitary, striving, battling one another. I pray to myself, for myself.

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Nur weil es wieder nur um die Definition von Kino geht. Nennt es doch wie ihr wollt!

Die meisten verstehen nicht, was Scorsese mit Kino meint, es wird ganz offensichtlich hier nicht verstanden.

Die Filme, die Scorsese als Kino bezeichnet, die sind jedenfalls ganz anders als diese typischen Superhelden-Filme von heute. Das ist ganz anderes Filmemachen, da gibt es einen völlig anderen Fokus, eine völlig andere Herangehensweise, einen ganz anderen Inhalt, das hat Scorsese auch alles erklärt in seinem NY-Times-Bericht.

Diese andere Art von Filmen, die Scorsese beschreibt, die sind für ihn Kino, mit derartigen Filmen ist er auch aufgewachsen, die sind es, die Kino immer schon ausgemacht haben. Der neue Superhelden-Kram hingegen unterscheidet sich davon, deshalb nennt er es kein Kino, sie entsprechen nicht dem Kino, wie er es kennengelernt hat. Also ist doch alles verständlich oder nicht? Oder versteht ihr den Unterschied nicht? "Marvel ist kein Kino" ist eigentlich überhaupt kein Angriff, es soll nur bedeuten, dass es etwas anderes ist als das Kino, wie Scorsese es kennt, von daher verstehe ich diese Aufregung auch nicht, die ist so ungerechtfertigt, gerade auch wie Scorsese teilweise schon beleidigt wird deswegen...

Man könnte auch schreiben, dass Filme wie Taxi Driver, oder neue Filme von Wes Anderson, Ari Aster, usw. jetzt eben Oldschool-Kino genannt werden und der Blockbuster-Scheiß ist normales Kino.

Ist doch scheißegal, es geht um den Unterschied und dass dieses Oldschool-Kino immer mehr aus den Lichtspielhäusern verdrängt wird und dieser Fakt macht Scorsese und viele der Cineasten, Kinokritiker und Feuilletonmenschen traurig, weil gerade sie dieses Oldschool-Kino lieben.

Dieses Oldschool-Kino ist für viele eben "KINO", weil dieses Kino zuerst da war, weil es diese gewissen Eigenschaften besitzt, die typische Superheldenfilme nicht bieten. Die Superheldenfilme bieten dafür aber Vergnügen und Spektakel, eben sehr gut vergleichbar mit einem spaßigen Ausflug zu einem Vergnügungspark und was man dort alles erlebt, das ist keineswegs etwas Schlechtes und deshalb bin auch ich z.B. von Avengers Infinity War super unterhalten worden, das hat Spaß gemacht. Aber genausoviel kritisiere ich auch dieses Konzept, weil es langsam viel zu sehr überhand nimmt in den Kinos, die Leute gewöhnen sich an nur noch diese Filme. Wenn den Menschen nur noch eine Sache gezeigt wird, dann fangen sie an, immer mehr von nur dieser Sache zu wollen. Alles andere, das "überraschende" Kino, hat dann keine Chance mehr oder wird nur noch bei Streaming-Diensten angeboten, was für viele eben den Tod des (Oldschool-) Kinos bedeuten würde.

Das ist eine sehr komplexe Diskussion, jedenfalls geht es überhaupt nicht um eure Meinungsfreiheit, was das immer soll geht mir total auf den Keks.

Und ja, 1917 wird ganz sicher großes Kino! 🙂 Das hat ja auch überhaupt nichts mit diesen Franchise-Produktionen zu tun! 😂

Edited by vangus

PSN-ID: vangus1                Twitter: @realvangus                Meine Film-Top100!

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vor 17 Minuten schrieb vangus:

Nur weil es wieder nur um die Definition von Kino geht. Nennt es doch wie ihr wollt! Das Problem, dass ihr sowas für großes Kino haltet....

Du hast kein Wort von dem verstanden, was die Leute hier geschrieben haben, nicht wahr..?

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vor 52 Minuten schrieb President Evil:

Du hast kein Wort von dem verstanden, was die Leute hier geschrieben haben, nicht wahr..?

Doch, habe ich verstanden, deshalb versuche ich euch zu erklären, was ihr nicht versteht und vielleicht scheitere ich auch dabei. Vielleicht war es auch etwas kuddelmuddel meinerseits.

Der Satz:

"Das Problem, dass ihr sowas für großes Kino haltet, das ist das Problem dieser Diskussion und ist nicht allgemein ein Problem"

Ist völlig falsch von mir ausgedrückt, ich meine nichts so wie es da steht, sorry.

Edit: Habe ich rausgenommen. Ob der Post jetzt für dich besser wird, weiß ich nicht ^^.

Edited by vangus

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vor 33 Minuten schrieb vangus:

...deshalb versuche ich euch zu erklären, was ihr nicht versteht und vielleicht scheitere ich auch dabei...

Ey, was soll man auf SOWAS noch schreiben..?? Spürst du dich eigentlich noch? 

Nein, ich meinte den ganzen Text. Ich habe nur den Anfang zitiert, weil ich nicht den ganzen Block nochmals abbilden wollte.

Aber komm... vergiss es einfach. Bei dir kämpft man ja gegen Windmühlen!

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vor 53 Minuten schrieb President Evil:

Ey, was soll man auf SOWAS noch schreiben..?? Spürst du dich eigentlich noch? 

Nein, ich meinte den ganzen Text. Ich habe nur den Anfang zitiert, weil ich nicht den ganzen Block nochmals abbilden wollte.

Aber komm... vergiss es einfach. Bei dir kämpft man ja gegen Windmühlen!

Ja, ich bin mit der Situation auch unzufrieden ^^.


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vor 21 Stunden schrieb vangus:

Nur weil es wieder nur um die Definition von Kino geht. Nennt es doch wie ihr wollt!

Die meisten verstehen nicht, was Scorsese mit Kino meint, es wird ganz offensichtlich hier nicht verstanden.

Die Filme, die Scorsese als Kino bezeichnet, die sind jedenfalls ganz anders als diese typischen Superhelden-Filme von heute. Das ist ganz anderes Filmemachen, da gibt es einen völlig anderen Fokus, eine völlig andere Herangehensweise, einen ganz anderen Inhalt, das hat Scorsese auch alles erklärt in seinem NY-Times-Bericht.

Diese andere Art von Filmen, die Scorsese beschreibt, die sind für ihn Kino, mit derartigen Filmen ist er auch aufgewachsen, die sind es, die Kino immer schon ausgemacht haben. Der neue Superhelden-Kram hingegen unterscheidet sich davon, deshalb nennt er es kein Kino, sie entsprechen nicht dem Kino, wie er es kennengelernt hat. Also ist doch alles verständlich oder nicht? Oder versteht ihr den Unterschied nicht? "Marvel ist kein Kino" ist eigentlich überhaupt kein Angriff, es soll nur bedeuten, dass es etwas anderes ist als das Kino, wie Scorsese es kennt, von daher verstehe ich diese Aufregung auch nicht, die ist so ungerechtfertigt, gerade auch wie Scorsese teilweise schon beleidigt wird deswegen...

Man könnte auch schreiben, dass Filme wie Taxi Driver, oder neue Filme von Wes Anderson, Ari Aster, usw. jetzt eben Oldschool-Kino genannt werden und der Blockbuster-Scheiß ist normales Kino.

Ist doch scheißegal, es geht um den Unterschied und dass dieses Oldschool-Kino immer mehr aus den Lichtspielhäusern verdrängt wird und dieser Fakt macht Scorsese und viele der Cineasten, Kinokritiker und Feuilletonmenschen traurig, weil gerade sie dieses Oldschool-Kino lieben.

Dieses Oldschool-Kino ist für viele eben "KINO", weil dieses Kino zuerst da war, weil es diese gewissen Eigenschaften besitzt, die typische Superheldenfilme nicht bieten. Die Superheldenfilme bieten dafür aber Vergnügen und Spektakel, eben sehr gut vergleichbar mit einem spaßigen Ausflug zu einem Vergnügungspark und was man dort alles erlebt, das ist keineswegs etwas Schlechtes und deshalb bin auch ich z.B. von Avengers Infinity War super unterhalten worden, das hat Spaß gemacht. Aber genausoviel kritisiere ich auch dieses Konzept, weil es langsam viel zu sehr überhand nimmt in den Kinos, die Leute gewöhnen sich an nur noch diese Filme. Wenn den Menschen nur noch eine Sache gezeigt wird, dann fangen sie an, immer mehr von nur dieser Sache zu wollen. Alles andere, das "überraschende" Kino, hat dann keine Chance mehr oder wird nur noch bei Streaming-Diensten angeboten, was für viele eben den Tod des (Oldschool-) Kinos bedeuten würde.

Das ist eine sehr komplexe Diskussion, jedenfalls geht es überhaupt nicht um eure Meinungsfreiheit, was das immer soll geht mir total auf den Keks.

Und ja, 1917 wird ganz sicher großes Kino! 🙂 Das hat ja auch überhaupt nichts mit diesen Franchise-Produktionen zu tun! 😂

Na geht doch, jetzt klangst du nicht mehr so von oben herab, was für mich die ganze Zeit das Problem war, das sture Beharren auf eine richtige Sichtweise. Jetzt wurde auch am deutlichsten was du wirklich gemeint hast. Ich verstehe die Problematik und sehe es in vielen Punkten genau so wie du. Das kann man ja auf alle Formen der Kunst übertragen: Der Mainstream, das Stumpfe verdrängt kreative, mutige, andersartige Werke. Auch ich hasse diese Entwicklung. Dennoch funktioniert es in einer gesunden Diskussionskultur einfach nicht, wenn die eine Partei sagt (jetzt mal ganz plumb ausgedrückt): Ich habe Recht, denn es war schon immer so, du hast unrecht! Dadurch entsteht, verständlicherweise ganz schnell eine Kluft und bei der Gegenseite ein Gefühl des elitären Hinabschauens auf sie.

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