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Crysis

Zuletzt gesehener Film - Thread

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vor 28 Minuten schrieb vangus:

Nein!!!

 

Doch. Und wenn President_Evil das so sieht, stimmt es für ihn auch. Das ist das schöne an Meinungen. 🤪

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§ 963 Bürgerliches Gesetzbuch
Vereinigung von Bienenschwärmen

Vereinigen sich ausgezogene Bienenschwärme mehrerer Eigentümer, so werden die Eigentümer, welche ihre Schwärme verfolgt haben, Miteigentümer des eingefangenen Gesamtschwarms; die Anteile bestimmen sich nach der Zahl der verfolgten Schwärme.

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vor 2 Stunden schrieb TheSh4dow_Strikes:

Doch. Und wenn President_Evil das so sieht, stimmt es für ihn auch. Das ist das schöne an Meinungen. 🤪

Jeder, der sowas schreibt, hat gerade ein Problem mit einer anderen Meinung, von daher stets lächerlich...

Wenn ich President Evils Meinung verneine, dann stimmt es für mich auch.

Das ist das Schöne an Meinungen.

🤪

Wie spider2000 letztens meinte: Sehe es doch bitte etwas lockerer!

 

 

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Meine Film-Top100!

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Joker

Also zuallererst muss ich mich jetzt mal über den unsäglichen Metacriticscore aufregen von 59...fucking 59!!! In Welcher Welt des Feuilleton kommt bitte so eine absurde Durchschnittswertung bei einem derartigen Film zustande. Ich selber gebe nicht viel auf Wertungen, dennoch geben sie oftmals einen guten Indikator dafür ab ob ein Film/Serie/Spiel einem zusagen könnte oder nicht. Früher hätte ich noch gesagt, was 59 - der muss also nicht gut sein, spare ich mir das Geld. Sehr, merkwürdig, wirklich! Jetzt zum Film:

Auch ich wurde dank des krassen Methodactings von Phoenix samt des extrem stimmigen, atmosphärisch, düsterenen Sounds in den Kinosessel gedrückt. Der Joker wird so glaubhaft und und innerlich zerbrochen verkörpert, dass alles andere in dem Film daneben gerade zu verblasst, was auch der größter Kritikpunkt ist. Die Handlung ist im Grunde nichts besonders (muss sie aber auch gar nicht sein!), die Nebencharaktere sind total blass und zum vergessen und auch die Kulisse bleibt nicht in Erinnerung. Doch das ist alles egal! Ich weiß, dass man die politisch korrekte lächerliche Oscarjury schon lange nicht mehr ernst  nehmen kann, doch wenn Phoenix für diese Leistung nicht gewürdigt wird, dann weiß ich auch nicht mehr...

9/10

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vor 3 Stunden schrieb TheSh4dow_Strikes:

Doch. Und wenn President_Evil das so sieht, stimmt es für ihn auch. Das ist das schöne an Meinungen. 🤪

Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass jeder seine eigene Meinung haben sollte und dies auch sehr wichtig und schön ist. Muss man das jedoch immer klar stellen, dass es sich gerade um die eigene Meinung handelt? Oft ist das doch einfach klar, solange es nicht gerade ins politische, extremistische usw abgleitet.

 

 

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vor einer Stunde schrieb Edelstahl:

Joker

Also zuallererst muss ich mich jetzt mal über den unsäglichen Metacriticscore aufregen von 59...fucking 59!!! In Welcher Welt des Feuilleton kommt bitte so eine absurde Durchschnittswertung bei einem derartigen Film zustande. Ich selber gebe nicht viel auf Wertungen, dennoch geben sie oftmals einen guten Indikator dafür ab ob ein Film/Serie/Spiel einem zusagen könnte oder nicht. Früher hätte ich noch gesagt, was 59 - der muss also nicht gut sein, spare ich mir das Geld. Sehr, merkwürdig, wirklich! Jetzt zum Film:

Auch ich wurde dank des krassen Methodactings von Phoenix samt des extrem stimmigen, atmosphärisch, düsterenen Sounds in den Kinosessel gedrückt. Der Joker wird so glaubhaft und und innerlich zerbrochen verkörpert, dass alles andere in dem Film daneben gerade zu verblasst, was auch der größter Kritikpunkt ist. Die Handlung ist im Grunde nichts besonders (muss sie aber auch gar nicht sein!), die Nebencharaktere sind total blass und zum vergessen und auch die Kulisse bleibt nicht in Erinnerung. Doch das ist alles egal! Ich weiß, dass man die politisch korrekte lächerliche Oscarjury schon lange nicht mehr ernst  nehmen kann, doch wenn Phoenix für diese Leistung nicht gewürdigt wird, dann weiß ich auch nicht mehr...

9/10

Kann leider keine Reaktion mehr für heute abgeben. Von daher: Beide Daumen hoch! 

Meine Wertung kommt im Laufe der nächsten Stunden! 

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vor 2 Stunden schrieb Edelstahl:

Joker

Also zuallererst muss ich mich jetzt mal über den unsäglichen Metacriticscore aufregen von 59...fucking 59!!! In Welcher Welt des Feuilleton kommt bitte so eine absurde Durchschnittswertung bei einem derartigen Film zustande. Ich selber gebe nicht viel auf Wertungen, dennoch geben sie oftmals einen guten Indikator dafür ab ob ein Film/Serie/Spiel einem zusagen könnte oder nicht. Früher hätte ich noch gesagt, was 59 - der muss also nicht gut sein, spare ich mir das Geld. Sehr, merkwürdig, wirklich! Jetzt zum Film:

Auch ich wurde dank des krassen Methodactings von Phoenix samt des extrem stimmigen, atmosphärisch, düsterenen Sounds in den Kinosessel gedrückt. Der Joker wird so glaubhaft und und innerlich zerbrochen verkörpert, dass alles andere in dem Film daneben gerade zu verblasst, was auch der größter Kritikpunkt ist. Die Handlung ist im Grunde nichts besonders (muss sie aber auch gar nicht sein!), die Nebencharaktere sind total blass und zum vergessen und auch die Kulisse bleibt nicht in Erinnerung. Doch das ist alles egal! Ich weiß, dass man die politisch korrekte lächerliche Oscarjury schon lange nicht mehr ernst  nehmen kann, doch wenn Phoenix für diese Leistung nicht gewürdigt wird, dann weiß ich auch nicht mehr...

9/10

Joker ist halt sehr oberflächlich, es gibt keine tieferen Einblicke in den Charakter und was der Film uns über die Gesellschaft sagen will ist Käse.

Dazu kommt der Punkt mit den Vergleichen zu anderen Filmen, und auch wenn es President Evil anders sieht, aber Taxi Driver ist in allen Belangen weit überlegen, auch gerade als Charakterstudie ist Joker nunmal nicht gerade der Bringer. Weder Script noch Regie sind auf einem hohen Niveau. Die Story ist manchmal klischeehaft, und es ist nicht immer vollends glaubwürdig, was und wie dort etwas geschieht. 

Einige halten die Performance für so "overacted", dass es peinlich wirkt.

Pheonix ist bekannt dafür in der Branche, auch ich habe ihm z.B. seine Performance in The Master nicht abgekauft. Die Joker-Performance ist sehr sehr grenzwertig, für einige funktioniert das leichte overacting und es wird dann als besonders große Performance angesehen, anderen wiederum geht es auf die Nerven, kommt drauf an ob man ihm es abkauft oder nicht.

Ich fand z B. auch Heath Ledger viel beeindruckender als Phoenix.

Ich persönlich bin da zwiegespalten bei dem ganzen Film. Der Film hat großartige Momente, die aber auch durch so einige Schwächen wieder ausgeglichen werden. Ich kenne jedenfalls viele Filme, die es eindeutig besser machen, die sind dann kunstvoller, subtiler, kohärenter, viel tiefgreifender oder handwerklich stärker, weisen ein viel besseres Drehbuch auf.

Für mich ist Joker eben nichts Besonderes, für viele Kritiker sicherlich auch nicht.

So extrem wie einige Kritiker sehe ich es nicht, ich fand Joker "gut" (7/10), aber wie ich schon meinte:

Unter den Comicfilmen ist Joker vielleicht gar eine Sensation, aber als Kunstwerk/Charakterstudie muss es sich eben mit den größten Filmen des Genres messen und da kackt es etwas ab im Vergleich.

Einige Kritiker sehen auch die comichaften Elemente des Films als Schwachpunkte, weil die nunmal hohl sind wie z.B. die Nebencharaktere, während man es im gesamten Kontext als Comicverfilmung auch schon wieder gutheißen "könnte". Für mich ist das mangelnder Fokus der Regie oder gar des Autors.

So bisschen erinnert Joker auch an "Ziemlich beste Freunde". Alle lieben ihn, aber alle erkennen scheinbar nicht die eindeutigen Schwächen und Klischees des Films. Metacritic: 57.

Jedenfalls fand ich Ziemlich beste Freunde dennoch unterhaltsam, genauso wie auch Joker. Mich hat es interessiert, wie der Joker zum eigentlichen Joker wird und die Performance konnte mich schon mitreißen, aber nicht durchgängig...

Ich kann den Kritiker-Schnitt nachvollziehen.

Edited by vangus

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Joker

Es wurde ja schon viel über den Film gesagt. Meine Meinung ist, dass es der beste DC Film seit der Dark Knight-Trilogie ist. Kommt für mich nicht an diese heran, aber inhaltlich sind sie ohnehin grundverschieden, so dass sie beide koexistieren können für mich, während alle Filme nach TDK-Trilogie für mich überhaupt nichts mehr waren.

Joaquin Phoenix' Leistung ist für mich Oscar-reif, zumindest eine Nominierung muss drin sein. Ob er nun genauso gut oder besser als Heath Ledger war, halte ich für eine unangebrachte Diskussion. Der Joker von Phoenix hat viel mehr Möglichkeiten sich zu entfalten, fast wie bei einem Film/Serien-Vergleich. Der Joker in TDK ist einfach schon da und begeistert durch sein krankes Spiel. Hier erleben wir einen Mann, der von der Gesellschaft und durch frühere Schicksale im Leben so geformt wurde.

In einem Punkt bin ich sogar bei Vangus: Manches war wirklich etwas klischeehaft: Pubertierende Jungs beklauen ihn, lauern ihm auf und dann wird er verprügelt. Die Reichen fühlen sich moralisch überlegen, wollen ihn ebenfalls aus Spaß verletzen. Hat mich insgesamt trotzdem nicht wirklich gestört, waren aber (zu) vorhersehbare Szenen im Ausgang.

Die Optik des Films gefiel mir sehr gut. NY/Gotham sah dreckig aus, die Bevölkerung gespalten in Arm und Reich wurde durch viele Momente gut eingefangen. Dazu fand ich den Film knackig erzählt, die zwei Stunden gingen ratzfatz um und das beinah ohne wirkliche Action.

Am Ende sind es für mich eine sehr gelungene 8,5/10

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vor 23 Stunden schrieb vangus:

 

Einige halten die Performance für so "overacted", dass es peinlich wirkt.

Davon höre ich das erste Mal ...Wegen des (krankhaften) Lachens oder warum?

Das sind die Art von Kritikern, die nur Performances etc gut finden wen sie ihren komischen fimischen Maßstäben entsprechen. Sry, aber so Menschen kann ich überhaupt nicht ernst nehmen, ich finde sie gerade zu lächerlich. Dieser elitäre Kreis von Erbenzählern, peinlich!

 

Edited by Edelstahl
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Ich empfand Phoenix Darstellung des Jokers übrigens deutlich beendruckender als die von Ledger, da man vom letzterem nie das Gesicht gesehen hat. Er konnte sich stets hinter seiner Maske aus Schminke verstecken. Alleine aus diesem Grund dürfte man beide Performances gar nicht  miteinander vergleichen. Zu Phoenix Performance gehört einfach deutlich mehr Können.

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@Edelstahl

Auf einigen wirkt es so, als wenn Phoenix es zu sehr erzwingt, es wirkt dann eben etwas unnatürlich, die Performance wirkt dann zu aufgesetzt. Schauspiel ist eine Kunst, die sehr unterschiedlich auf einen wirken kann. Bevor Brando mit seinem Method Acting die Filmwelt revolutionierte, waren die Performances noch anders, etwas theatralischer, aber dennoch können diese Leistungen überragend gut sein. Für viele ist Schauspiel gut, wenn jemand dramatisch heult, total extravagant ist, richtig intensiv umher brüllt oder wenn eine behinderte bzw. kranke Person glaubhaft verkörpert wird. Aber es gibt sehr viele andere Faktoren beim Schauspiel, siehe Casey Affleck in Manchester by the Sea oder einer meiner Lieblingsperformances: Bill Murray in Lost in Translation, diese ruhigen Performances, wie die Darsteller den Charakter stets treu bleiben und wie sie mit ganz subtilen Mimiken und Gesten sehr viel erzählen und uns tiefe psychologische Einblicke geben. Das ist genauso weltklasse wie eine sehr sichtbare Performance wie in "Ray" oder Hans Landa in Inglourious Basterds.

In The Master z.B. hat es Phoenix total übertrieben, alleine diese völlig unnatürliche körperliche Haltung bzw. der Gang. Ist zwar schauspielerisch dennoch irgendwo großartig, sowas umzusetzen, kann man eben auch positiv sehen, aber wenn man es nicht abkauft, wenn es unnatürlich wirkt, dann wird es halt kritisiert. In Joker gibt es auch so paar Momente, die ich Phoenix nicht abgekauft habe, wenn die Illusion gebrochen wird, wenn man plötzlich nicht mehr den Charakter Arthur Fleck sieht, sondern den Schauspieler Joaquin Phoenix. Bei Heath Ledgers Joker hatte ich das nie, durch seine Präsenz wurde jede Szene sofort viel besser, es wurde sofort eine immense Energie auf uns übertragen, es war elektrisierend und atemberaubend, ähnlich wie J. K. Simmons in Whiplash. Phoenix hat es auch so an sich, dass er manchmal etwas zu komisch im Sinne von eigenartig wirkt, so habe ich den Eindruck, und das gefällt einigen Kritikern nicht.

Letztenendes ist es einfach nur Kritik, und wenn einige Kritiker höhere Ansprüche haben bzw. nach den "komischen filmischen" Maßstäben gehen, dann ist das doch ok. Wenn man sich mit Schauspiel sehr intensiv befasst, geht man eben auch viel analytischer an die Sache ran, dann achtet man auf viele kleine Dinge, die sonst keinen auffallen (Erbsenzählerei).


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